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Venedig von Agora Bilddiskussion intensiv

Venedig


Von 

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27.03.2013 um 16:12 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures  by the senders.
Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv




Wichtig:

Hier werden unkonstruktive und/oder verletzende Anmerkungen gelöscht. Wir bitten darum die Diskussion aufs Bild zu fokussieren und persönliche Streitigkeiten, genauso wie irgendwelche Vermutungen über den Bildautor, aus der Diskussion herauszulassen.

1. Das Foto darf noch nicht auf der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns ( Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net ) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
4. Beschreibe, warum Du das Foto genau so aufgenommen hast. Welche Idee steht dahinter?

Anmerkungen:





Agora Bilddiskussion intensiv, 27.03.2013 um 16:13 Uhr

Der Fotograf schreibt:

Venedig: eine geniale aber vollkommen überlaufene und überdrehte Stadt.
Ich wollte ein etwas surreales und ruhiges Bild vom Marcusplatz.

Daher als Zeitpunkt: früher Morgen.
ND1000 Filter
Langzeitblichtung,
mildes HDR.



elevatorjwo, 27.03.2013 um 17:25 Uhr

Dass ein HDR notwendig war, um die Belichtung hinzubekommen finde ich nicht weiter schlimm. Mir fehlt in diesem Bild jegliche Atmosphäre der Stadt.
Das Bild hat überhaupt keine Seele und das finde ich schlimm



Alex Leuchter, 27.03.2013 um 18:26 Uhr

Das Bild hat etwas von einer Endzeitstimmung.
Finde es sehr fesselnd mit den in Blickrichtung ziehenden Wolken



bella, 27.03.2013 um 19:06 Uhr

Der totgeknipsten Stadt Venedig und besonders diesem Platz noch neue Sichtweisen abzuringen, ist erstmal ein Lob wert.
Menschenleere Bilder in Venedig zu machen ist recht schwer, hier gut gelungen.
Ein wenig gebe ich dem Begriff "seelenlos" eines Vorredners hier schon recht. Die sehr moderne Perspektive und Bearbeitung raubt den altehrwürdigen Mauern etwas den Charme. Ich finde die Darstellung dennoch gelungen.
Die Idee durch die Flucht der Linien den Blick in das Bild zu ziehen ist gelungen. Dennoch gefällt mir der Schnitt nicht richtig. Ich hätte gerne oben etwas mehr gehabt. Das linke Gebäude ist oben lieblos abgeschnitten. Ein anderer Schnitt (unten die Linien direkt aus den Ecken kommend und oben etwas mehr) hätte vielleicht das Bildformat geändert, würde mich aber nicht stören.

Die Größenverhältnisse wirken unnatürlich..... Da ziehen die Linien meinen Blick ins Bild und finden hinten einen Miniatur-Campanile ...... Ich habe dies ganz anders in Erinnerung ..... Oder täuscht mich da mein geistiges Auge?

Lieber Gruß von bella



Jens Lotz, 27.03.2013 um 19:09 Uhr

Zwei kurze techn. Kritikpunkte. Vielleicht kennt der Fotograf die mögliche Einstellhöhe von 500 Pixel nicht, es wäre doch bei der Betrachtung etwas augenfreundlicher.
Und die Säulen kippen, das fällt in diesem Breitformat stärker und damit störender auf.
Ansonsten bin ich bei WMeyer und elevatorjwo hinsichtlich der fehlenden (menschlichen) Seite, ziehe aber genau den gegenteiligen Schluss daraus, dass mich das begeistert.
Die Ursache für meine Begeisterung liegt vielleicht in meinem ersten Kontakt mit Venedig vor 22 Jahren. Wer diese Endzeitstimmung erleben will, muss einfach gegen 04.30 Uhr einen Streifzug durch Venedig machen. Die sonst durch Menschen geprägte und so auch klischeehaft gesehene Stadt ist dann gekennzeichnet vom unangenehmen Geruch, einer Mischung aus frisch gestreutem Chlorkalk in Verbindung mit dem Geruch der ersten gebackenen Brötchen und der Kloake der Kanäle. Im Dämmerungslicht grinsen den Besucher zumindest in den Seitenkänalen graue und verfallende Gemäuer an...... ist sicher ein anderes Venedig, aber Eines das es gibt, wenn man es sehen will. Und daran erinnert mich dieses Bild hier...und deshalb mag ich es vielleicht.
LG jens



DKFFM, 27.03.2013 um 19:22 Uhr

Der erste Eindruck beim Betrachten des Bildes: Ein riesiger Staubsauger in den Wolken hat alle Touristen eingesaugt und einen menschenleeren Platz hinterlassen, ein Hauch von Science-fiction. Die Wolken ziehen einen förmlich ins Bild. Die beiden Gebäude links und rechts bilden sozusagen einen Trichter und lenken den Blick ebenfalls in die Tiefe.

Die Wahl für Schwarzweiß lässt die Architektur der Gebäude sehr gut zur Geltung kommen, Schärfe und Belichtung tun hier ein Übriges. Die Spiegelung ist gelungen.

Ich finde diese Aufnahme Venedigs ungewöhnlich und gerade deshalb auch sehr interessant. Sie gefällt mir. Dieter



Mindwarp, 27.03.2013 um 19:41 Uhr

Hammer Bild
erinnert mich an den Film
Die Liega der außergewöhnlichen Gentelman



cotd, 27.03.2013 um 20:04 Uhr

Was gefällt mir:

Die beschriebene Idee und die klaren Gebäude rechts und links.

Was löst es bei mir aus:

leider ehrlich gesagt nichts.

Was fällt mir auf:

Du entscheidest dich zwei markante Gebäude rechts und links zu positionieren. Der Fluchtpunkt liegt zentral und der Blick wandert von links kommend sehr schnell am Gebäude entlang und verliert sich in der Bildmitte. Du entscheidest dich dazu den Horizont niedriger als die schon Tiefe gebende 1/3 Hilfestellung zu legen. Dadurch wirkt das Bild einerseits unglaublich weit nach oben geöffnet, wird aber durch die vertikalen Säulen aufgehalten. Diese zerstören das Bild unglaublich. Auch der Himmel in seinem dunklen grau mit nur wenigen Leuchteffekten drückt gegen diese weite offene Idee durch die Gebäude. Der Blick ist nur viel zu kurz auf den wunderschönen Gebäuden rechts und links. Bildtechnisch ist viel zu viel Fokus auf der langweiligen Bildmitte (zwei dunkle Säulen mit dunkelgrauem Himmel)

Was kann man besser machen:

Himmel: er nimmt zu viel Raum ein und drückt das Bild nach unten. Lege den Horizont nächstes Mal etwas höher oder versuche besseres Wetter zu erwischen, mit nur einzelnen Wolken. Versuche den Abstand zwischen den Gebäuden zu verringern, so dass der Blick fließend von der einen Seite zur nächsten gelangt. Warum verzichtest du auf Farben? Reicht nicht eine leichte Sättigungsreduzierung? Durch das S/W verliert das Bild viel Stimmung. Wozu brauchtest du HDR? Die Bildstimmung sieht sehr trübe aus, so dass ich nicht davon ausgehe, dass die Sonne sehr hell geleuchtet hat und dunkle Flächen gibt es höchstens am Boden. Aber vielleicht war das ja nötig um uns dies zu zeigen. Wirkt jetzt erstmal jedoch nicht so.Die Bewegung der Wolken in S/W darzustellen, finde ich nicht optimal, da die Mischung aus S und W zu Grau wird. Unterschiedliche Blautöne oder Helligkeitsunterschiede im Blau wären schöner.

