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Ich habe meinen Weg vor Augen von Agora Bilddiskussion intensiv

Ich habe meinen Weg vor Augen


Von 

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22.10.2012 um 18:22 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures  by the senders.
Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv





Wichtig:

Hier werden unkonstruktive und/oder verletzende Anmerkungen gelöscht. Wir bitten darum die Diskussion aufs Bild zu fokussieren und persönliche Streitigkeiten, genauso wie irgendwelche Vermutungen über den Bildautor, aus der Diskussion herauszulassen.

1. Das Foto darf noch nicht auf der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns ( Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net ) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
4. Schreibe 2-3 Sätze zur Entstehung des Fotos

Anmerkungen:





Agora Bilddiskussion intensiv, 22.10.2012 um 18:22 Uhr

Der Fotograf schreibt:

Die Bildidee basiert auf dem Sprichwort: "Ich habe ein Ziel vor Augen".

Es ist ein Selbstportrait, indem ich in dreifacher Weise mit mir selbst in Interaktion stehe:
Ich beobachte mich aus der Gegenwart heraus, auf meinem Weg zum meinem Ziel. Der Weg zu meinem Ziel entspringt meinen Vorstellungen, Ideen und Idealen, also meinem Geist bzw. meiner Seele - symbolisiert durch meinen Augapfel.

Dabei werde ich geführt und gleichzeitig beobachtet von meinem Unterbewusstsein, symbolisiert durch mein eigenes überdimensionales im Hintergrund stehendes Augenpaar.
"Geführt" im Sinne der Führung und Lenkung durch die Werte und Leitsätze, die sich im Laufe meines Lebens in mein Bewusstsein eingegraben haben.
"Beobachtet", da mein Bewusstsein auch eine Kontrollfunktion im Sinne eines Gewissens und moralischer Werte auf mich ausübt.

Die Frage, die sich aus diesen im Bild dargestellten drei Ebenen (Bewusstsein, Sein und Weg) ergibt:
"Kann ich mich für einen Weg frei entscheiden oder ist mein Weg vorbestimmt?"

Dieses Foto habe ich an einem Bahngleis in der Nähe von Köln gemacht, weil dort die Böschung auf einen ähnlichen Fluchtpunkt ausläuft, wie der Weg (die Straße).
Ich habe eine geringe Tiefenschärfe gewählt, da sich so der Betrachter mehr auf das Motiv konzentrieren kann und nicht vom Hintergrund abgelenkt wird.
Das Foto habe ich dann noch mit Photoshop bearbeitet (Straße; mich mehrmals auf der Straße laufend; Vergrößerung meiner Augen).



Peter Odefey, 22.10.2012 um 18:36 Uhr

es wirkt etwas "müde"
Die montierten Bilder könnten auch agilere posen zeigen und verschwimmen. Die "Strasse" sollte etwas abstrakter daherkommen.
Die Wirkung hat keinen Schwung.
Ein Arm und eine Hand fände ich z.b. spannender aus dem Auge herraus
Das ist mein erster Eindruck
Grüsse
Peter



Lukas Icking, 22.10.2012 um 18:43 Uhr

Die Montage finde ich persönlich langweilig, da erstens die Person, wie mein Vorredner schon schreibt, eher müde erscheint und sie keinen wirklich tollen Effekt oder einen Geniestreich verbirgt, somit eine eher nicht gelungene und unprofessionelle Montage!

Lukas



Clara Hase, 22.10.2012 um 19:21 Uhr

die idee ist hervorragend und hat einen langen weg hinter sich, um zu einer aussage zu kommen.

ds grundmotiv ist nett anzusehen - ja, etwas licht und damit mehr funkeln und lebensfreude im auge wäre gut -
auch der hg mit den augen - kann, muss nicht sein.
durch das Grüne der Natur sieht es schlimmer aus als Akne - also nicht so positiv

zu den Ziel-gängern wurde schon gesagt - eine Haltung oder sogar ein Kleiderwechsel wären nicht schlecht gewesen - du hättest auch kinderbilder einbinden können und konkret entwicklung deiner person zeigen können- mit leid und freud sport und spiel - essen und kotzen sozusagen, denn es ist auch schwer in die zukunft zu gucken - was sein wird, was werden wird -

der WEG wie du auch schreibst, wäre noch ein Motiv
ich sehe gerade jetzt erst, nachdem ich alles geschrieben habe den weissen streifen und damit auch den asphalt der das dreieck füllt - das ist also etwas undeutlich.

lach, schmunzel -"ich sah zu wie ich starb" ich denke der satz gibt auch dir einen lacher - denn man sieht sich nicht selbst -
das ist das unlogische am bild -
die zeitraffer- personen wären besser mit den eigentlichen Zielen bestückt

Nachtrag nach zwei Tagen: Die Ausschnitte und Implementierung - also die technische Durchführung finde ich auch gut- wie einige andere.




