Dies ist eine Bezahl-Funktion
Bezahlende User können schon ab 4 € im Monat alle Funktionen der fotocommunity nutzen.
  • In allen Foren lesen und schreiben
  • Aktbilder hochladen und anschauen
  • Am Galerie-Voting teilnehmen
  • Bis zu 30 Fotos / Woche hochladen
> Jetzt Bezahl-Mitglied werden
 

horben mitte | sonntag nachmittag von Agora Bilddiskussion intensiv

horben mitte | sonntag nachmittag


Von 

Neue QuickMessage schreiben
27.06.2012 um 16:49 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv



Wichtig:

Hier werden unkonstruktive und/oder verletzende Anmerkungen gelöscht.

1. Das Foto darf noch nicht auf der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns ( Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net ) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
4. Schreibe 2-3 Sätze zur Entstehung des Fotos

Der Fotograf legt Wert darauf festzustellen, das er keine QM´s versandt hat, wie ihm das unterstellt wurde.

Anmerkungen:





Agora Bilddiskussion intensiv, 27.06.2012 um 16:49 Uhr

Der Fotograf schreibt:

Ein ungewöhnlich warmer Sonntagnachmittag (Anfang September 2010) in Horben im Hochschwarzwald.
Kein Mensch weit und breit, aber von Tristesse keine Spur! Die Sonne warm – das Licht mild – eine Wolke und ein Rathaus.
Alles zusammen gefiel mir spontan unheimlich gut.
Benutzt habe ich meine Holga 120 GFN und einen Fomapan100. Entwickelt und eingescannt habe ich es selbst.
An der Schärfe – bzw. Unschärfe wurde nichts manipuliert.



eja, 27.06.2012 um 18:43 Uhr

Vom gezielten Spiel mit der Schärfe kann hier keine Rede sein - alles ist mehr oder weniger (un)scharf. Ein überaus langweiliges Motiv und technisch schlechte Qualität.
Der Bildkommentar ist lapidar, passt nicht und beschreibt lediglich was auf dem Bild zu sehen und wie es entstanden ist aber nicht was beabsichtigt wurde.
Am ehesten geht es noch als gewollte Provokation durch.
Sorry wie soll man solch ein Bild ernsthaft kritisieren.
Die Qualität, Ernsthaftigkeit und Aussagekraft in dieser Sektion wird m. E. immer schlechter. Will Agora sich selbst abschaffen?
Grüße von eja



Dr. Labude, 27.06.2012 um 19:15 Uhr

Wer sich in den Regen begibt, muss damit rechnen, nass zu werden. Dass dieses Bild hier einhellig verrissen wird, ist berechtigt. Mit der Holga können faszinierende Bilder entstehen, die das Eigentliche, das Wichtige des Motivs freistellen und einen neuen Blick darauf ermöglichen, weil es eben anders, unvollkommen aussieht. Um das zu erreichen, bedarf es entweder der Meisterschaft und eines verdammt guten Blicks für d a s Motiv - oder jede Menge Rollen Filmmaterial, vergünstigten Zugang zu Fotopapier und jede Menge Glück.

Der Bildautor hatte mit diesem Bild kein Glück. Hätte er nur zwei der Erdgeschossfenster fotografiert und ein missmutiger Alter guckt raus, was da passiert - es hätte ein spannendes Bild werden können. Vielleicht hätten sogar die Geranien in dem rechten Fenster mit einer Spiegelung der Wolken, von links unten fotografiert, ein interessantes Motiv abgegeben. Holga ist wie Makro auf Distanz. Es zählt das Motiv - über alle Maßen. Und dieses Motiv ist für mich - und wie es scheint für eine Mehrheit hier - ganz, ganz langweilig.

Technisch: ich glaube dem Autor natürlich, aber zunächst habe ich gedacht, dass es sich um ein Handyfoto mit Holga-Filter handelt, weil es so wenig Tiefe hat. Selbst mit Normalobjektiv müsste die Rollfilmkamera auf die Entfernung saubere Schärfentiefeeffekte haben. Es wirkt für Mittelformat eigenartig undifferenziert.

Gehört das Bild in die Agora Bilddiskussion? Muss die redaktion den Autor gewissermaßen in den Regen schicken? Aber natürlich! Und es gehört ernsthaft diskutiert! Ich finde es übrigens toll, dass Menschen noch experimentell mit Film arbeiten - was mich daran erinnert, dass man ja eigentlich mal wieder die Bronica auspacken könnte.




AnnaCaravela, 27.06.2012 um 23:59 Uhr

Leider spricht dieses Bild mich gar nicht an. Es zeigt eine spießbürgerliche Szene ohne Menschen, schwarzweiß, grobkörnig und unscharf. Fototechnisch finde ich, dass hier das unscharfe keine Tiefenschärfe vermittelt. Schwarz weiß passt gut zum Motiv. Aber die blauen Wolken erkennt man nicht. Ansonsten erkennt man nicht, dass es auf dem Bild sehr heiß sein soll. Der Fotograf schreibt, dass von Tristesse nichts zu sehen sei, aber für mich sieht es sehr trist aus.


