Foto aus dem Akt-ChannelTeilnahme am ForumFotos verkaufenMehr Foto-Ordner anlegen?Mehr Favoriten speichern?Mehr Freunde speichern?Mehr Fotos speichern?Am Galerie-Voting teilnehmenProfilbesucher anzeigenMehr Fotos veröffentlichen?Zugang in allen Sprachversionen?WerbefreiheitBezahlende User können schon ab 4 € im Monat alle Funktionen der fotocommunity nutzen.
Der Ert'Ale ist nur knapp 700 Meter hoch und "relativ" einfach zu besteigen. Das einzig "hinderliche" ist nur die Temperatur in der Wüste Danakil.
Die kann tagsüber in dieser Gegen auf gegen 40°C oder sogar darüber steigen.
Der Aufstieg wird darum meistens erst nach Einbruch der Dunkelheit gestartet und dauert bei einigermassen ordentlicher Kondition ca. 4 Stunden.
Der Abstieg ca. 3,5 Stunden.
Oben wird man dann mit einem Lavasee belohnt, der nur gerade rund 25 Meter unter einem brodelt.
Die Szenerie ist einzigartig.
Wir haben die ganze Nacht runter geschaut und waren sehr fasziniert.
unten hat man auf halber höhe doch immer noch so einen vorsprung (evtl. sogar den, den man hier sieht). Darf man den eigentlich als Touri auch betreten?
LG Enrico & Co.
PS: muss man für diesen Aufstieg Locals bitten mitzukommen oder geht man da allein hin?
@Enrico und Sandra
Den unteren Vorsprung würde ich nicht unbedingt betreten.
Die Gase und Dämpfe sind zwischendurch schon ganz stark und auch giftig. Ohne Schutzmaske und Atemgerät würde ich da nicht hinuntersteigen.
Auf den Ert'Ale kommt man nocht allein.
Man muss aushandeln mit den Afars... und das kann dauern. Man muss auf jeden Fall einen bis mehrere Guides mitnehmen, auch bewaffnete!
Dies gilt für die ganze Afar-Region der Danakil Wüste. Es braucht also zusätzlichen Platz im 4x4 für mindestens 2-3 Personen und das für mehrere Tage... Kosten tuts auch noch...und nicht wenig!
Also nichts für Rucksacktouris!
Gruss
Dionys
@Martin
Ich glaube nicht, dass jemand nur deswegen nach Äthiopien fahren würde... Das Land aber ist etwas vom Abwechslungsreichsten, was man sich vorstellen kann....
LG Dionys
so meinte ich das auch nicht. Aber Deine Antwort auf die Fragen von der Fam. Sturm lies mich das schreiben.
Ich hatte ja auch so meine Zweifel was (D)eine Reise nach Algerien betrifft, aber da würd ich doch eher dahin mitkommen, als nach Äthiopien.
Was nützt einem die abwechslungsreichste Landschaft, wenn man mit ner "Bleivergiftung" (Zitat: Bewaffnete Guides) zurück kommt...
@ Martin: denkst Du nicht, dass diese bewaffneten Guides Dich nur vor sich selbst beschützen. Ich meine, wer rennt denn außer denen noch bewaffnet durch die Wüste?
Keine Ahnung, was ich glauben soll. Dionys war vor Ort, er kann es sicher besser einschätzen als Du und ich. Ich war mal eben auf der Webseite vom AA. Zitat:
"Von Fahrten in das direkte Grenzgebiet zu Eritrea, in die Danakil-Depression in Nord-Afar sowie in die Somali-Region wird abgeraten. Im März 2007 ereignete sich eine Entführung in der Danakil-Depression in Nord-Afar; es ist nicht auszuschließen, dass örtliche Befreiungsgruppen ihre Drohung umsetzen, weitere Touristen zu entführen. Ebenso wird seit dem Anschlag auf ein Ölexplorationslager bei Abole (Bezirk Degehabur) im April 2007 von Reisen in die Somali-Region südlich und östlich von Jijiga abgeraten. Vor Reisen in andere Teile der Afar- und Somali-Region, in die Grenzgebiete zu Kenia (Moyale) und zum Sudan sowie in den Westteil der Oromo-Region (Wellega) wird empfohlen, Rat und Auskunft der Botschaft einzuholen."