Gerhard Hucke, 22.10.2012 um 19:29 Uhr

Es ist erfreulich zu sehen, dass es offenbar junge Leute gibt, die intensiv und fundiert über ihr Leben und ihre Existenz nachdenken. Dieses Bild wirkt auf mich allerdings nicht genügend durchdacht. Das Thema bildlich darzustellen, ist enorm schwierig. Ich hätte auf Anhieb keine bessere Idee. Aber hier ein paar Fragen, die mir beim Betrachten kamen: Wieso beginnt der Weg in die Zukunft im Auge? Wieso führt er von der Person weg? Bleibt sie verlassen zurück? Und vor allem: Was ist mit dem ZIEL? Wie sinnvoll ist es den Weg darzustellen ohne ein Ziel?

Und wie schon angemerkt wurde: Ein sehr aufregender Weg scheint das nicht zu sein.

Natürlich ist das (wie oben angemerkt) eine unprofessionelle Montage. Das muss es auch gar nicht sein. Ich könnte mir vorstellen, dass es eine Übungsaufgabe für Schule oder Studium war. Da würde sie hinpassen. Das Echo hier dürfte dem Fotografen Rückmeldung geben, wie sein Werk auf unvoreingenommene Betrachter wirkt oder zumindest wirken kann.
Wohlwollendes Fazit: Noch eher unstimmig, aber auf einem guten Weg. (!)



Matthias von Schramm, 22.10.2012 um 19:38 Uhr

für diese art von collagenspielerrei gibt es sicher freundliche abnehmer und beurteiler ausserhalb der fotografierenden zunft. zweifellos. ich habe auch schon mal solche bastelkarten zur genesung bekommen, oder so, über die ich mich gefreut habe, weil es ein menschlich netter akt war. auch wenn die unterstützende symbolik oder der inhalt solcher gut gemeinten machwerke von den gebets- und auch ungebetsschwestern in etwa so flach war wie ein butterkeks, der manchmal auch noch im umschlag war.

nun überlege ich die ganze zeit, wie ich meine abscheu gegenüber sowas wie das da (ich weiss nicht recht wie ich es benennen soll) so respektvoll wie möglich zum ausdruck bringe, damit mir nicht ein teil der hier schreibenden sofort reflexartig mit blossem gesäß ins gesicht springt. ich lass es lieber, weil es würde in unehrlichkeit enden.

denn auch schon so werden hier kommentare folgen, an denen wir sehr viel spass haben werden.

edit: aber es ist von einem jungen mann und deswegen möchte ich gleichzeitig viel mut zureden. den ansatz und die gedanken kann ich sogar nachvollziehen.



Matthias von Schramm, 22.10.2012 um 20:31 Uhr

danke Juri, aber ich mache mir um Claras Gesundheit dann sorgen.


Clara Hase, 22.10.2012 um 20:58 Uhr

Armleuchter - alle beide :-)
und ein bisschen Widerspruch zur MachArt
ich finde, wenn sich ein Mensch mit einem Motiv beschäftigt, Gedanken macht wie er es zum Ausdruck bringen kann, was ihn beschäftigt
dann ist das unglaublich viel - auch wenns noch bisschen bastelig aussieht wasim Ergebnis hervorkam.

Ich denke jeder hatte schon mal solche Ideen und hat sie irgendwie umgesetzt - gewinn für einen selbst
zum aufhängen noch nicht gedacht - aber wer weiss welche Techniken dem jungen Burschen auf seinen Weg-Zielen noch in die Quere kommen und ob er amBall bleibt, quasie philosophische Bilder zu erstellen statt postkarten von schönen Gebäuden.

Es heisst auch: der Weg ist das Ziel - und da hat er einen beschritten - einen Weg.
Und hatte auch noch den Mut das hier zu präsentieren - da fehtls auch einigen - die könnennicht mal sonst mit Kritik umgehen.
also ein kleiner Applaus



MTfoto, 22.10.2012 um 21:06 Uhr

KURZ GESAGT:
eine prima fotografische Umsetzung
des Sprichworts...



Benjamin Meinert, 22.10.2012 um 21:27 Uhr

wow matthias... wie hart und gemein und ... ehrlich!

man versteht die idee, respektiert die experimentierfreude eines jungen menschen und wünscht viel übung und erfahrung für die zukunft kreative ideen besser, tiefer, stimmungsvoller umsetzen zu können...



Matthias von Schramm, 22.10.2012 um 21:38 Uhr

juri, dann will ichs mal so sagen: die symbolik funktioniert so, dass jeder sie versteht. die beobachtung auf den weg in die zukunft (vermutlich) - sowas wie ein tagraum, bzw. auch die hoffnung, dass aus einem dann auch etwas wird. dies kann aber dieses bild meines erachtens nicht transportieren. dies wäre eine aufgabe vielleicht für einen film. aber je länger ich nachdenke und drüber gehe, desto mehr verliert sich auch die abscheu gegenüber dem grundgedanken. ja ... hm, die collage gefällt mir zwar nicht als mittel, aber ich merke grade ich war bitter ungerecht. dennoch erinnerts mich nun mal an diese tanten - grußkarten, die waren aber genau genommen erheblich schlimmer.

danke juri, dass du mich auf den rechten weg geführt hast.