Klaus Ender, 28.06.2012 um 9:12 Uhr

Man könnte fast sagen: "Schlimmer geht's nimmer!"
Stürzende Linien, unscharf, langweilig,monoton.
Bei soviel mangelnder Selbstkritik wird er es schwer haben, ein gutes Bild von solcher "Knipserei" zu unterscheiden.



Nanobasti, 28.06.2012 um 10:40 Uhr

Also auf mich persönlich wirkt das Bild sehr bedrückend und unruhig. Gerade die Tatsache dass Niemand zu sehen ist an diesem hellen Sonnentag ist irgendwie unangenehm. Mich persönlich stört die technische Umsetzung ein wenig und die dadurch entstandene Bildwirkung. Die Bildbeschreibung des Fotografen lässt leider nicht so viel Spielraum für künstlerische Interpretationen, welche hier sicherlich möglich wären. Schade.

Auch wenn das Bild technisch keine Glanzleistung darstellt oder der Fotokünstler kein Weltruhm hat und hier gezielt Stilmittel mit irreführender Bildbeschreibung eingesetzt hat (wissen wirs?) finde ich die Bemerkungen hier teilweise(!) recht mies. Klar soll das Bild kritisiert werden und klar hat es hier was zu suchen! Aber doch bitte konstruktiv und mit ein bischen weniger Hochnäsigkeit. Auch wenn man kein Van Gogh ist wenn man im "pointilistischen Stil" seine Bilder malt hat man doch auch ohne großen Namen das Recht derartige Kunst gut zu finden und sich selbst darin zu versuchen.
Bemerkungen wie "...habe ich vielleicht versucht, Fotokünstler der Avantgarde zu persiflieren, aber wahrscheinlich mit kläglichem Ergebnis." oder "Schlimmer geht's nimmer!" sind einfach unqualifizierte Buh-Rufe.
Es gibt Beispiele wo Hobbyfotografen sehr bekannte Fotokünstler in derartigen Foren zerreißen, in eine Art Kritikrausch kommen und sogar anbieten Nachhilfe in Technik und Stil zu geben. Ich will nur sagen seid vorsichtig bei der Wortwahl, auch wenn Kritik angebracht ist. Am Ende ists ein neues Bild von Gerhard Richter ;)

Nur mal um es mal deutlich zu machen:
http://www.kunstforum.de/vorab/198/abb/198/525/018_1.jpg

Nacht 5 III von Thomas Ruff.



Klaus Ender, 28.06.2012 um 11:37 Uhr

Der Besucher der Agora wird in dieser Rubrik aufgerufen, das Bild zu bewerten. Da in diesem Fall alle Voraussetzungen für ein gutes Bild fehlen, habe ich ich "das" kritisiert!
Aber einige Leute werden "persönlich" und greifen Kritiker an. Wann lernen sie endlich, dass es "um die Sache" (FOTOGRAFIE) geht - und nicht darum, Personen zu beschimpfen!



Petrosilius Krallemann, 28.06.2012 um 11:37 Uhr

Ich kann hier ehrlichgesagt nichts endzeitapokalyptisches und auch nix bedrückendes erkennen. Dieser Art Interpretationen sind mir völlig fremd.

Es ist warm. Die Menschen sitzen im Garten bei einem Vietele, sind mit den Kindern im Schwimmbad, an Badeseen. Oder machen einen Waldspaziergang mit Picknick. Und der eine oder andere Knecht vergnügt sich mit der Magd irgendwo, wo es kühler ist.

Hier ist nichts verlassen. Keine Endzeit. Eher das Gegenteil ist der Fall:
Unversehrt warten die Behausungen auf ihre Bewohner, um sie wieder aufzunehmen, falls sie vor starken Regenfällen fluchtartig wieder zurückkehren.

Für mich das positive Bild eines Ortes, der einfach nur gleich seinen Bewohnern in der Sonne döst. Insofern eine eher unspannende Momentaufnahme. Und wer es denn unbedingt möchte, kann diese Aufnahme mit diesen ach so schicken Fotokisten machen.



Petrosilius Krallemann, 28.06.2012 um 12:13 Uhr

Phh, was soll man denn sonst von so'ner Holger Kiste erwarten? Hier gehts doch gar nicht um's Bild, sondern um die Nutzung dieser antiquierten Technik. Wenngleich ich nicht verhehlen möchte, daß dadurch so ein gewisser 70er Jahre Charme vermittelt wird, dem ich mich nur schwer verschließen kann.

Und, ja:
Hier wurde nur kartographiert, wie ausgestorben der Ort ist, wenn die Einwohner im Garten sitzen und Wein trinken. Muß ja nich jeder sehen, daß Vatter schon den 3. drinne hat... :-)



formlos, 28.06.2012 um 12:36 Uhr

Dieses Bild sagt mir leider überhaupt nichts,
ausser, dass mir von der Bildunschärfe an den Rändern etwas schwindelig wird.
Tut mir leid..