Ich weiß, dass Geschmack subjektiv ist, aber du kannst ja nächstes Mal versuchen ein paar Punkte zu verändern und vielleicht gefällt dir dein Bild dann auch auf eine andere Weise. Meine sehr gehäufte Kritik soll jedoch nicht demotivierend wirken, sondern vielmehr einen Haufen an Möglichkeiten darstellen. Nur weil bei mir das Bild nichts auslöst heißt das noch lange nichts. Die Idee gefällt mir jedoch sehr.



Monika Hauser, 27.03.2013 um 20:15 Uhr

Durch die Langzeitbelichtung folgen die Augen den Wolken in die Tiefe der Aufnahme, so bekommt die Aufnahme zusätzlichen Raum.
Grüsse monika



Asander, 27.03.2013 um 21:11 Uhr

Surreal ist durchaus gelungen, was den Himmel angeht. Für mich ist es auch ein Traum, mit dem Nd8 und dem Stativ durch Venedig zu ziehen, aber das gehört hier nicht hin.

Die Ruhe, die du vermitteln wolltest, scheitert leider ein wenig am Schnitt. Du hast so weit alles richtig gemacht, die Kamera sauber auf den Horizont ausgerichtet, wir haben sehr angenehm gerade Vertikale, und den Vordergrund dann wegzuschneiden ist ja Standard. Leider sind die Gebäude unterschiedlich hoch, und das führt dazu, dass der Dogenpalast viel weiter in den oberen Rand hereinreicht.
Eine wirkliche Symmetrie ist bei diesem Platz nicht zu erreichen, schon auch weil die Gebäude ja leicht schräng zueinander stehen. Symmetrie hätte hier jedoch "Ruhe" bedeutet.
In solchen Situation entscheide ich mich dann gern für die "gefühlte" Symmetrie, wo also, wenn man nachmisst, nicht genau gearbeitet wurde, der Eindruck jedoch trotzdem gerader wirkt. Du wärest also vielleicht besser ein Stück weiter nach rechts gegangen, bis die Höhen passen.

Ansonsten ist es wirklich eine hervorragende Arbeit. Nichtsda "seelenlos"!! Ich verfolge die Agora seit vielleicht einem halben Jahr, und in dieser Zeit ist dies für mich das mit weitem Abstand beste Bild!



Wolf Schroedax, 27.03.2013 um 22:23 Uhr

Das Foto ist in allem auf Perspektive gertrimmt. Sogar die Richtung der ziehenden Wolken hat da mitgespielt. Nur glaube ich, Autor/in hat das nicht gesehen, sonst hätte er/sie nicht so viel vom nassen Platz abgeschnitten. Ein reines Effektfoto - sagt wenig über Venedig.

> Wer bleibt schon ewig in Venedig
Selbst die Italiener
finden es zum Wohnen
doch woanders schöner.

Na ja, der Kaufmann
der Commissario und seine Leichen
bleiben, der Wagner Richard
und die einen/andern, die dort bleichen.

Obwohl:: Der Tod,
das gilt als ziemlich sicher,
mag keine nassen Füße ...

Schöne Grüße ! < (C) schroedax 2010





karlitto, 28.03.2013 um 1:44 Uhr

Perfekt aufgenommen und die Räumlichkeit fällt sofort ins Auge.
Venedig wirkt ohne Menschen wie ausgestorben und auf dem Foto sind keine. Was die strichartigen Wolken am Himmel bedeuten sollen weiss ich nicht. Ob da alles verstrahlt ist?
Gruss Karlitto



Ich1506, 28.03.2013 um 11:18 Uhr

Ich finde dieses Foto sagt nicht viel über das wesentliche , Venedig ! da versteh ich Romantik , zweisamkeit , und eine schöne idyle. Leider sagt das Foto nichts aus , aber ansonsten ein wirklich tolles bild. Des mit dem Himmel gefällt mir gut ! LG



Wolfgang P. Groner, 28.03.2013 um 11:35 Uhr

Klasse!!! , gerade die Leere ist faszinierend und obendrein ist das Bild "handwerklich"gut umgesetzt.Grauwerte stimmen und im Himmel sind keine Flecken zu erkennen.


Jörg Mittendorf, 28.03.2013 um 12:07 Uhr

Venedig ist meiner Meinung nach immer eine Aufnahme wert. Die Aufteilung des Bildes finde ich als gelungen. Auch die S/W Umsetzung ist hier sehr passend. Wenn es in Venedig leichter sein wird eine Aufnahme mit Personen zu machen, wäre es schön, wenn hier auch einige Personen das Bild etwas lebendiger machen würden. Durch die Langzeitbelichtung wird der Himmel als sehr bedrohlich ist aber passend zum Gesamteindruck des Bildes.


Henrika Tröster, 28.03.2013 um 12:16 Uhr

Bin etwas zwiegespalten bei diesem Bild Surreal wirkt es in der Tat auf mich, es könnte auch gänzlich am Computer erstellt sein. Was es interessant aussehen lässt, das ist der Kontrast zwischen der alten Architektur und dieser Art der Bildbearbeitung. Ruhig wirkt es auf mich nicht, dazu ist der Himmel viel zu dynamisch gestaltet, der wirkt ja wie ein Sog in die Tiefe, dazu der starke sw-Kontrast. Die unterschiedliche Höhe der Gebäude fiel mir auch sofort ins Auge, es würde mich vielleicht weniger stören, wenn die Säulen im hinteren Bereich nicht etwa gleich groß wären. Aber das sind ja nun mal Gegebenheiten, wie sie vorhanden sind.
Ich kenne Venedig selbst nicht, bin vielleicht bei diesem Foto auch etwas voreingenommen, weil ich in den letzten Wochen begeistert eine Venedig-Fotoserie eines anderen Fotografen hier in der fc verfolgt habe, die gegensätzlicher zu diesem Bild nicht sein könnte ;-D. Wahrscheinlich hat auch diese Stadt viele Gesichter. Insgesamt sieht das Foto "schick" aus, berührt mich gar nicht, aber das muss Fotografie ja auch nicht zwangsläufig.



schallundrauch73, 28.03.2013 um 14:48 Uhr

Ich kann mit dem Bildschnitt nicht viel anfangen. Hier hätte es sich mMn angeboten, viel mehr VG mit hineinzunehmen. Die Weitläufigkeit ist ja auch ein Kennzeichen von Plätzen. Sie repräsentieren daduch Macht und Reichtum. Ein leerer großer Platz wirkt dann noch befremdlicher bzw. surrealer. Dieses Bild wirkt auf mich unvollständig und rausgeschnibbelt. Ruhig wirkt es auf mich auch nicht. Durch den begrenzten Raum bringen die Fassaden Unruhe ins Bild. Auch der Himmel wirkt in der Gestaltung nicht gerade beruhigend.

VG



bibugrafie, 28.03.2013 um 15:59 Uhr

ich mag das bild. es ist anders als viele andere venedigbilder. respekt vor der uhrzeit der aufnahme.
ich habe aber wie viele andere auch probleme mit dem format. je länger ich draufschaue um so mehr hab ich den verdacht es ist verzerrt. irgendwie gestaucht..... kann es sein, dass hier ein programm vollautomatisch begradigt hat....?
zusammenfassend : gute idee, technisch gut fotografiert, s/w als medium vollkommen in ordnung. ich würde nur enger schneiden ... oder versuchen die gebäude zu stecken ... damit die dimenisonen wieder besser stimmen.



