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Verflixte Lausbuben von Helmut - Winkel

Verflixte Lausbuben


Von 

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8.08.2008 um 19:44 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
B i l d g e s t a l t u n g u n d - b e a r b e i t u n g :

A d o b e P h o t o s h o p 6 . 0





N a c h d e m e r s t e n S c h u l t a g , O s t e r n 1 9 5 4



Von links:

Bruder Heiner, sechs Jahre alt und Helmut, sieben Jahre alt;



ganz rechts, außerhalb des Bildes ging es für uns häufig

zwecks notwendig gewordener Erziehungsmaßnahme

- A u B a c k e ! Ab! Marsch ! - in die große Waschküche...



...denn hatten wir Bengel wieder mal was angestellt, dann

tanzten Omas biegsamer Rohrstock oder Opas geschmeidige

Reitgerte s e h r schmerzhaft und s e h r ausgiebig auf unseren

- Allerwertesten - Erziehungsflächen!



Und zwar: zuerst stets auf unseren strammgezogenen Hosenböden,

danach - A u w e i a ! ! ! - gar auf unseren splitternackten Hinterteilen!...


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Sämtliche Texte und Bilder, die hier zu dem Thema

„ M e i n e K i n d h e i t “ persönlich von mir gestaltet,

kreiert und präsentiert werden, sind autobiografisch

zu sehen und zu verstehen.



Es ist dies ein subjektiver Lebensrückblick, stellvertretend

auch für viele Kinder und Jugendliche - in eine Zeit vor etwa

sechzig Jahren - als Erziehung, Ethik und Moral noch einen an-

deren Stellenwert zu haben schienen...die dann auch hier und da

die eine und/oder andere vermeintliche P r ä g u n g erzeugten...


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E r i n n e r u n g e n an meine Kinder - und Jugendzeit, die unter

anderem w u n d e r s c h ö n und s c h m e r z h a f t zugleich war:





V e r f l i x t e Lausbuben





Unsere ( Stief -) Oma, nannten wir Kinder

unter uns auch aus folgendem Grund

die "S t r i c k - S t o c k - O m a":





...Weil Oma strickte für die Kinder

sowohl im Sommer als im Winter;

nicht n u r beim Stricken nahm sie Maß,

die Enkelkinder wussten das.



Denn Oma mit der festen Hand,

sich auf den R o h r s t o c k auch verstand;

sehr oft hat sie den Enkelkindern,

schmerzhaft versohlt den blanken Hintern.



Sie wirksam sich Respekt verschaffte,

wenn sie die Enkel streng bestrafte;

pfeifend der Rohrstock traf die Ärschchen,

laut jammerten die frechen Bürschchen.




Im Allgemeinen war sie aber stets s e h r

liebevoll und einfühlsam und sie bewies das

dann unter anderem mit überaus großem Geschick

ihrer einerseits kraftvollen, andererseits flinken und zärtlich

anmutenden Hände.



Unter anderem strickte sie meisterhaft und gekonnt

- sogar mit einer Strickmaschine - und versorgte ihre

Enkel, vor allem im Winter von Kopf bis Fuß mit gestrickter

Kleidung. Das fing mit der Kopfbedeckung an, ging über Schal

und Handschuhe, Strickjäckchen und - Pullover, Strümpfe und

Leibchen. Sogar lange wie auch kurze Hosen hat sie gestrickt.



In der kalten Jahreszeit hielten die aus besonders

kräftiger Wolle bestehenden "Winterhosen" natürlich

angenehm warm, solange sie nicht nass wurden.



Im Haus und in den Sommermonaten trugen wir

knielange, enganliegende Trägerhosen, die am

Hosenboden s o stramm saßen, dass man uns

denselben im Bedarfsfall, wenn wir Schläge erhiel-

ten, weil wir mal wieder was Schlimmes angestellt

hatten, überhaupt nicht mehr strammziehen musste.



Die feingerippten Wollstrickhosen waren zwar

relativ pflegeleicht aber trotzdem nicht reißfest.



Wenn wir aber wieder mal die so hübsch gestrickten

Hosen total versaut oder gar zerissen hatten, was ja

doch schon mal trotz aller Warnungen und Vorsichts-

maßnahmen bei so einer Rasselbande wie wir es

halt waren vorkam und wenn wir dann heimkamen...



n u n..., dann machten wir unsere Oma damit wohl

einerseits sehr ärgerlich und wütend, andererseits

sorgten wir so aber auch dafür, dass sie wieder mal

was zu stricken hatte, was sie natürlich auch ganz eif-

rig und mit s e h r großer Leidenschaft und Hingabe tat.



Doch mit mindestens eben solcher hingebungsvollen

Leidenschaft und Energie versohlte sie uns Früchtchen

vorher erst immer mal noch mit ihrem superschlanken

und extrem flexiblen Rohrstock s e h r ausgiebig und

mit aller gebotenen Strenge die splitterfasernackten,

schmerzzuckenden Ärschchen!!