Wolf Schroedax, 22.10.2012 um 22:10 Uhr

Zwischen dem "Lob" des " kreativen" Ansatzes und "Abscheu" gibt es doch noch andere Beurteilungsmöglichkeiten. Mich schaut hier ein Jungendlicher an, überblendet von einer Straße, die sich in seinem linken Auge perspektivisch verliert. Diese Straße kommt er mir nun auch noch entgegen, mich ebenfalls (vielleicht müde, vielleicht cool) ansehend. Was erwartet er von mir ?
Bin ich sein Zielpunkt ? - Das kann doch nicht sein.
Guckt er durch mich hindurch ? - Das schon eher.
Liegt sein Weg hinter mir ?
Also ein möglicher, besser passender Titel wäre : " Mein Weg liegt hinter Dir ! Geh mal bitte aus dem Weg !"
Oder die gemeinhin alltägliche Variante : Er kommt auf mich zu und macht nicht die geringste Andeutung berührungsfrei an mir vorbei zu wollen, etrwa indem er seine rechte Schulter zurück wendet, damit ich dort passieren kann, meine rechte Schulter ebenfalls rückgewendet.
Ich bleibe stehen ..... und versuche, seinen coolen Blick zu imitieren ....

Also:::: Entweder zeigt das Bild einfach nicht das, was es nach Aussage des Autors eigentlich soll, oder es zeigt, was sich der Autor erst noch eingestehen muss, nämlich dass ich im Weg bin ....



Andreas Saladin, 22.10.2012 um 22:46 Uhr

Ich finde deine Gedanken tiefsinnig und es freut mich, dass du diese komplexen Überlegungen auch noch mit einem Selbstportrait visualisiert hast. Da steckt viel Denkarbeit, aber auch ein anständiges Stück Fleiss drin. Es ist dein Werk und ich finde es völlig stimmig so. Ich kann dich nur ermutigen, auf diesem Weg weiter zu gehen. So wirst du einige Erkenntnis erlangen, die dich persönlich weiterbringt.
Fotografische Kritik: Durch die mittige Komposition hängt das Bild zwangsläufig etwas nach rechts. Vielleicht wäre eine Diagonalkomposition ein interessanter gestalterischer Ansatz?
Aber alles in allem: cool!
LG Andi



Reiner M, 22.10.2012 um 23:03 Uhr

Die Bildidee finde ich gut, auch die Sauberkeit der ausgeschnittenen Elemente ist gekonnt. Vielleicht hätte man die immer deutlicher werdenden Konturen der "Personen" mehr ins undeutliche verschwimmen lassen, und durch etwas mehr Lächeln auf den Lippen mehr "Hoffnung" auf dem Weg in die Zukunft vermitteln können. Das Bild ist meiner Meinung nach zwar statisch, aber trotzdem eine gute Bildidee in bester Bildqualität! Es ist auf jeden Fall mal etwas Neues, ungewöhnliches entstanden, und sicherlich mehr als Durchschnitt! LG


elstp, 22.10.2012 um 23:09 Uhr

Der Autor illustriert hier seine Affirmationen; das ist mutig. Die Affirmationen setzen sich aus Vorstellungen von zukünftigem persönlichem Format und zukünftigen ,weltlichen Zielen, zusammen; da ist zu Beginn ein Kassensturz durchaus sinnvoll. Ich halte aber von der Idee, den Status quo so zu stark zu gewichten, nicht viel.

Das Portrait zeigt einen jungen Mann, der Maß nimmt; man könnte auch an Berechnung denken, ich neige fast dazu.
Dagegen ist dieser sechsfache Läufer einfach nett, ungezwungen und würde mir ins offene Herz rennen.
Als Betrachter fühle ich mich aber durch die großen Augen eher an etwas mystisches erinnert und sogar beobachtet.



Zitat: Der Weg zu meinem Ziel entspringt meinen Vorstellungen, Ideen und Idealen, also meinem Geist bzw. meiner Seele - symbolisiert durch meinen Augapfel.

Den Augapfel als Symbol für Zukunftsperspektiven zu wählen, passt ganz gut.
Visionen beinhalten auch die Rolle des Visionärs, daher kann auch das Selbstportrait als Symbol gelten, wenn ich hier auch lieber eine ,bearbeitete, also erwachsenere Person sähe.
Sehr gut gefällt mir aber dieser ins Bild laufende junge Mann, der ja schon Lebenserfahrung hat und in die Zukunft hinein läuft.

Der Vorschlag, unterschiedliche Lebensalter ,heran laufen zu lassen, würde dies auf andere Art noch besser unterstreichen. Da der Autor aber dieses eine Stadium seines Daseins in drei Facetten benutzt, muss man das Selbstportrait so gelten lassen.

Aus dem einen Auge, ausgerechnet dem kleineren, zielenden, weitet sich eine Straße, die vor dem Portraitierten liegt - sie ist zu kurz, zu wenig betont und eher eine Landebahn denn ein Weg. Leider zeigt sich dadurch auf dem sich um Überlegenheit bemühenden Gesicht ein Ausdruck von Berechnung, was sicherlich nicht gewollt ist. -
Wenns daran liegt, einer reinen Ungeschicklichkeit, resultierend aus Unerfahrenheit, dann nehme ich von meinem ersten, eher negativen Eindruck Abstand.


Zitat: Die Frage, die sich aus diesen im Bild dargestellten drei Ebenen (Bewusstsein, Sein und Weg) ergibt:
"Kann ich mich für einen Weg frei entscheiden oder ist mein Weg vorbestimmt?"