WMeyer, 28.03.2013 um 17:00 Uhr

Die unterschiedliche Größe der Gebäude stört die Symmetrie bzw. lässt eine solche erst gar nicht aufkommen. Nun kann man dem natürlich entgegen halten, der Größenunterschied sei vorgegeben. Dieser Falle kann man aber mit partieller Vergrößerung bzw. Verkleinerung zu entkommen versuchen. Da dem Bild ohnehin eine in Richtung Seelenlosigkeit gehende Künstlichkeit anhaftet, die ihm die letzten Reste von Atmosphäre raubt, hätte diese Art der Bearbeitung im wahrsten Sinne des Wortes ins Bild gepasst. So wie dieses Foto "durchkonstruiert" ist, hätte es ihm gut angestanden, ihm Symmetrie zu verpassen. Denn ein ruhiges Bild (das der Autor schaffen wollte) verlangt nach Harmonie und Gleichgewicht. Ob es surreal bzw. "etwas surreal" ist, lässt sich auch kritisch hinterfragen. Ich halte diese Bezeichnung für etwas zu hoch gegriffen. Sie insinuiert einen künstlerischen Anspruch, den der skeptische Betrachter ohnehin nicht für bare Münze nimmt, weil er schnell bemerkt, dass es hier doch im wesentlichen darum geht, das, was Venedig sonst ausmacht, auszublenden (Trubel, auch Hektik, Internationalität, Farbenfreude, Lebenslust, auch Kommerz usw.) und klinisch rein eine Szenerie darzustellen, zu der auch der Begriff Sterilität passt. Man könnte auch an eine Bühnendekoration denken, die aus einzelnen - leider nicht hundertprozentig zueinander passenden - Elementen besteht, die so gestaltet und angeordnet wurden, dass sie den Eindruck großer Tiefe erwecken; für die Farbe sorgen in wenigen Minuten grellbunte Scheinwerfer, für den Trubel die Schauspieler einer Commedia dell'arte (natürlich mit Masken).


schnuffel91, 28.03.2013 um 22:52 Uhr

Ein technisch sehr schönes Bild, welches Venedig anders als gewohnt zeigt. Keine Farben, keine Menschen, kein Gewusel .... dahingehend ein einerseits interessantes Bild.

Andererseit fehlen genau diese Punkte, um das Bild zum Leben zu erwecken. So wirkt das Bild zwar interessant aber keineswegs spannend.

Trotzdem finde ich es sehr schön.

VG aus München
Martin



fraenkisch, 28.03.2013 um 23:02 Uhr

surreal in perfektion!
venedig leer und farblos, so etwas sieht man selten.
grossartige aufnahme! ganz grosses kino!



MKFD, 29.03.2013 um 4:25 Uhr

Hm. Teils, Teils... technisch sehr gut, die Farbgestaltung ins S/W hätte ich aber geändert, evtl mit wenig Sättigung in einen leichten Sepiaton gehüllt. Eventuell wäre das Bild etwas stimmiger, wenn die Linke Seite etwas mehr im Fokus gewesen wäre... scheint mir persönlich interessanter zu sein, als die rechte...


gabi44, 29.03.2013 um 16:04 Uhr

Was man selten sieht, muß ja nicht unbedingt gut sein.
Erster Eindruck: Faszination der Technik. Quali usw.
Zweiter Eindruck: Kulisse. Eine Stadt so ohne Menschen
darzustellen ist eine Totenstadt - schade.
lg gabi 44



fraenkisch, 29.03.2013 um 17:38 Uhr

gabi44: zum glück hat jeder seinen eigenen geschmack ;) wäre sonst hier auch schnell sehr langweilig ;)


Ralf Wilsch, 29.03.2013 um 21:04 Uhr

Bei dem Mist den manche Menschen schreiben wird mir schlecht. Das hat mit konstruktiver Kritik nichts zu tun. Es ist und bleibt eine geniale Aufnahme und eine tolle Bearbeitung !
Gruß Ralf



elevatorjwo, 29.03.2013 um 23:11 Uhr

Mein lieber Ralf Wielsch. Bevor Du von genial redest und andere Meinungen als "Mist" bezeichnest, schaust Du Dir das Bild doch besser noch einmal genau an.
Die Bearbeitung und die Aufnahme sind nämlich alles andere als genial. AutorIn hat hier grundlegende Regeln der Perspektive und der optischen Beugung durch radiale Linien missachtet. Das führt neben den schon mehrfach angesprochenen Diskrepanzen in der Höhe der beiden Seiten auch zu 2 Fluchtpunkten und dazu, dass sich
a) die beiden seitlichen Firstlinien scheinbar biegen und
b) die Endsenkrechten scheinbar nach innen kippen.
Geometrisch sind beide korrekt aber optisch (getäuscht) entsteht dieser Eindruck.
Man kann das korrigieren, ist hier aber nicht geschehen.
Wer schon einmal an der Stelle des Markusplatzes gestanden hat, von der diese Aufnahme gemacht wurde, kann auch unschwer erkennen, dass hier die Proportionen völlig verfälscht werden. Der Platz läuft eigentlich zum Fluchtpunkt hin konisch enger werdend zu, was hier überhaupt nicht zu sehen ist und außerdem wird er unwirklich in die Länge gezogen. Daa wirkliche Seitenverhältnis ist ca. 2 zu 3,5.
Soviel zum rein faktischen. Meinen emotionalen Beitrag kannst Du weiter oben noch einmal nachlesen.



Ralf Wilsch, 29.03.2013 um 23:15 Uhr

...... :-) oh man, ohne Worte !
Wenn ich mir die Aufnahmen der Menschen anschaue die diese Aufnahme schlecht reden wird mir ganz anders.



anne-marie bärnreuther, 30.03.2013 um 9:02 Uhr

Vielleicht, wahrscheinlich habe ich nicht genug Kompetenzen, um intelligent über diese Bild zu schreiben. Aber ich finde es wunderschön, sehr eindrucksvoll.


pixobox, 30.03.2013 um 10:08 Uhr

Eigentlich wollte ich zu diesem Bild schweigen, weil es mich nicht anspricht. Wenn hier aber jemand den Geschmack eines Mitdiskutanten als "Mist" bezeichnet, muss ich protestieren. (@Ralf Wilsch) Es gibt auch qualifiziertere Möglichkeiten, seinen Geschmack gegen den des anderen abzugrenzen. Der Hinweis, angesichts des Portfolios eines anderen fc-Mitglieds würde einem "ganz anders", gehört nicht zu diesen Möglichkeiten und fällt wie ein Bumerang auf einen zurück. -
Zum Foto: Es mag technisch anspruchsvoll sein, ein solches Bild herzustellen. Auch die Intention, sich vom Ansichtskartenklischee möglichst weit zu entfernen, ist nachvollziehbar. Das realistische Foto wird sozusagen mit einer Effektschicht überzogen, unter der mancher Betrachter "sein" Venedig nicht mehr wiedererkennt. Die Enttäuschung derer, die mit dem Begriff "Venedig" ganz bestimmte Erwartungen und Erinnerungen verknüpfen, muss respektiert werden. Auch auf mich wirkt dieses Bild "seelenlos"!



WMeyer, 30.03.2013 um 10:31 Uhr

@pixobox: Schön, dass Du ruhig und sachlich dafür gesorgt hast, den von Ralf Wilsch offenbar beabsichtigten Sturz des Diskussionsniveaus ins Bodenlose aufzuhalten. Auch im Hinblick auf Rechtschreibung und Zeichensetzung hast Du die Maßstäbe wieder zurecht gerückt. Für elevatorjwo gilt das Gleiche. Ich glaube, die Redaktion wird nicht umhin können, hier über ein Eingreifen nachzudenken.


. christine frick ., 30.03.2013 um 18:21 Uhr

Ich denke, dass man durch einen veränderten Schnitt die Bildwirkung erhöhen könnte. Ob das dann von rechts und links zum Quadrat ist mag sicher Geschmacksache sein.
Für mich ist das eine gelungene Aufnahme und zwar gerade, weil es so eine Ruhe ausstrahlt. Niemand da und keiner stört beim fotografieren. So mag ich das auch am liebsten.
LG Chris



calatravus, 30.03.2013 um 18:52 Uhr

Ich finde es greift zu kurz, das Bild als seelenlos zu bezeichnen, weil die menschenleere Kälte gewollt ist und für mich und viele, aber natürlich nicht alle, einen hohen Reiz hat. Mir gefällt es!


