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im Bergischen Land beherbergt das größte antike Kirchenfenster
nördlich der Alpen.
Nach jahrelanger Restauration ist es nun seit knapp
einem Jahr wieder der Öffentlickeit zugänglich.
Sehenswert sind auch die zahlreichen anderen antiken Fenster,
die nach Zisterzienser-Manier überwiegend farblos gehalten sind.
Canon EOS 1D Mark II * Tokina 10-17 mm Fisheye * BW 12mm
ISO 800 * 1/60s * Blende 8
Perfekt symmetrischer Aufbau und genaue Ausrichtung,
wenn ich mir das Bild nach einer Drehung vorstelle.
Hier gefällt mir der Effekt des Objektivs....gewaltig!
LG Isi
Herzlichen Glückwunsch zum neuen Objektiv?!?! Die Für Blende 8 ist die durchgängige Schärfe enorm. Dass mir die Bildgestaltung gefällt, brauche ich ja nicht extra zu erwähnen, gell :-)
Danke für Eure Anmerkungen.
Ja, ein neues Spielzeug, nicht für meine Kamera gedacht, aber durchaus brauchbar bir 12mm.
Besser so, als ein zweited Gehäuse mitzuschleppen ,-)
Eigentlich ein Effekt-Objektiv, aber doch auch für Architektur geeignet, wie ich bei dem Bild feststellen mußte.
Die Verzeichnung des Auges wird ja durch das Gehirn korrigiert, wenn man die Welt betrachtet, weil die Erfahrung sagt, daß gerade Linien gerade sein müssen.
Aber hier finde ich schon, daß die Verzeichnung ganz gut paßt.
Irgendwie gibt sie doch den Eindruck wieder, den man hat, wenn man in einer großen Kirche nach oben schaut, und doch den ganzen Raum wahrnimmt.
@Carsten:
Die Leistung der Baumeister ist um so erstaunlicher, wenn man bedenkt, daß Altenberg mitten im Wald liegt, 20km von Köln, und der Bau der Kirche um 1259 begonnen und nach 120 Jahren Bauzeit auch fertiggestellt wurde.
Was man vom Kölner Dom nicht behaupten kann, das hat 600 Jahre gedauert.
Alleine das Heranschaffen des Materials muß eine riesige Aufgabe gewesen sein.
Und wie sie damals die Statik in den Griff bekamen, ohne Integral- und Differentialrechnung, finde ich immer noch faszinierend.
Bemerkenswert in dem Zusammenhang ist, daß um 1815 bei einer Explosion in einem Nachbargebäude das Dach beschädigt wurde und neu errichtet werden mußte.
Für den Wiederaufbau hat man nicht die nötigen Mittel gehabt und deshalb ein etwas flachereres Dach gebaut.
Das hat die Statik so durcheinandergebracht, daß sich die Außenwände gefährlich nach außen geneigt haben.
Heute hat die Kirche wieder ein steiles Dach, und in der Höhe wurden zusätzlich mehrere Stahlstangen quer zum Hauptschiff eingezogen, die die Wände stabilisieren.
Im Bild kann man sie in jedem Joch sehen, oben an den Bündelpfeilern, dort wo sie sich in Gurtbögen und Rippen verzweigen.