Anscheinend ist dem jungen Mann nicht so recht klar, dass er sich mit Hilfe dieser Überlegungen, die er in eine solche Komposition investiert hat, seine eigene Bestimmung schaffen wird.
Es ist hier nicht der Ort, über das Alter und die Vorbilder des jungen Mannes zu spekulieren. Das schließt er auch sehr diplomatisch aus, indem er sich in dieser sportlichen Haltung und vor einem diffusen Hintergrund darstellt. -

Der Bildtitel zusammen mit diesem Foto ist eine Ansage!
Nur - eine solche gehört nicht als Botschaft ans Publikum, weil sie unvollständig ist. Wie @Wolf Schroedax richtig beobachtet - jemandem aus dem Weg zu gehen, steht in dieser Ansage nicht drin.



Janne Jahny, 22.10.2012 um 23:41 Uhr

Oh je, da ist er, der klassische Fall, der erfordert, den Sinn der Agora mit richtigen Worten zu erfüllen.
Gut gemeinte Anfänger-Arbeiten dürfen nicht zerrissen werden und sollen dazu dienen, dass der Hersteller etwas lernt.

Und nun merke ich, wie schwer mir das doch in diesem Fall fällt.
Das ist mal das Erste: Ich habe technisch nichts auszusetzen: Gute Freistellung, achtsame Farbgestaltung, ambitionierter Versuch, eine Idee umzusetzen.
Auch mit den Erläuterungen zur Bildidee kann ich einiges anfangen. Solche Gedanken hatte ich zwischen 15 und 20 auch. Später wurde mir allerdings klar, dass das nichts als Konstrukte sind, die unter Anderem dem Selbstbetrug dienen, weil sie sich so sehr schlüssig anhören.
Und so wirkt dein Werk: Wie eine Konstruktion. Zu gewollt, zu schwer. Zu aufdringlich der Versuch, deine Ideen von dir selbst bildlich darzustellen. Zuviel Symbolik.
Du benutzt das Formenvokabular des Konstruktivismus, ohne es zu beherrschen.
Beim Schreiben merke ich, was hier (für mich !!) einfach nicht stimmt. Ein Bild über die Begriffe "Geist", "Seele" (was niemals das Gleiche ist, das nur nebenbei), "Bewusstsein", "Ideale", "Gewissen", "Werte", "Sein", "Entscheidungsfreiheit", "Vorherbestimmung" muss einfach auf der Strecke bleiben, weil kein Betrachter das alles gleichzeitig erfassen kann. Da forderst du einfach zu viele und zu komplexe Denkaufgaben. Das muss scheitern. Es gibt sogar die Meinung, ein Bild müsse ohne Titel wirken. Geschenkt ! Aber es sollte jedenfalls ohne langwierige Erklärung wirken können.

Kurz: Mir fehlt die Leichtigkeit, die Lebendigkeit, die sofortige Erschliessbarkeit. Bilder wirken, wenn sie im Betrachter emotional etwas auslösen. Sie wirken nicht, wenn erst versucht werden muss, anaytisch nach der Bedeutung zu suchen.

Noch kürzer: Mir fehlt die Seele.

Vielleicht kannst du mit meinen Worten etwas anfangen, vielleicht auch nicht. Ich möchte dich in jedem Fall ermutigen, weiter zu experimentieren, denn hier ist wirklich der Weg das Ziel. Mit der Zeit wirst du deinen emotionalen Bezug zu dir selber, zu deinem dreifachen ICH, sicherlich aus anderen Perspektiven sehen und auch darstellen können.

LG
Janne




P. Kunze, 23.10.2012 um 0:30 Uhr

So, nun feier ich Premiere in der Bilddiskussion.

Ich muss sagen, dass ich die Idee durchaus lobenswert und kreativ finde. Keine Frage.
Allerdings ist es irgendwie too much & zu statisch.
Meine Vorredner haben schon vieles gesagt, was ich dir auch raten würde.
Ich möchte dich ermutigen weiter zu machen. Die Ansätze sind gut. Trotzdem ist weniger manchmal mehr.

Liebe Grüße.



Richard R. Liu, 23.10.2012 um 4:24 Uhr

Eine Bemerkung und eine Frage?

1. Wolf Schroedax hat das erwähnt, was mich an dieser Umsetzung des Themas stört. Alles führt aus dem Bild heraus. Wer sein Motiv ausserhalb des Bildes stellt, riskiert, den Betrachter nicht anzusprechen, oder ihn sogar zu schikanieren.