Holga und Fomapan sagen mir, Laie, der ich bin,
auch nicht mehr, finde es aber gut, wenn sich Leute noch mit analoger Photographie beschäftigen, das geht schließlich nicht ganz so leicht von der Hand wie die Bearbeitung am PC und ist eine Technik, die nicht in Vergessenheit geraten sollte...
Alles Liebe






formlos, 28.06.2012 um 12:53 Uhr

Nachdem ich die obigen Kommentare nun doch gelesen habe, denke ich auch, es ist legitim darauf hinzuweisen, dass zwischen konstruktiver Kritik und Verschmähung ein himmelweiter Unterschied besteht...
Nimms nicht zu persönlich..



Petrosilius Krallemann, 28.06.2012 um 12:55 Uhr

@Anke Jurrack:
Du glaubst tatswahrhaftig immer noch, daß es hier um Bilder geht?
Ich meine, daß die GANZE fc ein Medium zur Selbstmitteilung ist. Die gezeigten Fotos sind da kaum mehr als ein Vehikel, ein Transportmedium für all die persönlichen Eitelkeiten und Befindlichkeiten.



Wolf Schroedax, 28.06.2012 um 13:31 Uhr

Ich glaube dem Autor seine Intention nicht, [ich glaube er will die Agora verarschen], wenn er schreibt, dass das Motiv ihm spontan gefiel. Da Holgafotografie zu der provokanten fotografischen Anarcho- oder Alternativszene gehören dürfte, wundere ich mich nicht über das langweilige antiatmosphärische Bild, sondern über diejenigen, die sich provozieren lassen.
Niergendwo steht, dass solche Bilder in der Agora keinen Platz haben...
Wenn der Autor allerdings dies Motiv echt toll findet und u.a. keinen ironischen, kulturkritischen Ansatz oder sowas ähnliches hat, muss ich mit den Achseln zucken .....
Die drückende Hitze sehe/spüre ich in dem Bild jedenfalls nicht.



Nanobasti, 28.06.2012 um 13:48 Uhr

@R.Wulff
Nein. Ich denke ja ähnlich von dem Bild. Es hat eine Wirkung die ich auch eher als triste wahnehme und rein technisch finde ich es nicht gut.
Aber warum kann man nicht genau das krisitieren ohne soetwas zu schreiben wie dass es ein "klägliches" [fotografo-rudolfo] Ergebnis ist und es "schlimmer nimmer" [Klaus Ender] geht? DIE Kommentare finde ich unangebracht.

Mit dem Bild wollte ich nur zeigen dass man nie weiß wen man kritisiert und auch wohl sehr gut ausgebildete Leute mal zu so einer Technik greifen. Ich wollte keinen persönlich angreifen und entschuldige mich falls es so klang. Ging nicht um ganze Kommentare, nur um einzelne zitierte Stellen. Entschuldigung wenn ich die unangebrahct finde.

@Klaus Ender
Ich finde Ihr Kommentar eher persönlich, da Sie dem Fotografen vorwerfen "so viel mangelnde Selbstkritik" zu haben.




Petrosilius Krallemann, 28.06.2012 um 13:49 Uhr

Intention? Welche Intention?
Das ist doch einfach nur ein, gemessen an heutigen Maßstäben, technisch nicht gerade überragendes Foto.
Und die Leute auf den fotografischen, alternativen Anarchospielplätzen kann doch eh keiner ernst nehmen.



H. Sophia Daske, 28.06.2012 um 13:58 Uhr

Den Kritikern, wie R. Wulff sei hier ein Dank gezollt für sehr sachliche und nachvollziehbare Einschätzung… die ich in einigen Grundzügen teile.
Zumindest finde ich das mit Sinn gefüllt… mehr als nur das nichts damit anfangen können z.B. weil unscharf.

Wie Reinhard schon schrieb gibt es Holga-Aufnahmen die beeindruckender sind.
Dennoch möchte ich eine kleine Lanze brechen für die Art, in der wir dieses Foto hier zu sehen bekommen.

Wir sind es gewohnt, das, was wir sehen 1:1 mit den Augen zu scannen und mit dem Erlernten zu vergleichen. Dabei ist das schon ein Trugschluss.. weil wir von Natur aus gar nicht alles scharf sehen können bis in die Tiefe.
Die Schnelllebigkeit hat dazu geführt, dass wir uns zum Sehen kaum noch Zeit nehmen. Digitale Bilder rauschen an uns vorbei.. und Full HD-TV überbietet sich in den unzähligen Modellen, die auf den Markt rauschen in Kontrast und Schärfe.