Und wenn Omas verflixt biegsamer Rohrstock dann pfeifend

und feurig die wild tanzenden Hinterbacken der Missetäter er-

barmungslos küsste, dann entlockte das ihren Besitzern stets

solch jaulende Schmerzenslaute, dass sogar der Schäferhund

mit langezogenem Geheule in das Schmerz - und Wehgeschrei

einstimmte...


...und jeder in der Nachbarschaft wusste

dann natürlich auch sofort...:


"A h a !,

bei Winkels kriegen die verflixten Rotzbengel wohl

wieder mal ganz gehörig das blanke Fell gegerbt!"


Doch war man gewiss nie besorgt, sondern eher wohl

befriedigt oder sogar erfreut darüber...denn oft genug

versetzten wir ja auch die Nachbarn mit unseren der-

ben und tolldreisten Streichen in flammenden Zorn.





Unseren Großvater nannten wir Kinder unter uns auch

„den G ü g g e l s b l i c k“, da er wie ein Gockel (Hahn)

stierte, wenn er sich über uns ärgerte und zornig wurde,

weil wir mal wieder was ganz Schlimmes angestellt hatten.



Darüber hinaus war sein strenger P o l i z e i b l i c k

im Ort über Jahrzehnte berühmt-berüchtigt und gefürchtet.



Großvater - strenger Polizist und Erzieher vom „alten Schlag“





Der Schutzmann mit dem scharfen Blick,

der kennt fast jeden Schurkentrick;

haben die Enkel Mist gebaut,

hat Opa das schon bald durchschaut.



Und wenn er dann sehr zornig wird,

die Enkel er herbei zitiert;

den ungezog’nen, frechen Kindern

versohlt er stets den nackten Hintern.



Oft Opa die R e i t g e r t e nimmt,

die Knabenpos er s o schwer striemt,

das Striemen über Striemen schwellen,

und Schmerzensschreie lauthals gellen.





Zuerst blickte uns Großvater - der alte Reichsdeutsche und

ehemalige Polizist - immer s e h r streng an, weil wir Lause-

bengel wieder mal ganz und gar ungezogen gewesen waren.



Dann versprühten seine Augen Blitz und Feuer und mit seiner

schneidenden Stimme verhörte er uns unerbittlich und er

schimpfte uns dann gehörig aus, bevor er uns diese

Ungezogenheiten und Frechheiten, Hieb um Hieb

mit Omas biegsamem Rohrstock,

oder auch - noch s t r e n g e r -

mit seiner Dressurreitgerte (einem Überbleibsel aus der

Polizeireitschule Dortmund), nach allen Regeln der

Kunst, gründlichst austrieb und auspeitschte.



Und zwar stets zuerst auf unsere strammsitzenden

- oft vollkommen durchnässten - Hosenböden und an-

schließend dann auf unsere ganz und gar splitternackt

entblößten Hinterteile.



Da kannte er weder Nachsicht noch Pardon!

Und hatte er uns erst einmal eine Tracht Prügel angekündigt,

dann wurde diese auch stets konsequent und rigoros vollstreckt.



Und nach jeder ausgedehnten Züchtigung wurden wir - bekleidet nur

mit langen Strümpfen und kurzen Hemdchen - mit unseren striemen-

übersäten und schmerzpochend nackten Erziehungsflächen zum

Schämen und Bereuen stets für einige Stunden im Keller einge-

sperrt oder wir mussten uns neben und vor den hohen Garde-

robenspiegel im langen Flur stellen.




Das wir solcherart als die bestraften, bösen Buben die

eigenen verheulten Gesichter und die durchgeprügelten,

nacktverstriemten Popos - widergespiegelt - vor Augen hat-

ten, wirkte für uns dann natürlich gleich doppelt beschämend.



Nachdem wir uns recht ordentlich geschämt - und unsere

Missetat(en) ehrlich bereut - hatten, war allerdings immer

alles vergeben und vergessen und er liebte uns wie zuvor!



Und wir liebten ihn ebenso, doch schämten wir uns

auch weiterhin noch ganz aufrichtig dafür, dass wir wie-

der einmal so frech und ungezogen gegenüber unseren

geliebten Eltern und/oder Großeltern gewesen waren.



Wir hatten auch nie das Gefühl, dass die stets sehr schmerz-

haften Schläge, die wir erhielten, ungerechtfertigt gewesen

wären. Man hat uns ja vor einer strengen Züchtigung stets mit

aller sachlichen Ernsthaftigkeit erklärt, warum wir denn nun

mal wieder einen gehörig blanken Hinternvoll verdient hatten.



Und auch wenn wir vor lauter A n g s t vorher schon immer

die H o s e n gestrichen v o l l hatten und regelmäßig laut

jammernd - schon mal den Po reibend - um Gnade und Ver-

zeihung bettelten, waren wir doch auch letztlich stets einsich-

tig genug, die Notwendigkeit einer solch schmerzhaft-streng-

en Züchtigung zu akzeptieren.



© Helmut Winkel



















 
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