2. Ist die Botschaft vielleicht zu "kompliziert"? Ich finde es hilfreich, die Fotografie als eine Sprache zu betrachten. Sie hat ihre Bausteine und Regeln, wie man die Bausteine kombiniert. Am Anfang lernt man die Sprache besser "richtig". Später kann man umso wirkungsvoller gezielt und bewusst gegen die Konventionen verstossen. Wie mit jeder Sprache kann man gewisse Dinge besser mit einem Foto ausdrücken als z.B. mit einer Sinfonie oder mit einer philosophischen Essay. Intuitiv habe ich das Gefühl, man tut als Fotograf gut dran zu erkennen -- und zu anerkennen -- dass fotografische "Sätze" viel "kürzer" und einfacher sein müssen als z.B. deutsche Sätze. Braucht man schon mehrere Sätze, um die Idee eines Bildes zu beschreiben, wird man fast gezwungen, die schwache "Grammatik" der Fotografie durch eine starke Symbolik zu ergänzen, wodurch das Bild überladen und ermüdend wirkt. Vielleicht wäre es besser gewesen, einen Aspekt des Seinenwegvoraugenhabens fotografisch umzusetzen, z.B. wer/was bestimmt den Weg?

Es ist nicht einfach, ein solches Thema fotografisch zu realisieren und gleichzeitig dem Betrachter jede (Miss)interpretationsfreiheit vorzuenthalten.

Richard



Erich Schock, 23.10.2012 um 10:56 Uhr

Die Idee gefällt mir, Bild und Aussage miteinander zu einen neuen optischen Kunstwerk zu verschmelzen und damit eine neue Aussage zu machen.
Dies ist keine alltägliche Bilderkombination, die überall und immer funktioniert. Sie kann leicht zum kitschigen Bilderrätsel werden.
Doch hier hast die Zusammenstellung gut gemacht, wie ich meine und deine Idee gut umgesetzt. Die Bildaussage gefällt mit. Gruß Erlch Schock



Wolf Schroedax, 23.10.2012 um 11:41 Uhr

Wenn ich das Bildgeschehen nicht wie gestern (22:10 )auf mich als Betrachter sondern auf den Autor beziehe :::::
Er schaut in sein eigenes Gesicht, kommt sich selbst entgegen. Dabei steht er sich selbst im Weg.
Auch das läuft auf ein Eingeständnis heraus, ohne das er nicht weiter kommt auf seinem Weg.

Man beachte, dass seine linke Lidspalte enger ist als die rechte - abschätzig, skeptisch ..?..
Oha !



Clara Hase, 23.10.2012 um 11:52 Uhr

Wolf - wir sehen ihn -logisch, denn er hat uns im Auge - die wir ihm im Wege stehen wie du sagst - oder auch sein Motiv/Menschen um ihn herum auf seinem Weg sind (sag ich)
das leicht fixierende Auge ist schon für den fotografenblick vorgeformt worden...
bis man 70 Jahre alt ist, ist es wie eingewachsen - wie auch bei Optikern..

ich sagte ja gleich zu Beginn und es war nicht mein letzter Gedanke - das das Bild in sich unlogisch ist weil man sich selbst nicht sieht - sondern immer nur Vorstellungen entwickelt was man tut, und was man dabei von anderen sieht.
In der Literatur ist es dann eine Beschreibung wie: Ich siegte, sank hin und starb -

Das kann man nicht in der Ich-form schreiben - weil es unlogisch ist - ist man nämlich tot - kann man sich nicht mehr von aussen beschreiben.
Sehr wohl fühlt man wenn man stirbt/lebt aber man sieht sich dann eher innerlich - nie von aussen - denn vor denspiegel stellt man sich dann nicht - auch nicht auf dem Lebensweg.

Dennoch ist der Grundgedanke des ICHS - wo will ich hin, was kann mir begegnen, welchen Weg möchte ich gehen, eine zentrale Frage - selbst im Alter noch.





Kommissar-Lohmann, 23.10.2012 um 11:57 Uhr

als mein Gesicht noch so jugendliche Züge aufzuweisen hatte - wäre ich nicht auf diese Idee gekommen!

wirklich Respekt!!

allerdings hat diese Montage für mein Empfinden nichts mit Fotografie zu tun... deswegen gibt es von mir aus auch keine Kritik



Claude Goergen, 23.10.2012 um 12:46 Uhr

Persönlich mag ich "intellektuelle" Kunst nicht.mich sollte Kunst, wie Fotographie beim Beschauen ansprechen, irgendwelche Emotionen auslösen. Diese Arbeit (bewusst nicht geschrieben Foto) finde ich nach meiner bescheidenen Meinung komplett überladen , ausserdem stört mich die Strasse die ins Auge sticht wodurch die rechte Seite des Bildes schwerer wirkt. Drüber zu diskutieren dass ein Jugendlicher sich Gedanken über seine Vergangeheit, Gegenwart und Zukunft macht ist meines Erachtens ganz schön, hat meiner Meinung nichts mit Fotographie zu tun. Was tut der Betrachter wenn der Fotograf nicht da ist um zu erklären? Daneben möchte ich betonen dass Fotographie Kunst ist, und bei Kunst ist alles erlaubt. Hauptsächlich "auf teufel komm raus" experimentieren. Das ist top.


elevatorjwo, 23.10.2012 um 14:56 Uhr

Da sitzen sie nun zu Gericht, die Dinosaurier der Fotokunst. Urteilen, verurteilen, heucheln Verständnis, klopfen Dir jovial auf die Schulter und verstehen Dich doch nicht.
Lass Dich nicht entmutigen, solche "unfotografischen" Ideen weiter zu leben. Nach menschlichem Ermessen wirst Du sie und Ihre Kritik überleben.



