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Grab von Bassani auf dem Jüdischen Friedhof von Corinna Lichtenberg

Grab von Bassani auf dem Jüdischen Friedhof


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7.10.2008 um 21:01 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.

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Claudia L aus B , 7.10.2008 um 21:59 Uhr

Sehr eindrucksvoller Grabstein. Weißt Du, ob er etwas bestimmtes darstellen soll?
LG Claudia



Gartenzwerg01 , 7.10.2008 um 22:42 Uhr

Ein sehr beeindruckendes Bild, auch wenn ich gestehen muß, das ich nicht weiß wer Bassani ist.
LG Gartenzwerg01



Christine Kiechl, 8.10.2008 um 18:04 Uhr

Ich habe mal gehört, dass jeder Besucher einen Stein aufs Grab legt ,
dann waren wohl schon einige da.
Hast Du auch einen hingelegt ?
Ein interessantes Foto.
LG Christine



Petra Sommerlad, 9.10.2008 um 5:27 Uhr

Ungewöhnlicher Grabstein..ich hab mal ein bisschen gegooglet:

Die große Überraschung wartet am Ende des Geländes: In der Nähe der Stadtmauer sieht man schon von der Ferne einen bronzenen Grabstein, dem einzigen in diesem Material, daneben ist ein junges Bäumchen gepflanzt. Auf der Grabplatte steht schlicht und einfach nur der Name Giorgio Bassani, sein Geburtsdatum und das Datum seines Todes (4. März 1916 - 13. April 2000), mehr nicht. Vor seinem Grab liegen Blumen, auf der Platte ein paar Klumpen Erde.

Der Auftraggeber für die Gestaltung dieses Grabes ist die Stadt Ferrara. Zum ersten Mal, wie die Tochter des Schriftstellers, Paola Bassani, erklärt, sei es eine Stadt, die sich um die Errichtung eines Grabes auf dem jüdischen Friedhofs kümmere. Der Mailänder Bildhauer Arnaldo Pomodoro wurde von Paola Bassani mit der Gestaltung des Grabsteins beauftragt, weil, so begründete Paola Bassani diese Wahl, ihr Vater ihn als Künstler so bewundert hätte. Das Grab ist schlicht. Der in die Grabplatte eingelassene Grabstein steht leicht schräg, soll so Bewegung und Vitalität vermitteln. Die Inschrift ist unleserlich. Es handle sich um eine Mischung aus antikem Alphabet, moderner Technologie und Zeichen, die an das Hebräische erinnern sollen, aber in dieser Mischung als Inschrift keine Bedeutung haben, so der Bildhauer. Die Unleserlichkeit sei ihm wichtig, denn der Meister der Worte sei Bassani selbst gewesen.

LG PEtra



Uwe Toni Gärtner, 9.10.2008 um 21:06 Uhr

Ein sehr interessantes und sehr gutes Bild!

LG uWe



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