Der Anschlag gegen das Ölexportlager war gegen die Chinesen gerichtet. Es kamen dann auch 15 Chinesen um.
zur Afar-Region:
klar kann ich nicht ausschliessen, dass es wieder Scharmützel mit Bewaffneten geben wird.
Es ist allerdings zu unterscheiden zwischen örtlichen Befreiungsgruppen und Eriträischen Rebellen. Die erwähnte Entführung wurde durch eriträische Rebellen gemacht. Der internationale Druck hat dann aber sehr schnell auf die eriträische Regierung gewirkt. Ich denke nicht, dass nächstens durch gleiche Gruppen wieder Entführungen durchgeführt werden. Auch von Seiten Äthiopiens ist ganz klar gesagt worden, dass man keine weitere Grenzverletzung mehr dulden wird.
Aus der Geschichte weiss man, dass die Afar seit jeher bewaffnet durch die Gegend ziehen. Wie dies auch bekanntlich in Yemen der Fall ist.
Wir haben uns sicher gefühlt und würden die Tour wieder machen.
Dionys
So eine Aufnahme bekommt auch nicht jeden Tag. Sieht ja richtig abenteuerlich aus. Diese dunklen Farben durchzogen von gelben Streifen der Glut. Eine tolle Arbeit.
Als ich bei Ikarus Tours das erste mal von einer solchen Reise gelesen habe und beim Wildlife-Photographer of Year ein Bild des Erta ALe gesehen habe wusste ich: ich würde auch "nur hierfür" dorthinfahren. Toll ein solches Bild hier zu sehen...ich bin hellauf begeistert...das innere unserer Mutter Erde zu sehen....VG Jörn
so etwas bekommt man nciht alles tage zu gesicht.
schönes foto mit tollem motiv. danke hierfür...
zur diskussion...ich sag nur no risk - no fun. es gibt sicher viele wundervolle plätze auf dieser welt und die kann man nur dann sehen, wenn man sich traut außergewöhnliche wege zu gehen. du hast es mit deiner tour getan und hast sichet einige menschen damit auch glücklich gemacht, weil sie etwas erleben durften, was nicht jeder tut...
hut ab dafür und weiter tolle abenteuer und uns tolle bilder davon.
@Jörn
Hallo Jörn. Da du den Namen eines Anbieters nennst, erlaube ich mir dazu Stellung zu nehmen. Ich kann dir so viel verraten, dass ich für die Danakil die Reise gemacht habe, die auch Ikarus verkauft, d.h., in die gleiche Gruppe waren auch Ikarus Gäste eingebucht. Wir (zu zweit) waren mit unserem eigenen Fahrer an diese Gruppe gebucht, da es wenig Sinn macht, alleine durch die Danakil zu fahren und vor allem konnte so der Anbieter einen Koch sparen.
Nur so viel: die genannte Reise kann ich gar NICHT empfehlen. Da ist so was von schief gelaufen ... und für Leute, die gerne mal ein Bild machen und anhalten, wie z.B. ich, war es eher ein Horrortrip...
Die Höhepunkte werden abgeklappert, man fährt von A nach B und dann hat e sich! Sinn für Natur und Spezielles erwartet man vergeblich. Aber dann früh am Ort, was soviel heisst wie "du bist dir dann selber überlassen, bei 40°C im Schatten und vor allem bist du dort weit ab vom Geschehen...". Tja, ich bin um eine schlechte Erfahrung reicher.... alle Operators vor Ort machen das gleiche und bieten wenig, sehr wenig positive Überraschung.
Das Dallol sollte in 15 Min besucht sein.... und die Salzberge wollte man uns sogar vorenthalten.... dafür dann früh in der dreckigen "Unterkunft" zurück, wo es heiss und völlig uninteressant war.
Da erwarte ich schon eine komplett andere Einstellung vor allem auch vom Reiseleiter...
Ich werde die Highlights in Äthiopien im Norden, im Süden und in der Danakil ab Nov 2009 auch anbieten, aber garantiert in einer angenehmeren Art und Weise mit VIEL mehr Komfort und drum und dran und vor allem auf Fotografen zugeschnitten, so, wie ich das auch bei anderen Touren mache.
LG Dionys