schallundrauch73, 23.10.2012 um 14:56 Uhr

Der Autor hat hier versucht alle von ihm beschriebenen Aspekte einzeln und symbolisch unterszubringen. Zu viel, wie ich finde.
Hätte ich die Vorinfos nicht gelesen, würde ich denken, mir steht eine Figur aus Star-Trek mit Spezialfähigkeiten gegenüber, die mich warnend anschaut und schon mal eine kleine Armee losschickt, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen und diese durchzusetzen...
Spannend wäre es gewesen, wenn der Autor in seiner Vorrede ein paar Infos zu den Hintergründen weggelassen hätte. Auf diese Weise hätte er (besser) überprüfen können, ob seine Intention bei den Betrachtern ankommt.
Edit:
Es ist aber auch schwierig eine so komplexe Fragestellung in ein Bild zu transportieren. Deshalb: dran bleiben!
Gr. Andreas



Wolfgang Fendt, 23.10.2012 um 16:45 Uhr

Einfach erstaunlich, wie tiefsinnig manche schon in jungen Jahren sein können. Gratuliere! Natürlich gibt es Verbesserungsmöglichkeiten. Aber in deinem Alter übertreffen dich wenige. Der Rest bringt die Reife und Erfahrung. Ein hervorragender Start. Deine Bilder in ein paar Jahren möchte ich sehen.
Viele Grüße
Wolfgang



Dr. Labude, 23.10.2012 um 18:07 Uhr

Danke elevator!

Mannomann. Wenn ich mir meine kreativen Arbeiten aus meiner Jugend ansehe ... es ist doch total normal, dass man eine Symbolik, die einen bewegt, als junger Mensch gerne "vorne am Bühnenrand" interpretiert. Subtilität ist ja eher was für die reiferen Jahrgänge.

Klar hätte man das Bild auch ohne Fotoschopperei zu dieser Aussage kriegen können, vielleicht mit einem Weitwinkel in eine Allee bei kleiner Blende reinfotografiert, Scharf bis zum Horizont, oder, dann doch mit etwas Photoshop, etwas weiter hinten noch mal den Protagonisten, der sich rumdreht. Aber das wäre ja ein ganz anderes Bild.

Ich finde das Gesicht gar nicht traurig. Ich finde, dass es einen entspannt-zuversichtlichen Blick ohne Euphorie trägt - und das passt eigentlich gut zur Bildidee.

Wenn ich hier rummosern würde, dann vielleicht eher aus visuellen Gründen. Wenn er sich schon GEdanken gemacht hat, wie die Gleise zur Bildidee passen ( gut ! ), dann darf man sie ruhig sehen! also nicht Blende 4, sondern 16. Wer so gut freistellen kann, kann das Protrait auch durch Abdunkeln des Hintergrundes hervorheben. Und die "aus dem Auge fließende" Straße stört irgendwie mein ästhetisches Empfinden. So hat er seinen Weg nicht "vor" Augen, sondern "im Auge".

Was man außerdem noch versuchen könnte, wenn das Bild in RAW geschossen ist, wäre, die Hintergrundfarbe ins Kalte zu verschieben. Das wäre aus meiner Sicht noch harmonischer. Und dann könnte man in den Augen noch etwas aufhellen und Sättigung erhöhen - huh, noch ein bisschen magischer.



Sindbad48, 24.10.2012 um 0:56 Uhr

... ich finde die Idee des jungen Mannes als solche gut .Er hat sich Gedanken gemacht um das , was er hier präsentiert und `ne Menge Arbeit investiert, in das, was hier zur Diskussion steht, alle Achtung gebührt ihm dafür !
Handwerklich betrachtet, ist an der Montage kaum etwas auszusetzen, sauber herausgearbeite Ebenen.
Was mich stört, ist der Anspruch, den der vorangeschaltete Text an den Betrachter erhebt. Es liest sich für mich wie eine Bedienungsanleitung ...
und genau diese braucht ein gutes Foto nicht.
Es erwacht nicht durch Eigeninterpretation zum Leben, sondern erst durch das Betrachten selbst und die gelebte Interpretationsfreiheit der potenziellen Betrachter ...
Müßte ich, ohne die Vorworte des Verfassers interpretieren, ... käme etwas ganz anderes heraus.
Der Weg ist kein schlechter unter der Berücksichtigung aller vorausgegangenen Anmerkungen. Viel Glück !




Jürgen W2, 24.10.2012 um 1:04 Uhr

Ich finde das Bemühen um eine "Bildaussage", eine Botschaft, Message, oder so, sehr positiv.

Aber eine der wichtigsten Regeln heißt: "Keep it simple".

Dagegen verstößt der Fotograf / die Fotografin deutlich.

Und gegen eine andere Regel: der Weg, den ich VOR Augen habe, ist nicht der, den man sehen kann, wenn man mir in die Augen blickt. Die Message dieses Bildes ist eher: so einen langen Weg habe ich schon hinter mir. Da passt es gut, dass der junge Mann auch etwas müde wirkt.