Den Vorteil den so ein Holga-Bild mit sich bringt liegt u.a. darin, dass man sich für die Betrachtung Zeit nehmen muss, wenn man wahrnehmen will. Es reicht nicht das schnelle Abscannen und dann weitergehuscht.
Die eigenen Gedanken fließen lassen können und verweilen können ist eine Gabe.

Für den, der einem Event zustrebt und an solch einem Ort nur vorbeihuscht, mag es langweilig finden.
Wenn ich mich an meine Kindheit erinnere, haben wir oft an solchen Ortsmittelpunkten verweilt und fanden es großartig… einfach da zu sein. Großstädter mögen das ganz anders sehen..
Großartig war es auch (ist es heute noch) z.B. auf einer Wiese zu stehen und in die Ferne zu sehen.. wo nichts Aufregendes ist. Es ist einfach ein tolles Gefühl. Wer diese Erfahrung nie machte und es damit auch nicht gelernt hat, kann das nicht nachvollziehen.. vermutlich.
Was ist eigentlich Langeweile?





To Mars, 28.06.2012 um 15:32 Uhr

Ich kann mich leider nur den vielen Vorkommentaren anschließen, dass dieses Bild überhaupt nicht auf mich wirkt.

Wenn auch viele hier die Holga zerreißen, so ist das doch ein bischen auch ein Kultobjekt wie zb. die Citroen 2CV "Ente". War nie ein tolles Auto, hat aber trotzdem einen Kult ausgelöst ...
Wenn man nun so ein bischen in der Vergangenheit träumen will, muss man damit rechnen, dass das Foto nicht perfekt ist. Ich denke aber, für die Holga ist das hier absolut das falsche Motiv. Ich fahr ja auch nicht mit der Ente auf dem Ring?

Nun, also das einzig tolle an dem Foto ist, dass sich der Fotograf damit sehr viel Arbeit angetan hat. Wer traut sich heute noch zu ein analog Bild zu machen und selbst zu entwickeln. Die meisten Kinder heute wissen ja nicht einmal mehr was ein Film ist und das man diesen damals nach jedem Foto "aufziehen" musste ...

Für diesen Arbeitsaufwand gibts ein "Daumenhoch", für das Ergebnis maximal ein tröstendes "Schulterklopfen"



Alexander v. Moeller, 28.06.2012 um 23:58 Uhr

Ich würde es als persönliches Urlaubbild betrachten.
Das Einzige für mich interessante ist der 70er Jahr Stil, welches an alte Bilder und Kameras erinnert.
Des Fotografen geäußerte Spontanität reiht es automatisch als Schnappschuß ein .

VG
Alexander



Mais, 29.06.2012 um 13:18 Uhr

Ohne eine persönliche Beziehung zu dem Ort zu haben, kann ich mir den Text nicht vorstellen.
So scheinbar ungeziehlt unscharf, wirkt es eher wie ein Traumbild auf mich, ein Schatten einer Erinnerung könnte es wohl sein, einsam verlassen.
Vielleicht eine Notiz für persönliches Merkheft um ein Thema aufzugreifen. Für mich wäre es nicht zum zeigen geeignet und nach einer weiteren inneren Suche und Verdichtung keine Rolle mehr spielen und dann natürlich auch gelöscht werden.
Ich bin mal auf deine Schlußbemerkungen gespannt, um zu erfahren was es für dich ist und warum du es zur Diskussion gestellt hast. Mutig von dir, wenn es ernst gemeint ist.
Gruß Marion



Joachim. Ehmke, 29.06.2012 um 16:56 Uhr

Ich kann mit diesem Foto leider nix anfangen, mir fehlt da wohl der Bezug mit den besonderen Umständen die du beschreibst.
VG
Joachim



Agora Bilddiskussion intensiv, 29.06.2012 um 21:42 Uhr

Streitereien und Anmerkungen zu QM´s oder sonstigem werden in dieser Diskussion gelöscht.

Es geht nach wie vor ums Foto. Jeder kann es kritisieren und auch gerne schreiben, dass es ihm nicht zusagt - wenn möglich auch begründen.

Beste Grüße
Agora Team



formlos, 29.06.2012 um 21:50 Uhr

Tut es das ?


Jürgen Forbach, 29.06.2012 um 22:04 Uhr

Ein einfühlsames Werk, gestalterisch auf höchstem Niveau. Vor allem die subtile SW-ausarbeitung und das feinsinnige Spiel mit der Schärfe wurde hier auf die Spitze getrieben. Solche Arbeiten hängen in der Regel in Museen und tauchen eigentlich nie in der Community auf. Warum eigentlich?
Jürgen



Volkmar Kleinfeldt, 29.06.2012 um 22:24 Uhr

Jürgen, das war die bislang allerbeste Anmerkung!!!


