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Um den Sonnenaufgang am Mirador Fitzroy nahe dem Campamento Laguna Capri erleben zu können, muss man sich schon früh aus den Schlafsack bzw. aus dem Bett quälen. Bereits um 5:30 machte ich mich mit Stirnlampe an den Aufstieg zum Aussichtspunkt, welchen ich nach einer guten Stunde - gerade pünktlich zum Sonnenaufgang - erreichte. Das Farbspektakel war unbeschreiblich. Auf der einen Seite zauberte die aufgehende Sonne ein atemberaubendes Morgenrot, während genau gegenüber das Fitzroy- Massiv in den allerersten Sonnenstrahlen goldgelb funkelte.
Zweites Foto meiner Monte Fitzroy - Serie, dieses Mal im Panoramaformat.
Aufnahmedatum: 25. Feb. 04 , 7:19
Canon EOS 10D / EF 17-40/4L USM @ 40mm
Blende 13 @ 1/4sec / -0.5 / ISO 100 / Stativ
Kritiker könnten sich vielleicht an der dunklen linken Ecke stören . . . für mich steht sie in Kontrast zu den unglaublich beleuchten Bergspitzen. Das Licht darauf muss man nicht verstehen . . . einfach hinnnehmen. Der dunkle Himmel und das Eis im Vordergrund verstärken noch den phantastischen Eindruck.
Was noch auffällt . . . klasse Schärfe und kein Rauschen! Und überhaupt . . . das Motiv schreit förmlich nach zentraler Platzierung.
das ruft Erinnerungen wach, wir haben damals oben auf dem Mirador geschlafen... So war es nicht ganz so schwer so früh aufzustehen...Es ist einfach herrlich dort.
Beim Bild passt für mich alles. Belichtung usw. die Einrahmung des Massivs durch die beiden dunklen Ecken finde ich eher günstig. (Abgesehen davon gibt es dort kaum Alternativen).
Hallo Farsten,
schön, mal wieder was von Dir zu sehen. Wie nicht anders zu erwarten, ein Highlight im wahrsten Sinne des Wortes.
Zum Glück fällt das Frühasuftehen an solchen Orten etwas leichter, wenn man weiß, was einen erwartet.
Gruß Tom
Ich finde das Foto besitzt alles was eine gute Landschaftsaufnahme ausmacht.
Licht und Farben sind klasse eingefangen.
Die rot angestrahlten Bergen werden gut von den im Vordergrund liegenden schwarzen Hügeln eingerahmt und der Blick des Betrachters wird direkt zum Highlight des Bildes geführt. Erst danach beginnt man den rest mit den Blicken zu erkunden.
Für mich ein klares PRO
Wow! Herzlichen Dank an alle Voter, daß Ihr Euch mit meinem Bildchen auseinandergesetzt habt. Ein ganz besonderes Dankeschön an Thomas Makies für den Voting- Vorschlag und die fundierte Begründung!!!
Hatte selbst nicht unbedingt erwartet, daß das Voting- Ergebnis so klar ausfällt, da man sich an der linken, dunklen Ecke durchaus stören kann. Gehe auch mal davon aus, daß dies der Hauptgrund für die Contra- Voter war... ?
Rein technisch gesehen ist es bei dieser Brennweite nicht möglich, an diesem Aussichtspunkt den (nahen) linken Bergkamm außen vor zu lassen. Da würde nur eine größere Brennweite bzw. ein Beschnitt helfen. Werde sicherlich demnächst noch einmal ein Closeup-Foto hochladen (no worries! Ist dann echt das letzte... *gg*), welches mir persönlich von der ganzen Mirador- Serie am besten gefällt...
Abschließend noch ein, zwei Antworten:
@Andreas Klesse
Yep! War echt frisch dort und obendrein garniert mit einer steifen, patagonischen Brise. ;-)
@Thomas Skolik
Im Gegensatz zu meinen anderen, neu eingestellten Fotos habe ich dieses hier mit meiner Digiknipse gemacht. So gesehen konnte sich mein neuer Filmscanner hier nicht wirklich bewähren... ;-))
Viele Grüße und noch einmal ein 'big thx',
Karsten
cooles Bild ... ganz ein ähnliches habe ich etwas südlich am Torres del Paine geschossen ... es war bitterkalt ... und sehr früh ... ich kann es nachvollziehen.
Thomas Makies, 1.11.2004 um 22:49 Uhr
Ich finde das Foto besitzt alles was eine gute Landschaftsaufnahme ausmacht.Licht und Farben sind klasse eingefangen.
Die rot angestrahlten Bergen werden gut von den im Vordergrund liegenden schwarzen Hügeln eingerahmt und der Blick des Betrachters wird direkt zum Highlight des Bildes geführt. Erst danach beginnt man den rest mit den Blicken zu erkunden.
Für mich ein klares PRO