Piroska Baetz, 24.10.2012 um 8:35 Uhr

ein nettes Idee finde ich immer gut, egal woher und von wen kommt es, und nachwuchs Talent ihre Arbeit immer gerne sehe in an.
lg. piri



Peter Odefey, 24.10.2012 um 8:42 Uhr

interessant wie hier über das Bild diskutiert wird.
die meisten gehen die Beurteilung des bildes von der Seite an was den Macher dazu motivierte und was seine Intention gewesen sein mag.

Ich betrachte lediglich das Ergebnis und meine Kritik kann sich auch nur darauf beziehen.
Was den Ersteller des bildes bewegte oder motivierte ist meiner ansicht nach egal.

Nach klassischer Kommunkationslehre sag ich da mal: Der Sender ist dafür was beim Empfänger ankommt.
Das gilt meiner Ansicht nach auch für Bildsprache.
Und ohne evtentuelle Absichten des Macher des Bildes zu kennen.
Dieses Bild ist in meinen augen eine Art Layout, ungeschliffen und für mich noch frei von einer transportierten Aussage.
Es ist für mich visuell ganz einfach nicht aussagekräftig genug.
Da sollte noch etwas mehr Schliff und Pepp rein.
Grüße
Peter



Peter Golombek, 24.10.2012 um 8:46 Uhr

Die Idee ist gut, jedoch bei der Umsetzung fehlen dir wichtige Gedankenschritte. Insbesondere bei einem Titel "...Weg vor Augen" kommt die psychologische Wirkung zu kurz. Wenn ich den Bild betrachte, so scheint mir "Dein Weg" recht langweilig. Der Gesichtsausdruck ist leer. Die Körperhaltung auf dem vorderen "Ich" sieht aus als würdest du 2 Eimer Kohlen tragen. Ist "Dein Weg", den Du vor deinen Augen hast wirklich so traurig, fad' und schwer? Keine Zuversicht?
Wichtig ist, meiner Meinung nach, dass man sich bei einem solchen Projekt insbesondere auf die Wirkung konzentriert. Die Fotografie und das Computer-Composing sind nebensächlich, denn das scheinst du zu beherrschen.



Wolf Schroedax, 24.10.2012 um 10:32 Uhr

@Gebrauchsanweisung ::: Der kleine bleiche Dino hat längst verstanden, warum die bildlich Kommunizierenden soviel Worte glauben machen zu müssen. Sie müssen das Ding verkaufen, und bekanntlich gibt es
die Gebrauchsanweisung kostenlos dazu. Das frei gestaltete Bild wirbt für sich selbst, und die Biografie der/des Autorin/Autors ist die Dreingabe. Die Kuratierenden hülfen nach Kräften ... War das je anders ?

Der Autor hier folgt diesem Schema (noch?) vollkommen. Er wirbt für das, was er am besten zu kennen glaubt, nämlich für sich und seinen Weg. Eigentlich will er wahrscheinlich nur wissen, ob er handwerklich gut ist und nicht, ob die Gedankenschritte sich so (einfach !) in ein Bild umsetzen lassen. Ich meine, handwerklich offenbar ja, inhaltlich nee, die Symbolik (z.B. Auge-Seele) funktioniert nicht mehr.

Die Diskussion zeigt ihm nun aber, dass seine Sache sehr verschieden ankommt. Die einen klopfen ihm auf die Schulter, andere rümpfen die Nase. Es regnet gute Ratschläge in Form von Ansprüchen und wiedersprüchlichen Regeln und Gesetzen der Komunikation auf ihn herab, Worthülsen zuhauf. Wichtig dürfte sein, dazu eine Einstellung zu finden. Schließlich sind die Diskutanden hier auch auf Werbetour - für sich natürlich !



Anne G., 24.10.2012 um 17:08 Uhr

den ausführungen von janne jahny kann ich mir wort für wort anschließen. ich danke also zunächst janne, dass sie mir ( ungewollt ) die mühe erspart hat, meine gedanken so ausführlich in worte zu fassen. um dennoch etwas auszuführen : mir fehlen bei dieser nahezu geometrisch konstruierten umsetzung einer idee das kunstvolle, das lebendige und auch verspielte....was dann als wirkung beim betrachter ein GEFÜHL auslösen würde. alles was bei dieser arbeit hier bei mir ausgelöst wurde, sind gedanken . . . . die würde ich mir im prinzip lieber bei einem essay über das thema machen. - positiv finde ich den weg, den der fotograf hier geht : er hat sich gedanken gemacht, sich viel mühe bei der umsetzung des themas gegeben und genug mut aufgebracht, sich hier der kritik zu stellen. dass dieses engagement bleibt, würde ich dem bildschaffenden wünschen. alles gute, anne


Karl-Dieter Frost, 24.10.2012 um 19:17 Uhr

Ich sehe das Bild in der Vorschau - es spricht mich an und macht mich neugierig, es zu öffnen. Ich sehe einen jungen Menschen, der konzentriert in die Zukunft blickt und sich auf ein Ziel fokussiert. Mag sein, dass der Bildtitel mich als Betrachter beeinflusst - aber warum nicht? In den meisten Fällen benutzen wir den doch alle, um eine bestimmte Wirkung zu verstärken oder gar erst zu erreichen?