Stefan Blaupause, 31.03.2013 um 9:53 Uhr

Eine sehr beeindruckende Aufnahme aus folgenden Punkten: Jeder der schon einmal in Venedig war und an genau diesem Punkt stand (ich war selber vor 4 Wochen dort) weiß, wie viele Menschen trotz schlechtem, kaltem Wetter in Venedig unterwegs sind. Die Ruhe zu finden und mittels ND-Filter und noch dazu das ganze mittels HDR zu verstärken finde ich technisch schon sehr stark!!! Des weiteren ist es gänzlich schwierig den Platz fotografisch und geistig zu "erfassen", da er im Ggs. zum Markusplatz eher unscheinbar wirkt. Dem Fotografen ist dies meiner Meinung nach vorzüglich gelungen. Der Bildschnitt ist, wie ich finde, sehr gut gewählt. Der leergefegte Platz erzeugt meiner Meinung nach mit dem etwas dezentralen Bildschnitt eine enorme Spannung. Die dramatische Wolkenstimmung wird von manchen zwar als zu viel empfunden, unterstreicht meiner Meinung nach aber den imposanten Charakter der Architektur. lg Stefan


ruderninvenedig, 31.03.2013 um 11:15 Uhr

@WMeyer: Dies ist ganz offensichtlich die Piazetta, die sich wie die Piazetta dei Leoni (im Norden der Markuskirche) direkt an den Markusplatz anschließt. Die Plätze werden seit Jahrhunderten klar unterschieden. Was in Google Earth steht interessiert mich wenig. Wenn ich bei Google Earth die unmittelbare Umgebung meiner Wohnung aufrufe liegt die Fehlerhäufigkeit etwas über 50 % und das ist mir persönlich zu viel.

frohe Ostern, Andreas



GünterG1, 31.03.2013 um 12:02 Uhr

Das Foto und die Bearbeitung sind Dir wirklich gut gelungen. Da hat sich das Frühaufstehen auf jeden Fall gelohnt.
Der parallele Verlauf der "Himmelslinien" auf den Fluchtpunkt hin (wohl weil die Wolken genau in die richtige Richtung wanderten) sieht gewollt aus und passt - wie ich finde - gut ins Gesamtkonzept der langgezogenen zentralen Perspektive.

Insgesamt bekommt das Bild durch die Kombination folgender Attribute etwas Mystisches
- S/W, das der Szenerie etwas Düsteres verleiht (hier würde mich interessieren, ob ein leichter Blauton, Indigo, den Eindruck noch verstärken würde)
- die monumentalen Gebäudefassaden, die ohne die üblichen Menschenmassen den Eindruck der Ruhe und Entrücktheit abgeben
- das Strahlen vom Fluchtpunkt her und der Markuslöwe in den Strahlen
- der Kontrast zwischen dem starren Irdischen und derm bewegten Himmel

HDR hätte ich übrigens in dem Bild nicht erkannt und das ist auch gut so.

LG
Günter



ruderninvenedig, 31.03.2013 um 12:12 Uhr

Selbst auf die Gefahr hin, daß meine Anmerkung als unkonstruktiv und verletzend gelöscht wird, möchte ich mich mit einigen grundsätzlichen Überlegungen zu diesem Bild, zu weit verbreiteten Venedigbildern und zum Umgang mit Bildern ganz allgemein äußern.
Der Fotograf gibt ja einige Andeutungen zu seinem Bild. Allerdings sind die Begriffe nicht wirklich präzise. Verglichen mit dem Bild meint er mit surreal offensichtlich kein wirklich surreales Bildkonzept, keinen inhaltlichen Anschluß an das, was es in der surealistischen Malerei gegeben hat. Mehr so eine Attitude. Ein etwas unwirkliches Aussehen, so als sei die Szene einem Fantasy-Roman entnommen. Dann bringt er einerseits den Hinweis auf die überlaufene Stadt und gewissermaßen daraus schließend formuliert er als Ziel ein ruhiges Bild. Die Diskussion wird schon deshalb schwierig, weil er den Platz als Paraphrase der Stadt präsentiert, was schon schwierig ist, weil der Betrachter/Anmerker da mit seinen eigenen Bildern im Kopf noch zwei Ebenen jonglieren muß. Der Fotograf meint mit ruhig "menschenleer". Würde man ihn beim Wort nehmen, wäre das Bild völlig mißlungen. Denn ein Bild mit einer X-förmigen Komposition, starkem Tiefenzug und "rasenden" Wolken ist nicht ruhig. Hinzu kommt noch das leichte Kippen der Fassadenecken.
Nur am Rande möchte ich bemerken: elevatrjwo hat recht, daß es zwei Fluchtpunkte der Gebäude gibt, da die beiden Fassaden nicht parallel stehen. Allerdings ist das bei allen Bildern der Piazetta der Fall. Und der Fotograf hat den Standort gewählt, wo die beiden Punkte am nächsten zusammen liegen. Ich denke nicht, daß die Mehrheit der fcler in der Lage ist, ohne Hilfsmittel die beiden Punkte zu unterscheiden. Das fällt also nicht wirklich ins Gewicht.
Was könnte dieses Bild aussagen, wenn der Fotograf nichts geschrieben hätte? Wenn ich das Bild ohne Kommentar zu interpretieren hätte, würde ich entsprechend des Gebrauchs der Bildmittel, wie sie in der Malerei und in der Fotografie üblich sind, zu dem Schluß kommen, daß der Fotograf darstellen will, wie diese Architektur unverändert bleibt auch wenn die Zeit, die Jahrhundert, vorüberfliegen: Durch das HDR wird die Architektur plastisch (stark) gezeigt, ohne Schlagschatten, also ohne Spuren von zeitlich zufälligem Licht. Es gibt keine Menschen, die eine zeitliche Verortung ermöglichen und die Wolken fliegen wie im Zeitraffer vorbei. Das alles ist zu sehen, aber der Fotograf wollte das nicht sagen. Weder Fotograf noch die Mehrheit der Anmerker sind sich der möglichen Bildmittel und ihrer Verwendung zur Vermittlung von Inhalten bewußt. Und da wird eine konstruktive Diskussion etwas schwierig.
Ob ich ein Ungleichgewicht des Dogenpalastes und der Bibliothek will oder nicht, also ob ich die unterschiedliche Höhe "ausgleiche" oder nicht, hängt von dem ab, was ich sagen oder vermitteln will. Und daran muß es gemessen werden. Der "Klassiker" für diese Szene ist ja, daß man den Standort weiter rechts wählt und dann weniger vom Dogenpalst zeigt und S. Giorgio zwischen die beiden Säulen plaziert. Aber der Fotograf wollte ja keine "malerische" Ansicht mit S. Giorgio als point de vue.
Statt dessen wird dann empfohlen, den Dogenpalast zu stauchen oder den Beschnitt zu ändern. Was ich dazu geschrieben habe, habe ich wieder gelöscht.

Es ist statistisch leicht zu erklären, daß die meisten Menschen Venedig voll kennen: Weil die meisten Menschen in Venedig waren, als es voll war. Ich war schon oft auf der Piazetta und ich habe sie öfter menschenleer gesehen als voll.