Silenzio, 29.06.2012 um 23:52 Uhr

nur selten erleben wir hier bilder, die von talent und geschmack und von so viel poesie in der seele des erzeugers zeugen wie in diesem inspirierenden agoratesken kunstwerk aus dem hochschwarzwald.


manipura, 30.06.2012 um 0:25 Uhr

und ich frage mich, warum ein derart langweiliges foto, so viele buchstaben hervorbringen kann


dirkpt, 30.06.2012 um 0:35 Uhr

Mir gefällt das Bild recht gut! Sehr schöner und ruhiger Bildaufbau mit gefälligen Grautönen. Als Teil einer Serie könnte es noch an Aussagekraft gewinnen, ich mache mir meinen eigenen Film...


Andreas Helweg, 30.06.2012 um 1:09 Uhr

Ohne Frage eine wunderbar harmonische Komposition, das Schwarzwaldhaus, das Haus im Hintergrund, die Wolke, besonders die Wolke. Eine harmonische Komposition macht aber nicht zwangsläufig ein harmonisches Bild.

Wenn man eine Holga einsetzt, gibt man einen Teil des Bildes aus der Hand. So ist es hier auch geschehen. Der Fotograf sieht eine spätsommerliche Mittagsidylle, die unversehens durch die Transformation des Mediums in ein bedrückendes Bild verwandelt wird.

Die Sirene auf dem Dach ist so ein Detail, dass ich mit Krieg, Angst und Tod verbinde. Als nach vielen Jahren Pause vor einige Zeit bei uns wieder Probealarme verantstaltet wurden, hat es mich arg gegruselt. Der Schwarzweiß-Charme des Schwarzwaldhauses deutet Richtung Heimatfilm und noch weiter zurück in die Ablenkungsfilmmaschinerie des Propagandaministers. Schlimmer noch der Wohnzweckbau im Hintergrund, ein Prototyp von Nachkriegsspießigkeit. Die Randunschärfe und der Laternenpfahl vor dem Hintergrundhaus stiften zusätzliche Unruhe. Und mitten drin ein Vorfahrtachtenschild.

Was mir zusätzlich gefällt ist die Anmutung eines TS-Effekts durch die Holga. Wie sich die Schärfe ins Bild schiebt, ist einfach schön anzusehen. Macht Spaß.

Für mich ist bei einem Bild immer das Wichtigste, ob es etwas in mir anrührt. Das ist hier der Fall. Technische Qualität hängt immer vom Medium ab und sagt wenig über den Blick des Fotographen aus. Selbst die Kratzer auf dem Film passen hier.

Und die Wolke ist wunderbar.



lubob, 30.06.2012 um 1:26 Uhr

Hervorragend. Dieses Bild demonstriert doch gut, wozu eine Holga da sein kann.

Die Holga scheint einen eigenbauten Gruselfilter zu haben, den ich sehr eindrucksvoll finde und der um so besser zu wirken scheint, je idyllischer die Szenerie ist, die man fotografieren will.

Schon Buster Keaton wußte: "Wer Hunde und kleine Kinder hasst, kann so schlecht nicht sein."

http://www.andreashurni.ch/reviews/holga.htm



Marc Konik Ozeanien, 30.06.2012 um 1:40 Uhr

Leider wurden meine Anmerkungen aus der Liste entfernt.Wohl zu kritisch. Schade drum,


lubob, 30.06.2012 um 9:25 Uhr

Was ich bei dieser Diskussion super spannend finde, ist, die Profile der Kritiker und die Profile der Befürworter aufzurufen und zu sehen, ob die Kritik / Zustimmung hier sich dort im inhaltlichen(nicht technischen!) Anspruch der eigenen Arbeiten wiederspiegelt.

Ich fand das Ergebnis überraschend eindeutig.



formlos, 30.06.2012 um 9:52 Uhr

Inwiefern ?


formlos, 30.06.2012 um 10:35 Uhr

Spannend finde ich hierbei, den Verlauf der Diskussion zu verfolgen.
Schon schnell wuchs in mir der Unmut, an solchen Teil zu haben. Auch verdrängte der Zweifel an dem Sinn einer solchen recht früh die Freude darüber, dass hier etwas ausführlicher auf die ausgestellten Bilder eingegangen wird.
Wie der Ton nun umschwenkt, und das Photo auf einmal in hohem Maße gelobt wird, deute ich im Moment als bittere Ironie, vielleicht aber liege ich da auch völlig falsch.
Doch erneut zum eigentlichen, dem Photo:

Was genau es ist, das ein Bild besonders macht, ist mir nicht wirklich greifbar. Sicher gibt es Regeln der Photographie, die einen guten Ansatz liefern, doch im Grunde bleibt die Wirkung eines Bildes, zu einem guten Teil subjektiv.
Erlaubt ist eigentlich alles, oder irre ich mich da?
Ebenso, wie es legitim ist ein jegliches Bild zu machen, sollte es legitim sein, dieses zu veröffentlichen, sofern das Motiv nicht in einer Weise dargestellt wird, die ihm die Würde nimmt und es bloßstellt. Was hier nun ja beileibe nicht der Fall sein kann.