Für mich ist der Titel stimmig. Der junge Mann steuert geradlinig auf ein nur ihm bekanntes Ziel zu. Die Straßenmarkierung verstärkt diese Zielstrebigkeit. Sein Schritt ist manchmal gelassen selbstbewusst und manchmal eilend, so als könne er das Ziel nicht schnell genug erreichen. Sollte er Umwege planen? Wozu?! Er weiß was er kann und was ihn erwartet!

Ich weiß nicht, ob ich die Selbstbeobachtung (das hintergründige Augenpaar) ohne dann doch den Begleittext zu lesen, so gedeutet hätte, wie es sich der Bildautor vorgegeben hat - egal, für mich ist es ein interessanter Versuch den Gedanken bildlich mit einzubringen, dass die eigenen Vorstellungen einem Umfeld entspringen, das einen geformt hat und das einen auch ein Stück weit auf seinem Weg begleiten wird.

Dass hier sowohl von Überfrachtung als auch von fehlenden Elementen und von anderen gestalterischen Ansätzen gesprochen wurde, liegt natürlich in der (gewünschten und meist hilfreichen) unterschiedlichen Sichtweise der Betrachter. Dass der Bildautor hier zu viel von seiner beabsichtigten Intuition schriftlich preisgegeben hat, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ich denke, das gehört auch zu Agora?? Man hat doch die Wahl, das Bild zunächst allein auf sich wirken zu lassen! Und junge Menschen, die sich derart bewusst a) mit ihrem Leben und b) mit einer fotografischen Aufgabe auseinandersetzen, machen mir Freude!

KD



Art ist, 24.10.2012 um 22:40 Uhr

...,bla , bla , bla,....Klasse,Kreativ...
und wie es mir gefällt !!!!!!!!!!!!!!
Nichts desto Trotz,lasst es euch allen gut gehen !
Edgar



Walter L.S., 24.10.2012 um 22:53 Uhr

Hallo Unbekannterweise,
dieses Bild, das Motiv (nicht Bildmotiv) "ich habe ein Ziel vor Augen" ist eigentlich genug, Diese lange suggestive Beschreibung des Photographen/in hindert den Leser die Möglichkeit eigene Phantasie zu entwickeln, hat man die lange Beschreibung gelesen dann ist der Zauber den ein Bild haben kann leider verflüchtigt.Es ist als würde ich ein Buch lesen , aber die letzten 2-3 Seiten zuerst. Kritik über Technik ist möglich aber bei solchen Bildern die keine Nurfotos sind bringt es kaum was da es fast ausschließlich um die Idee geht
Gruß



Wolf Schroedax, 24.10.2012 um 23:53 Uhr

Es geht hier nicht um die IDEE sondern um das KONZEPT einer Fotoshoparbeit, denke ich. Das Konzept, oder die Struktur (z.B. der Lebensweg) muss erst noch mit Ideen gefüllt werden... und mit Gefühlen
Im übrigen stimme ich Rüdiger H. (15:33) in der Präzisierung der Begriffe zu.
Nur :: Der Bildautor meinte mit Unterbewußtsein
natürlich sowas wie Überich; im Bild dargestellt durch das große im Hintergrund dämmernde Augenpaar.

@Art ist ::: the middle of may be und may be not ...
( Denk nur nicht, es ginge uns schlecht ...)




sue29, 25.10.2012 um 1:38 Uhr

Ich habe das Foto angeklickt, weil es mich auf den ersten Blick direkt angesprochen hat und ich neugierig gewoden bin. Die Idee ist auf jeden Fall toll!


Agora Bilddiskussion intensiv, 25.10.2012 um 11:49 Uhr

Hier geht es weiter:
Kleines Reich von Agora Bilddiskussion intensiv
Kleines Reich
Von
25.10.12, 11:44
33 Anmerkungen


-lennART- schreibt:

Ich bedanke mich für die interessante Diskussion.
Es gab viele verschiedene Meinungen, wobei meinem Empfindens auch einige gute dabei waren.

Die Diskussion half mir auf meinem Weg weiter :) Ein paar der Verbesserungsvorschläge kann ich zukünftig bei meinen Bildern beachten und anwenden.

Ich wollte eigentlich keinen langweiligen Blick darstellen, eher einen auf den Weg konzentrierenden Blick. Das rechte, leicht geschlossene Auge sollte ein fokussieren auf meinen Weg darstellen.

Eigentlich habe ich diese Arbeit für Kunst (10. Klasse) gemacht. Die Aufgabe war: sich öfters in ein Bild zu schneiden und dabei mit seinem Ich in Verbindung zu treten, sodass aus dem Bild eine tiefere Bedeutung entspringen kann (wie im Surrealismus am Beispiel Magritte). Am Freitag gebe ich es meinem Lehrer ab und hoffe auf eine gute Benotung :)
Ein paar der Verbesserungsvorschläge habe ich schon auf dem Bild angewandt :)

PS: Ich fände es toll, wenn ich demnächst viele weiterbringende und hilfreiche Kommentare auf meinem Profil erhalte :)





 
Informationen zum Foto

  • NIKON D7000
  • AF-S DX Zoom-Nikkor 18-70mm f/3.5-4.5G IF-ED
  • 50.0 mm
  • f4.5
  • 1/25
  • ISO 1600
  • 0EV
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