Frohe Ostern dem ganzen Bildkreis, Andreas



Detlef Rüping, 31.03.2013 um 20:48 Uhr

@ruderninvenedig: "... wie diese Architektur unverändert bleibt, auch wenn die Zeit, die Jahrhunderte vorüberfliegen" - das wollte der Fotograf tatsächlich nicht zeigen, aber es lässt sich m.E. auch nicht hineininterpretieren. Alle Bildmittel, die diese Aussage erzielen könnten, sind in ihrer Wirkung schwächer als das Vorwissen des Betrachters, der gerade Venedig als Beweis dafür hernimmt, dass Menschenwerk von beschränkter Dauer ist. Die Assoziation zu venezianischer Architektur heißt "Verfall". Die Tage des maroden Lagunenbereichs sind, zumindest im heutigen Erscheinungsbild, gezählt. Aus dieser Tatsache erwächst der bekannte morbide Charme. Insofern ist also der Titel "Venedig" für manchen Betrachter irreführend, weil das Foto nicht das erwartete typisch Venezianische zeigt. Gewiss, man erkennt die Gebäude wieder, aber sie sind ihrer Patina beraubt, bereinigt, entfärbt, sterilisiert. Der Bezug zum Leben, das sonst dort pulsiert, ist gekappt. Das Ergebnis dieser Bemühungen ist eine Art Filmkulisse, die auf mich tot und unecht wirkt. Für andere mag gerade dieser Effekt interessant sein, aber auf meiner Frequenz kommt die Bildbotschaft nicht an.
Zutreffend ist, dass die Bezeichnung "surreal" auch nicht gerade zum Bildverständnis beiträgt. Dazu entfernt sich die Darstellung nicht weit genug von der Realität.



Wolfgang Fendt, 31.03.2013 um 22:47 Uhr

Haben welche die Zeit, um die vielen guten, aber zu langen Kommentare zu lesen oder gar zu verinnerlichen? Ganz kurz: Das zumeist überlaufene Venedig wurde hier in seiner gespenstischen farblosen Einsamkeit erfasst. Sehr gut.
Wolfgang Fendt



Konsorten, 1.04.2013 um 10:09 Uhr

Ich finde das Bild extrem künstlich. Es wirkt auf mich wie mit Photoshop zusammengeklebt. Ich finde Langzeitbelichtung eigentlich sehr stark, aber hier ist etwas schief gelaufen. Zusätzlich stört mich das Format.


ruderninvenedig, 1.04.2013 um 15:17 Uhr

@Detlef Rüping: Jetzt haben wir eigentlich zwei Themen, das Bild in der Diskussion und "Venedig als Thema". Fang ich mit letzterem an: "Die Assoziation zu venezianischer Architektur heißt "Verfall"". Das steht da so absolut. In der Tat begegnet man dieser Ansicht häufig. Diese Ansicht war in Kunst und Literatur besonders verbreitet im 19. Jh., also nach dem Ende der Republik, und wird ab den 80er Jahren wieder oft benutzt, um den Strukturwandel zu kritisieren. Heute sind es vor allem deutsche Tagestouristen, die nicht verstehen können, daß in Venedig nicht nach jedem Hochwasser die Fassaden neu verputzt werden. Aber Venedig wird auch jeden Tag von tausenden Menschen besucht, die sich für die Kunst und Geschichte der Republik Venedig interessieren und diese Architektur als aussagekräftige, kraftvolle, historische Zeugnisse wahrnehmen. Dann ist Venedig ein internationales, sehr aktives Zentrum von aktueller Kunst, Architektur und Musik und ständig kommen Künstler, um mit und in dieser historischen Architektur Projekte zu realisieren. Für viele ist Venedig ein Ort der Romantik, wo man sich zu zweit in stillen Kanälen rudern läßt. Für andere ist Venedig wieder der Ort, an dem man noch angstfrei zu Fuß gehen kann, oder an dem man wie an keinem anderen mit dem Wasser verbunden sein kann, oder an dem man hervorragend essen kann. Die ausschließliche Reduktion Venedigs auf "Verfall" findet man in dieser extremen Form vielleicht so nur in der fotocommunity. Es gibt vielleicht mehr Venedigfotos unter "Marodes" oder "Monochrom fine art" als im Bereich "Venedig". Wobei ja schon die Einordnung von Orten unter "Reise" die Richtung vorgibt. Ich fände es schön, wenn sich das Bewußtsein verbreiten würde, daß man mit dem Begriff "Venedig" unterschiedliche Assoziationen verbinden kann.
Weder der Dogenpalast noch die Bibliothek wirken auf mich marode oder haben besonders viel Patina. Aber hier endet im wesentlichen mein Widerspruch. Grundsätzlich stimme ich überein, daß die Gebäude steril präsentiert werden, aber das wollte der Fotograf ja wohl so. Und auch bei mir kommt auf keiner Frequenz "eine Botschaft an". Und das ging ja vielen so, die in dieser Diskussion Anmerkungen geschrieben haben (auch wenn ich den Begriff "seelenlos" wieder sehr unpräzise finde). Als Erklärung für die Diskrepanz zwischen den technischen Qualitäten des Bildes und seiner Unzugänglichkeit für den Betrachter habe ich dann in etwa behauptet, es läge daran, daß das Wissen um Bildkonzepte und Bildwirkungen nicht bewußt seien. Was ich dann auch noch implizit auf die ganzen Anmerker ausgedehnt habe, was nicht dienlich ist. Das Beispiel, wie man das Bild möglicher Weise auch lesen könnte, wurde von Dir zurück gewiesen (geht das mit dem "du"?). Heißt das jetzt, es liegt nicht an fehlenden Möglichkeiten im Bereich Bildkonzepte/Bildwirkungen?

In der Tat habe ich manchmal das Gefühl, daß viele Fotografen mehr Zeit mit der Technik, der Kamera, der Beleuchtung, der Bildbearbeitung verbringen als mit der Beschäftigung mit Konzepten und Wirkungen, indem man sich wirkungsvolle Fotografien anderer ansieht oder Bildanalysen liest. Aber das ist hier natürlich eigentlich am falschen Platz, da in der Agora ja Leute schreiben, die sich gerade mit Bildern geistig beschäftigen.

schönen Ostermontag, Andreas



lophoto, 1.04.2013 um 16:23 Uhr

in der zeit von 6.00 bis 7.30 ist die piazetta eigentlich fast immer leer, vor allem zwischen nov bis mitte märz, also ist das keine große schwierigkeit.
ich mag diese weichen wolken nicht. wirkt mir zu künstlich und unecht. die ausrichtung ist schon genug bemängelt worden, da schließe ich mich an.

der schnitt hätte komprimierter sein können, was eine höhere dichte erzeugen würde und zu einem sauberen abschluß führen würde rechts und links.

insgesamt finde ich es eher langweilig, weil nicht wirklich eine venedig atmo für mich entsteht.



Detlef Rüping, 1.04.2013 um 16:33 Uhr

@ruderninvenedig: Den Begriff "Verfall" als Assoziation habe ich nur auf "venezianische Architektur" beschränkt. Dies ist natürlich nicht die einzige Brille, durch die man auf diese Stadt blickt, die, wie Du richtig sagst, auch für Romantik, Kulturgeschichte usw. steht. Gerade diese Vielfalt ist es ja, die magnetisch Besucher aus aller Welt anlockt.
Was den letzten von Dir erwähnten Punkt anbelangt, stimme ich absolut zu und gehe so weit, von Technikfetischismus und Bearbeitungsmanie zu sprechen - zweifellos auch Wege zum
Glück. ;-)
LG D



trotz Köpfchen, 1.04.2013 um 22:42 Uhr

Ich wundere mich schon, welche Dispute ihr im Laufe der letzten Wochen entstanden sind. Warum schweigt der Moderator? Die Regeln werden meines Erachtens nicht durchgängig eingehalten und ich mag mich - ob mancher Attitüden - schon gar nicht mehr mit der Bilddiskussion befassen. Dabei ist es eine wirklich gute Idee! Könnt Ihr Euch also bitte ein wenig konzentrieren?