Was mich jedoch immer wieder fasziniert, ist die Tatsache, dass es Menschen gibt, die völlig belanglose, scheinbar tote und langweilige Motive mit einem Geist zu füllen vermögen, der einen dazu bringt, die eigenen Maßstäbe von Kunst zu überdenken.
Ich glaube, wenn es eine Photographie schafft, etwas universelles anzuregen, etwas, das über das Empfinden des Photographen im Moment der Aufnahme hinaus geht, ist dieses Bild gelungen, ganz unabhängig von der technischen Güte der Ablichtung oder des Gehaltes des gewählten Motivs.
Und dies ist nun wahrlich keine leichte Übung.

Im Falle dieser Aufnahme ist es mir nicht gelungen dort anzusetzen, doch je länger ich es mir anschaue, kann ich dabei so etwas erahnen.
Insofern bleibt ein Urteil auch abhängig davon, wieviel Zeit man sich dafür lässt.

Doch die Reise in die Welt der Photographie bleibt überdies eine Reise der eigenen Person in eine Umwelt, die wir alle gemeinsam teilen,
die sich aber allen anders offenbart.
Rückschlüsse über den Charakter und das Talent des Photographen lassen sich durch ein einzelnes Bild meines Erachtens nicht machen, vielleicht aber ein wenig durch die Art der Präsentation, der Haltung dem eigenen Werk gegenüber.
Gerade deshalb bin ich darauf gespannt ob, und wenn wie, diese Diskussion aufgelöst wird.
Dennoch ist und bleibt es schade, dass selbige vom eigentlichen Thema abgeschweift ist.

Ich würde mich freuen, wenn dies eine Ausnahme und keine Regel von Agora wäre.
Nur dann würde es mir nämlich Freude und Inspiration vermitteln, weiterhin daran teilzuhaben.
In diesem Sinne:
Freundliche Grüße



lubob, 30.06.2012 um 11:12 Uhr

@formlos
ich hätte es so alleine nicht ausdrücken können, aber du beschreibst genau den Punkt, warum ich das Bild völlig ironiefrei so gut finde.

Technisch perfekte Fotos interessieren mich persönlich gar nicht. Seenby ist voll von perfekten, in meinen Augen aber emotional toten Bildern.

Dieses Bild hier löst bei mir etwas aus und regt mich zum zwei-, dreimaligen Hinschauen und zum darüber Nachdenken an - und genau damit ist es für mich bereits wertvoll und gut geworden.



Joachim. Ehmke, 30.06.2012 um 12:29 Uhr

Ich gebe Lubob und formlos in allen Punkten recht. Ein Foto muss mich perfekt sein, ja gerade im Bruch mit gewissen Konventionen kann ja das interessante liegen.
Doch wie ich schon einmal hier geschrieben habe packt mich persönlich das Bild nicht. Das soll aber nicht heißen, dass andere sich von dem Foto angesprochen fühlen.
Schade fand ich, dass ich von fc-User auf meine kleine Kritik hin einige etwas seltsame Nachrichten bekommen habe. Ich glaube, dass ist nicht der Sinn einer öffentlichen Diskussion, natürlich solange die Kritik allen Respekt wahrt.
VG
Joachim



suchoi7, 30.06.2012 um 14:23 Uhr

Da ich selbst kein besonderer "Bilderhersteller" bin, versuche ich erst gar nicht Kritik zu üben. Ich lese gerne mit und mache mir meine Gedanken dazu. Hier ist mir auftgefallen, je länger ich lese, desto stärker wird das Gefühl: Das Bild steht für mich nicht mehr im Mittelpunkt, sondern die geäußerte Meinung. Mit größtem Interesse verfolge ich die verbalen Wendungen und Argumente und kann sie kaum noch mit dem Bild verknüpfen. Ein Vogelschwarm von Satzkonstruktionen, dessen Startpunkt nicht mehr definiert werden kann. Spannend, wo er sich niederlassen wird.


Günter von Fleisbach, 30.06.2012 um 16:19 Uhr

@H.Sophie Daske: Auf die Frage nach Langeweile gibt es meines Erachtens drei Punkte zu nennen:
1. Das Motiv
2. Das Foto und
3. Einige der Disskussionsbeiträge mit an den Haaren herbeigezogenen Argumenten. Scheinbar um lediglich zu einem Foto, zu dem es eigentlich nichts zu sagen gibt, eine Art Doktorarbeit zu schreiben. Insofern möchte ich @suchoi7 beipflichten.
Ich möchte dem Fotografen nicht zu nahe treten. Aber kurz gesagt gehört dieses Foto in den Müll!
Ich bin mir fast sicher, dass er das auch weiß. Und diese Provokation ist ihm gelungen. Insofern meinen Glückwunsch!
Herzlichst Günter




formlos, 30.06.2012 um 17:18 Uhr

Das mit den QM´s ist schräg...
Das mit dem "Kommentar verschwinden lassen" Trick ebenso..
Man weiß kaum noch, ob man lachen oder weinen mag..
So kann man auch seine Zeit verschwenden.. Sei´s drum. Kennt einer noch "Die absolute Fotoleere" von Papan?



