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Oberbürgermeister Frank Baranowski hat am Samstag, 8. Dezember 2007, eine Lichtinstallation an der Baustelle des Hans-Sachs-Hauses offiziell in Betrieb genommen. Ein Teil der Fensterflächen wird nun farbig angestrahlt, um an das historische Farbleitsystem von Max Burchartz zu erinnern. „Ich wünsche mir, dass die Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener diese Aktion als Aufforderung sehen, sich mit dem Hans-Sachs-Haus zu beschäftigen und selbst Ideen entwickeln, wie man die Zeit überbrücken kann bis das Gebäude wieder den Menschen dieser Stadt zur Verfügung steht.“
Die Idee das Farbleitsystem von Max Burchartz wieder zum Leben zu erwecken, ist bei Überlegungen entstanden, wie die Baustelle des Hans-Sachs-Hauses für den Betrachter attraktiver gestaltet werden kann. Dabei sollte an die Bedeutung des Gebäudes erinnert werden. Nach der farbigen Gestaltung des Bauzaunes kehrt nun die Farbkomposition von Max Burchartz in das Hans-Sachs-Haus zurück. Am Hans-Sachs-Haus ist Farbe Trumpf!
Da das Haus in den kommenden Jahren komplett umgebaut wird und nur die Fassade stehen bleibt, sind der Grafiker Uwe Gelesch und die Pressestelle der Stadt auf den Gedanken gekommen, die Farben in Form von Licht in das Haus zu bringen. Licht und Beleuchtung können Illusionen wecken. Eine Beleuchtung im Haus erweckt beim Betrachter zudem den Eindruck, dass das Gebäude belebt ist. Genau das soll auch symbolisiert werden: Das Hans Sachs-Haus ist keine tote Ruine, sondern ein historisches Bauwerk, das in den kommenden Jahren wieder mit Leben gefüllt wird.
Die dunklen Jahreszeiten (Herbst und Winter) eignen sich besonders für diese Lichtinstallation. In einer ersten Phase werden die Fenster der einzelnen Stockwerke nach den farblichen Vorgaben von Max Burchartz angestrahlt. Später ist auch an eine Wechselschaltung der Beleuchtung gedacht, um zusätzliche Effekte zu erzielen.
Bei der technischen Umsetzung der Idee wurde die Stadtverwaltung durch Jürgen Rudolph, dem Leiter der Beleuchtungsabteilung des Musiktheaters im Revier, beraten und unterstützt.