pixobox, 1.04.2013 um 23:05 Uhr

Konzentration ist notwendig, wenn man ausführlich dargelegte Gedankengänge nachverfolgen und womöglich qualifiziert beantworten soll. Es gibt hier keine Regel, derzufolge man im short-message-Stil zu kommentieren hat. Manches kann man ja diagonal lesen, wenn Zeit und Geduld fehlen.


denizio, 2.04.2013 um 1:06 Uhr

Ich muss mal dem Seelengerede widersprechen :)

Meiner Ansicht nach geht es in der Fotografie nicht immer darum, die, wie ihr sagt, Seele einer Abbildung,Produkt (hier Marcusplatz) darzustellen. Sondern die Fotografie als endlos-erweiterbares Medium anzunehmen um eigene Ideen auszuschöpfen und zu Veröffentlichen.
Der Fotograf wollte ja eine ruhige surreale Situation einfangen, ist deswegen Früh zum Platz gegangen, Filter etc... Für mich eine saubere, akkurate, fotografische Leistung ! Was jeder beim Betrachten empfindet ist natürlich unterschiedlich. Mir gefällts



pixobox, 2.04.2013 um 8:23 Uhr

Das "Seelengerede" ist Ausdruck der vergeblichen Suche nach einer Bildbotschaft. Fotografie ist vor allem eines: Kommunikation. Dazu braucht man eine klare Bildsprache. Ein Foto an der Oberfläche mit einer Schicht von Effekten zu überziehen, ist dem Verständnis der "message" nicht dienlich. Vor allem dann nicht, wenn die Art der Bearbeitung der ursprünglichen Aussage der Bildelemente genau entgegengerichtet ist. Dies ist m.E. beim vorliegenden Bild der Fall.


WMeyer, 2.04.2013 um 9:25 Uhr

Eine argumentativ und sprachlich saubere Aussage, die klar definiert, was nach Meinung des Betrachters dem Bild fehlt, als "Seelengerede" zu diffamieren, schadet nicht nur dem Niveau der Diskussion, sondern lässt die eigene Überzeugungskraft kräftig gegen Null tendieren.
@pixobox: Überleg Dir gut, wohin Du Deine Perlen wirfst.



Helmut Walliser, 2.04.2013 um 20:31 Uhr

Die ganzen Diskussionen an dieser Stelle bestätigen mich wieder bei meiner Einstellung zur Community: Biler anschauen, Freude haben und diese ggf. an den Fotografen weiterleiten oder einfach weiterklicken.....


ruderninvenedig, 2.04.2013 um 20:38 Uhr

Hallo Helmut!

finde ich gut, die Einstellung. Aber jetzt würde ich schon gerne wissen, warum du dir dann ausgerechnet die Kommentare der Agora durchliest.

viel Spaß beim Weiterklicken, Gruß, Andreas



Annette Hahlbeck, 3.04.2013 um 0:32 Uhr

Das Bild ist dir gut gelungen. Ich war noch nie in Venedig, wollte aber immer schon mal dort hin. Menschenleer - eine einmalige Aufnahme. SW passt gut, besser kann man die Stimmung nicht darstellen !


Hubert Haase, 3.04.2013 um 11:49 Uhr

Das ist nicht Venedig,sondern ......in Venedig.
Wenn das Bild aus irgendwelchen Gründen genau so werden sollte wie es ist, dann ist es ein gutes Bild.
Für mich ist es jedoch ein rechteckiger Trichter mit haltloser Sogwirkung ins fast Nichts.



Tassilo Neugebauer, 5.04.2013 um 5:17 Uhr

Auf den ersten Blick hat mir das Bild sehr, sehr gut gefallen. Nach längerem Hinschauen "nur" noch sehr gut; das liegt daran, dass tatsächlich die fehlenden Menschen der Stadt den Charakter nehmen. Mein Fazit: Eine Belichtungszeit, die die Menschen nur verschwimmen lässt, wäre eventuell besser gewesen, da sie Venedig ihre eigentliche Dynamik wegnimmt, die jetzt nur die Wolken haben. Außer man betrachtet die beinahe Unverändertheit über die Jahre im "statischen Zeitraffer". Soweit aber nur meine persönliche Meinung.


Chris Cooper Photography, 5.04.2013 um 10:41 Uhr

Venedig einmal anders. Die bereits erwaehnte Endzeitstimmung und das "seelenlose" ist tatsaechlich nicht zu "uebersehen" - und ich finde es Klasse umgesetzt!! Die Welt ist ausgeloescht und uebrig ist noch alles von Menschenhand erschaffene.
Nicht, dass das jetzt die bezauberndsten Gedanken um an den Tag heran zu gehen sind, aber es ist eine meines Erachtens sehr gelungene Umsetzung und eine tolle Idee.

Bjoern K



Armin Schnörr, 5.04.2013 um 13:49 Uhr

Es entsteht eine zentralperspektivische Symetrie die m.E. der Piazzetta nicht gerecht wird. Sowohl die Proportionen der Gebäude als auch der Grundriss des Platzes,-dieser ist eher ein Parallelogramm und schliesst sich zum Wasser hin- hätte einen versetzten Standpunkt besser vertragen. So wäre ein stärkerer Anschnitt entweder vom Pallazzo Ducale oder von der Galeria wirkungsvoller gewesen.Der Detailreichtum beider Gebäude hätte das gerechtfertigt.Die Entscheidung in Venedig eine ND-Aufnahme zu machen ist nicht nur nachvollziehbar, sonder gar eine Pflicht.-Leider war es mir noch nicht vergönnt, da ich mich noch nicht im Fotografenolymp befinde-.Aber... eine ND-Aufnahme in Venedig erfordert m.E. das prägende Element "Wasser". Kleine Regenpfützen und bewölkter Himmel reichen hier nicht aus.Deshalb kann ich nur jedem der sich für Langzeitbelichtungen interessiert die Venedigserie von Josef Hoflehner empfehlen.
Abgesehen von meinen bescheidenen Anregungen, finde ich das Foto durchaus gelungen.



Jürgen Hanke, 5.04.2013 um 15:46 Uhr

Ob das Bild "seelenlos" ist, wie einige Vorschreiber behaupten, liegt schlussendlich im Auge des Betrachters. Was bedeutet eigentlich "seelenlos" in diesem Falle? Gewiss, das Foto wirkt etwas leblos. Aber gerade das Macht den Reiz des obigen Bildes aus.

Durch die Zentralperspektive mit dem Fluchtpunkt nahezu in der Bildmitte hat das Bild eine sehr räumliche Wirkung. Der Himmel gibt dem Bild eine Menge Dramatik, die durch die SW-Darstellung noch erhöht wird. Menschen im Bild würden stören, da sie den Blick vom eigentlichen Motiv ablenken und die Spiegelungen auf der Straße überdecken würden.

Über Schärfe etc. braucht nicht diskutiert zu werden. In der Hinsicht ist das Bild einwandfrei.
Einziger Makel ist m.E., dass das Bild nach oben hin etwas unvollständig wirkt. Ich würde mir mehr vom Himmel im Bild wünschen und auch die Gebäude sind oben zu stark angeschnitten.

Insgesamt eine saubere Arbeit, die mit größerer Bildhöhe noch besser wäre.

Gruß
Jürgen



C. Rudolph, 5.04.2013 um 16:13 Uhr

Was hier völlig außer acht gelassen wird, ist die historische Bedeutung der Piazzetta San Marco. Zwischen den beiden "beschriebenen" Säulen wurden die zum Tode Verurteilten zum Schafott geführt. Das ist der Grund, weswegen noch heute kein Venezianer zwischen diesen Säulen her geht, sondern außen herum.
Der Eindruck der sich mir beim Betrachten des Bildes gibt, könnte der gleiche sein, den diese Menschen hatten. Ein endlos langer Weg zum Tod.
Genau diese Wirkung führt meiner Meinung nach dazu, dass das Bild alles andere als Tod ist, wie oben öfters angeführt wird.
Ästhetisch gesehen mit das Beste, was ich je zu Venedig gesehen habe.