Detlef Rüping, 30.06.2012 um 18:30 Uhr

Meine erste Reaktion war die von square66 (17:27).
[Totale Ablehnung, Bild in den Müll. - Inzwischen gelöscht.]
Dann stellte ich erstaunt fest, wie viele Worte hier schon produziert worden sind. Kann ein Foto schlecht sein, wenn es so viel Anlass zur Stellungnahme liefert? Offenbar scheinen sich zahlreiche Interpretationswege anzubieten. Mancher davon führt wohl in die Irre, aber wer will das beurteilen? Was ich total abwegig finde, ist die verächtliche Haltung, mit der manchmal die Wortbeiträge anderer kommentiert werden. Fantasie oder Eloquenz sind keine Eigenschaften, für die man jemanden tadeln müsste, auch nicht die Fähigkeit, die Diskussion mit ein wenig Satire zu würzen.



lubob, 30.06.2012 um 20:16 Uhr

Ich finde es auch merkwürdig, für wie allgemeingültig einige hier ihre Sicht halten - so ganz ohne Selbstzweifel. Wenn mich dieses Forum innerhalb kurzer Zeit etwas gelehrt hat, dann vor allem, mir meiner eigenen Subjektivität bewusst zu werden.

Dieses Bild ist für mich stark, weil es erstens mich animiert hat, mich viel intensiver damit zu beschäftigen, als es viele andere, "bessere" Bilder getan haben. Und dann hat bei mir innerhalb von einem Tag dann drei sehr verschiedene Sichtweisen ausgelöst:

Zuerst "Uh, was ist das denn für ein kaputtes Bild", gefolgt von "Interessant, ist ja eine richtige gruselige Athomosphäre" und zuletzt "Ich denke ich sollte es ausdrucken und mal ein paar Tage bei mir in der Küche anpinnen."



AnnaCaravela, 30.06.2012 um 23:20 Uhr

Ich hoffe sehr, dass ich nie als "allgemeingültig" verstanden werde, denn diesen Anspruch habe ich natürlich nicht! Jede Meinung von mir ist allein meine subjektive Meinung. Niemand muss sich verpflichtet fühlen, dass er auch meiner Meinung ist.


Dr. Labude, 1.07.2012 um 9:02 Uhr

Das, Rudolfo, sehe ich ganz anders.

Das ist keine Literaturkritikerplattform. Jedenfalls vermute ich, dass es hier verhältnismäßig wenige professionelle Fotokritiker gibt. Jedenfalls für mich ist der Zweck von Agora auch, von guten Fotografen zu hören, ob der eigene Blick auf das Bild angemessen ist und was man verbessern kann. Wenn sich dann im Portfolio des Kritikers selbst nichts oder nur Knipserei findet, kann man das jedenfalls einordnen..



Jürgen Forbach, 1.07.2012 um 9:05 Uhr

Chapeau, Dr. Labude! Genau meine Meinung!!!



Jürgen Forbach, 1.07.2012 um 9:21 Uhr

Lieber fotografo-rudolfo,
bin seit einigen Jahren FC-Mitglied und mußte leider oft feststellen, daß FCler, die keine Fotos zeigen, sich oft als bösartigste Kritiker herausstellen. Wenn ich nur Betroffener wäre, müßte ich eingestehen, daß ich tatsächlich ein schlechter Fotograf bin. Da aber hiervon viele betroffen sind, kannst Du mal bei der Heerschar der Galerie-Contra-Voter überprüfen.



Florian Ruf, 1.07.2012 um 10:39 Uhr

Wer hier Bilder einstellt muss damit rechnen, dass sie nicht allen gefallen.


formlos, 1.07.2012 um 10:58 Uhr

Sicher. Und bei aller Selbstverliebtheit muss man sich in allen Belangen des Lebens Kritikfähigkeit bewahren. Zumindest, wenn man wachsen will.
Bis auf die surrealen QM Geschichten ist ja noch nicht bewiesen, dass diese beim Author nicht vorhanden wäre.
Das wird sich vielleicht ja noch zeigen...
Da es nun ja um alle möglichen Dinge geht, aber kaum noch um das Photo sehe ich der Beendigung dieser Unterredung mit Sehnsucht entgegen...
Herr, erlöse uns...




Dr. Labude, 1.07.2012 um 11:13 Uhr

Rudolfo,
ja, das glaube ich. Keine Mehrheit, aber solche gibt es. Sachliche Kritik hat es hier z.B. von Klaus Ender gegeben. Sieh dir sein Portfolio an. Der KANN Tipps geben.



formlos, 1.07.2012 um 11:21 Uhr

@ Dr. Labude:
Das kann man mit Fug, Recht und Ehrfurcht auch von dir behaupten (Portfolio).
Ich könnte jetzt noch ein leckeres Rezept für Apfelkuchen
posten. Soll ich??



Foto.Lausitz, 1.07.2012 um 11:38 Uhr

Ob gleich es anstrengt war diesmal die Bilddiskussion zu verfolgen
so bleibt doch die Erfahrung das es auch bei einem anspruchsloserem
Motiv Sichtweisen gibt die gegen ein grundsätzliches herabwerten
sprechen.
Ja die Holga hat hier nicht wirklich mehr daraus gemacht,
aber immerhin kann sie das liefern was wir mit einigen Klicks in der Bildbearbeitung imitieren. Wie schon angesprochen ist eben das Motiv entscheidend.

Als Foto bleibt es, so dahingestellt, auf jeden Fall eine dokumentarische
Aufnahme des Ortes, die irgendwann mal einen anderen Stellenwert einnimmt.

Gruß Matthias

Nachtrag: Werte Fotografen, kann man in dieser Bilddiskussion
nicht einfach mal am Foto selbst bleiben ?
Hier geht es doch nicht um Anmerkungen über Anmerkungen !...



Agora Bilddiskussion intensiv, 1.07.2012 um 15:07 Uhr

Hier geht es weiter:
Flying a cody von Agora Bilddiskussion intensiv
Flying a cody
Von
1.7.12, 15:03
21 Anmerkungen


Kommissar Lohmann schreibt:

Herzlichen Dank an alle, die sich mit diesem Bild beschäftigt haben.
Zunächst möchte ich betonen, dass ich a) niemanden provozieren wollte und b)auch nichts und niemand kopieren oder persiflieren wollte. Beides ist mir fremd und ich kann mich nur wundern wie man auf so Ideen kommen kann. Ich freue mich über alle, bei denen das Bild etwas Positives ausgelöst hat. Die sich das Bild mehr als einmal angeschaut haben, die sich darauf eigelassen haben.
Danke auch an Mais, die die Frage aufgeworfen hat warum ich dieses Bild zu Agora geschickt habe. Das fand ich wirklich eine sehr interessante Frage und ich muss gestehen – ich weiss es nicht! Denn im Grunde (und das meine ich ganz ehrlich) ist es mir egal wie mein Bild ankommt.-Selbstverständlich freue ich mich über jeden, dem das Bild gefällt, aber im Grunde mache ich meine Bilder für mich. Und tatsächlich interessieren mich Fotoregeln und die Auslegung derselben nicht. Offensichtlich habe ich mit diesem Bild gegen so viele Regeln verstoßen, dass es ganze Heerscharen von Regelpolizisten auf den Plan gerufen hat um mir zu sagen wie einfallslos, uninspiriert oder schlichtweg müllig mein Bild ist.
Je länger ich die Schmähungen gelesen habe, desto mehr habe ich mich über „meine Wahrnehmung“ gefreut. Dass man dieses Haus als „langweilig & uninspiriert“ sieht, sagt doch im Grunde nichts über das Bild (oder das Haus) aus, sondern über denjenigen der die Schönheit von diesem Haus nicht sehen kann. Mich hat das Haus und der Standpunkt inspiriert.

Was an der Szene „spießbürgerlich“ sein soll kann ich auch nicht nachvollziehen. Eine solche Betrachtung kann doch nur aus dem Klischeedenken & sehen des Betrachters stammen (in Horben haben bei der letzten Landtagswahl fast 35% Grün gewählt. Das ist ein Wert an den nicht einmal das Frankfurter Nordend heranreicht) Das nur mal so neben bei zum Klischee des spiessigen Hochschwarzwald.
Wer schreibt die Holga sei keine „ordentliche Kamera“ dessen Bilder sind in erster Linie „ordentlich“. Der wird auch nicht verstehen können, dass man ganz bewusst die „Unordnung“ sucht. Die Verfremdung-die Fehlfarbe und die „Fehlschärfe“. Ich finde es schade, dass bei so vielen hier kein Echo zu geben scheint für die Poesie diese Situation.
Für mich ist die Holga meine Lieblingskamera, weil sie in ihrer schlichte Bauart ungeahnte Möglichkeit der fotografischen Experimente ermöglicht.
Ganz und gar befremdlich finde ich den Umstand, dass die schlimmsten Schmähungen von denen kommen, die 40 Jahre und mehr Fotografieerfahrung aufweisen und sich sogar damit brüsten. Zu Deutsch: die alten Männer unter euch! Was soll man davon halten? Ein Blick in deren Portfolio hilft auch nicht weiter.

.... Danke fürs Lesen – nichts für Ungut.





 
Informationen zum Foto
  • 10.894 Klicks
  • 63 Kommentare
  • 1 mal als Favorit gespeichert
Schlagworte
Verlinken/Einbetten

Bei folgenden Diensten verlinken:




vorheriges (55/192)naechstes