Kommissar-Lohmann, 5.04.2013 um 17:13 Uhr

mich würde mal die Blende und die Zeit interessieren ..

finde den Kontrast und die Schärfe auch viel zu viel, aber ich weiss natürlich nicht was die Aufnahme und was die Bearbeitung ist..

Das Format ist für mein Gefühl "gewöhnungsbedürftig"



Detlef Rüping, 5.04.2013 um 18:03 Uhr

@C.Rudolph: Danke für den historischen Hinweis. Dass die zum Tode Verurteilten zwischen den beiden Säulen hindurchgeführt wurden, war mir unbekannt. Mir eröffnet diese Information eine neue Betrachtungsweise und ich erkenne endlich etwas, das wie eine Bildbotschaft bei mir ankommt. Ob der Bildautor es so wollte oder nicht, ist egal. Der Sog ins Jenseits, ins Nirwana oder in den Hades ... hier könnte man den Hebel der Interpretation ansetzen.


Kommissar-Lohmann, 5.04.2013 um 18:41 Uhr

naja - aber auf die Art kannst Du jeden Hundehaufen "interpretieren" ...




Thomar Martin., 5.04.2013 um 19:15 Uhr

Bilder ohne Menschen in Venedig zu machen ist ein Kinderspiel. Auf den wenigsten meiner Venedig-Bilder sind Menschen zu sehen. Dazu muss man aber Zeit haben, und jene Teile der Stadt aufsuchen, die nicht von der Ameisenplage befallen sind. Ich habe mehr als ein Jahr in Venedig verbracht und bin immer wieder überrascht, wie viel Stille die Stadt zu bieten hat. Und das nicht nur nachts oder am frühen morgen. Das Bild gefällt mir nicht so recht. Da hat einer die Kamera aufgebaut und ein Foto geschossen und sich hinterher überlegt, unter welchem Label man es verkaufen kann. Auch ich finde es technisch-seelenlos, es ist für mich wie in Fragezeichen ohne einen verständlichen, davor stehenden Satz. Was soll daran surreal sein? Surreal ist eher der volle Platz, wo jeder jeden und alle alles fotografieren. Das Bild ist technisch einwandfrei, hat aber null Atmosphäre. Ich finde dort nichts wieder, was ich an Venedig so liebe. Zum Beispiel das:
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/657287/display/18389892



Detlef Rüping, 5.04.2013 um 19:40 Uhr

@Kommissar-Lohmann: Nicht mein Bestreben, aber in der Kunstszene durchaus üblich.


ruderninvenedig, 5.04.2013 um 20:16 Uhr

@ Detlef Rüping: flotter Konter ohne böse zu sein. Würde ich mir öfter wünschen, wenn eine Diskussion schwierig wird.

@ Thomar Martin: Ich schätze deine/Ihre Bilder sehr, aber in den detaillierten Spielregeln der Agora sind Verlinkungen eigener Bilder nicht erwünscht.



ando fuchs, 5.04.2013 um 22:54 Uhr

@Thomar Martin
man sollte keine Steine werfen wenn man im Glashaus sitzt.

sicherlich kein schlechtes Bild,andererseits auch nichts besonderes in meinen Augen...der Schnitt und der nachbearbeitete Himmel gefallen mir persönlich so gar nicht...desweiteren fehlt mir jegliche Atmosphäre die die Stadt sonst auszeichnet



GünterG1, 6.04.2013 um 9:45 Uhr

Beim Lesen der Kommentare kommt mir noch ein Gedanke: die Probleme, die manche mit dem Foto haben, liegen offenbar an einer bereits bestehenden Vorstellung von Venedig. Hätte der Fotograf das Bild z.B. in Buxtehude aufgenommen (oder auch nur so genannt ;-)), stünde der Betrachtung des Bildes kein solches "Image" des Objekts im Wege und die Betrachtung und Kommentierung wäre ungestörter.
Ähnliches passiert ja auch bei Filmen, wenn man vorher das Buch gelesen hat.

Der plakative Titel verstärkt diese Assoziation mit jeder persönlichen Vorstellung noch.



Jan Neu, 6.04.2013 um 9:53 Uhr

Das Foto mit einem "Hundehaufen" zu vergleichen finde ich nicht ok.


Kommissar-Lohmann, 6.04.2013 um 11:06 Uhr

das hat keiner getan!


josefG, 6.04.2013 um 12:54 Uhr

sehr gutes Bild. Was soll dieser Blödsinn Säule kippt, Himmel drückt usw. der fotograf hat es so gemacht und das ist tatsache . hat bei einen berühmten Maler schon wer gesagt ich hätte das so gemacht diese Linie gehört höher der Himmel gehört tiefer ich glaube kaum


ruderninvenedig, 6.04.2013 um 13:07 Uhr

Hallo JosefG, hat schon mal ein berühmter Maler ein Bild in einem Forum präsentiert und um Kommentare gebeten?


elevatorjwo, 6.04.2013 um 13:07 Uhr

@ josefG: Blödsinn schreibt hier niemand!
Mit Deinen Malern hast Du nur zum Teil Recht. Da sind Geschmäcker und Verständnis auch sehr unterschiedlich ausgeprägt und nicht alles gefällt jedem. Ich mag z:B. Marc, Macke und Delaunay. Andere lieben Spitzweg. Wo ist also das Problem.
Wer hier ein Bild einstellt erwartet (hoffentlich) kontroverse Diskussion.



Hubert Haase, 6.04.2013 um 15:19 Uhr

Und ich mag E.Hopper, weil ich seine Bilder, ähnlich wie meine Fotos, lesen kann.Glaube ich wenigstens.


AnneM2, 6.04.2013 um 15:25 Uhr

Mir gefällt das Foto sehr gut. Ich empfinde es tatsächlich als surreal und mag gerade die fremde unbelebte Schwarz-Weiß-Ansicht des sonst so quirligen und bunten Venedig.
Irritierend ist für mich lediglich, dass die Hauptelemente - der dynamische, mich direkt in das Foto hineinziehende Himmel und die statisch und eher schwer wirkenden Gebäude an den Seiten mit ihren Spiegelbildern - gleich stark in ihrer Wirkung sind, so dass mein Blick hin und her wandert, weil ich nicht recht erkenne, worauf genau der Focus des Fotos liegt.
Abgesehen davon halte ich das Foto allerdings, wie schon geschrieben, für ausgesprochen gelungen!
Grüße, Anne



josefG, 6.04.2013 um 17:08 Uhr

mit der Aussage " nicht alles gefällt jeden " ist alles gesagt.
Wenn in Franzl der Himmel nicht gefällt, wird ihn der Fotograf nicht ändern, weil in Fritzl gefällt er wieder



Janne Jahny, 7.04.2013 um 14:44 Uhr

Zum foto: mich spricht die verfremdung an. Weg vom venedig- klischee. Nicht marode. Nicht geheimnisvoll. Aber auch nicht laermend. Keine touristen. So gesehen: auch wenig "seele". Ich nehme an, dass genau das absicht ist. Dann muss ich mich mit dieser absicht auch beschaeftigen. Kalte harte fassaden, die sich in naesse spiegeln. Keine morgenfrische wird transportiert. Nur die regnerische kuehle. Ja es kommt sowas wie tristesse auf, aber es ist nicht diese typische venezianische morbide tristesse.
Nun beurteile ich aber ein foto nicht danach, ob es m e i n e vorstellung vom motiv wiedergibt. Jeder fotograf hat seine eigenen absichten. So spielt bei meiner beurteilung diese andersartigkeit eine grosse, positive rolle. Technisch bemaengele ich den tiefen fluchtpunkt. Den haette mein auge gern auf der drittellinie (ich weiss . . . auch ein klischee). Was mich richtig stoert, ist die "wolkenexplosion" entlang der fluchtlinien. Das sieht nach bearbeitung aus.
Zur diskussion hier: ich hab mir alles durchgelesen und bin fasziniert, woran man so alles kritik festmachen kann, wenn man (im gegensatz zu manch anderen agora-bildern) ein ziemlich perfektes foto vor sich hat. Gute qualitaet regt eben auch zu interessanten betrachtungsweisen an.

LG

edit: mich würde mal die Brennweite interessieren. Der Platz ist ja extrem in die Tiefe gezogen. Deshalb ist die Basilica di San Giorgio auch so klein (das ist nicht, wie bella oben schreibt der Campanile, der wäre ungefähr neben/hinter dem Fotografen).



Prismarus, 7.04.2013 um 18:14 Uhr

egal was die Anderen sagen ich finde das Bild sehr gut . Die Schatten , die Wolken , und die leichte Spiegelung in den Wegplatten geben dem Bild etwas sehr besonderes ...wie hast du es hinbekommen das auf dem Bild keine Touristen zu sehen sind die sind da doch Tag und Nacht^^


elevatorjwo, 7.04.2013 um 18:40 Uhr

@ Prismarus: das hat er doch geschrieben. Filter ND 1000 und HDR. Gehen wir mal von Blende 8 und einer 125stel Sekunde aus, hat er mindesten 2 Bilder mit jeweils 125 Sekunden (ca. 2 Minuten) belichtet und dann übereinandergelegt. Da sind dann keine Menschen mehr zu sehen. Was aber verstärkt zu sehen ist, das sind die ziehenden Wolken und die Spiegelungen.


Susanne Rh., 8.04.2013 um 19:03 Uhr

surreal ist das Foto auf jeden fall, wegen der unnatürlichen leere und dem s-w. allerdings wirkt es dadurch auch ziemlich weltuntergangsnah, mit den sturzlinien und den wolken. Die aufnahme ist durchaus gelungen, ist mir persönlich jedoch zu düster und wie schon gesagt seelenlos.


Shirsh, 10.04.2013 um 22:52 Uhr

Aber Sie sind auch genial...Nicht nur Venedig.
Das ist ein photographisches "Gegenstück" zu William TURNER, eines des grössten Genies der Malkunst.
Es gibt Bilder von ihm die quasi nur weiß sind. Ich nehme an er hat, wenn auch 150 Jahre früher Venedig so empfunden wie Sie.
Ihre Aufnahme ist genau das was ich in einer Aufnahme suche nämlich die IDEE. Die haben geschnappschusst. BRAAAVVVOOO



Thomar Martin., 10.04.2013 um 23:29 Uhr

ando fuchs,
Schmeiss doch mal 'nen Stein rein., ich bin gespannt.
Ruderninvenedig: Verlinkte Bilder - sorry, wusste ich nicht. soll nicht wieder vorkommen.



Shirsh, 11.04.2013 um 0:32 Uhr

wenn etwas Seele hat dann ist es dieses Bild.


Shirsh, 11.04.2013 um 0:37 Uhr

Wenn etwas Atmosphäre hat dann ist es dieses Bild.
Vielleicht könnte man Casanova auf seiner Flucht noch hineinmontieren Dann aber kämen sofort die anderen DINOSAURIER mit "technischen" unzulänglichen Kommentaren. Wer versteht den hier unter den Kommentatoren etwas von IDEE. ja , zum Glück doch einige und nicht die Wenigsten.



Shirsh, 11.04.2013 um 0:40 Uhr

Mit so einer Aufnahme wird man sich in Zukunft enthalten nach Venedig zu Reisen. Denn nie wird man es so erleben können.
Dies ist ein Meisterphoto ganz außerordentlicher Bedeutung ebenbürtig der letzten Malereien eine William TURNER.



Shirsh, 11.04.2013 um 1:50 Uhr

Ich kaufe das Foto
bitte im Großformat
ich schenk es der Stadt venedig
Die soll es im Übergrossformat erstehen.
ich versichere Ihnen sie werden die Besucherzahl verdoppeln.
aner da kann man nachher keine solche Aufnhmen mehr machen da der markusplatz schon frühmorgens von Fotografen überbevölkert ist
Also doch lieber zuwarten bis ich sie repetiert habe mit meine Samsung
...das wird was konkurrenzieren könnt6e ich damit sicher nicht müsste mir schon eine panorama Kamera zulegen dann vielleicht, vielleicht und auch dann würde es noch fraglich bleiben denn an der kamera liegt es nicht aber an der IDEE wie man sie gebraucht
Nochmals Note hundert für diese Aufnahme
Bin begeistert... ja, genau, das - - - und komme vom Staunen nicht los ...dass man so etwas kann ist Meisterleistung in Bezug auf IDEE
Herzliche Dank und Glückwunsch an den Autor
Gehen Sie und schauen Sie sich die Bilder von William TURNER in London an auch er würde sie zu Ihrer Leistung mit einer "zweihundert" Note belohnen.
Entgegen aller Kritik hier schon vorstehend. Viel ist nur Neid
Fahren Sie weiter so
Ihre Aufnahme ist Spitze. Absolute Weltklasse.
Heinrich WAGNER




elevatorjwo, 11.04.2013 um 7:45 Uhr

@Shirsh: Wenn nur 1 Prozent Deiner vielen Worte (hier und auf Deiner FC-Plattform) Bilder wären, könnte ich Deine Kommentare wirklich ernst nehmen. So aber fällt mir das sehr schwer.


Joachim Kalkhof, 11.04.2013 um 12:06 Uhr

Der Aufwand hat sich gelohnt! Das ist ein außergewöhnliches Bild von einer allgemein bekannten Location geworden!
VG Joachim



Hubert Haase, 11.04.2013 um 14:34 Uhr

Wenn ich wohin fahren möchte, schaue ich mir weitgehend schon zuhause Postkartenmotive und meisterhafte Bildnisse an, um zu wissen,ob ich vor Ort
meine Kamera überhaupt auszupacken brauche.
Bedenke:MEINE TOP FOTOS



Agora Bilddiskussion intensiv, 11.04.2013 um 17:23 Uhr

Hier geht es weiter:
Sleeping ghost von Agora Bilddiskussion intensiv
Sleeping ghost
Von
11.4.13, 17:18
40 Anmerkungen


[fc-user:1888770 schreibt:
nochmals vielen Dank, dass Ihr mein Bild ausgewählt habt.
Es war eine intensive und auch gute Diskussion. Der wichtigste Punkt in der Besprechung ist, dass ich meine Intension hätte genauer definieren sollen. Aber ich will ehrlich sein, da war auch etwas Provokation dabei und die kann man vorher nicht nennen, dann funktioniert es nur halb.

Venedig in einer kalten Endzeitstimmung zu präsentieren, das polarisiert. Ich mag solche Bilder die abgegriffene Motive völlig anders zeigen. Meist erntet man kein Lob, egal.....

Aber viele haben zweimal hingeschaut, und haben Ihre Ablehnung sauber definiert. Und das hat mir sehr gut gefallen. Besonders die Anregungen zum Bildaufbau haben mich inspiriert, und ich werde versuchen das eine oder andere umzusetzen.

Naja.... ich habe bis jetzt hier "Kuschelbilder" eingestellt, dass hier hat Spass gemacht, ich trau mich jetzt auch meine Experimente zu zeigen, konstruktive Kritik ist definitiv besser, als keine Reaktion.





 
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