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Audi Museum von Agora Bilddiskussion intensiv

Audi Museum


Von 

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9.05.2012 um 17:48 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures  by the senders.
Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv


Wichtig:

1. Das Foto darf noch nicht auf der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns ( Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net ) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
4. Schreibe 2-3 Sätze zur Entstehung des Fotos

Wer gerne selbst einmal ein Foto diskutieren lassen möchte, sende es bitte an: Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net

Das Foto entstand im Audi-Museum in Ingolstadt. Es ist ein HDRI Foto, aus ca 6-8 Bildern mit jeweils 1 Blende Differenz.
Besonders gefällt mir persönlich die Spiegelungen des Autos in den umgebenden Glasscheiben

Anmerkungen:





Agora Bilddiskussion intensiv, 9.05.2012 um 17:49 Uhr

Der Fotograf schreibt:

Das Foto entstand im Audi-Museum in Ingolstadt. Es ist ein HDRI Foto, aus ca 6-8 Bildern mit jeweils 1 Blende Differenz.

Ich mochte die Spiegelungen des Autos in den umgebenden Glasscheiben



elevatorjwo, 9.05.2012 um 18:03 Uhr

Ziemlich konsequent umgesetzt dein Mögen und Wollen. Bis auf kleine Schwächen, wie z.B. die dunkle Kante rechts sehr gut gemacht.
Für mich ist das mal ein positives Beispiel für eine sinnvolle und überlegte Nutzung der HDRI Technik und das ganz ohne Bonbonfarben ;-)



Jens Lotz, 9.05.2012 um 20:15 Uhr

Wie elevatorjwo vor mir finde auch ich das Tonemapping gut gelungen. Nicht so recht anfreunden kann ich mich mit der Dreiecksbildung am rechten Bildrand. Und mir wird schummrig beim Anschauen des Bildes, mir fehlt eine definierte Schärfeebene, ja das ganze Bild wirkt etwas unscharf auf mich. Die sternförmigen Effekte überlagern sich fächerförmig, das könnte darauf hin deuten, dass Du die Belichtung der Belichtungsreihe vielleicht über die Blende reguliert hast-wäre falsch. Das wäre dann die Ursache für die Schärfeproblematik. Kannst mir ja mal eine QM schreiben, ob dem so ist.
Sonst ein schickes Gefährt und die überlagerten Spiegelungen mag ich.
LG jens



Frank Reimann, 10.05.2012 um 7:12 Uhr


Da möchte man immer viel näher ran und ohne Glas dazwischen, nicht wahr?

Hier hast Du das Glas aber gut gestalterisch eingesetzt, denke ich, denn über den geöffneten Deckel als dunklem Hintergrund erhält man einen Einblick in den "natürlichen Lebensraum" dieses Automobils. Durch das Glas wird natürlich die gute Sicht auf des Schmuckstück behindert, aber die Form ist für mich sehr gut erkennbar.

Die tiefe Aufnahmeposition empfinde ich als sehr gut gewählt. Sie unterstreicht die Sportlichkeit des flotten Cabrios.

Die schrägen Senkrechten auf der linken Seite stören mich überhaupt nicht, während das sehr dominate, dunkle Teil rechts echt schrecklich für mich ist. Wenn es sich auch bei dem hier gezeigten Bild vielleicht nicht einfach so ohne Weiteres wegschneiden lässt, könntest Du versuchen, des deutlich heller abzubilden, damit es an Dominanz verliert. Links würde ich überlegen, noch etwas zu beschneiden - die oberen beiden Lichter weg, reicht. Der Wagen "zielt" nach rechts und so sollte in meinen Augen der linke Teil nicht stärker in's Gewicht fallen, als der rechte. Aber das ist sicher nicht so wichtig. Viel wichtiger für mich ist, dass ich mir das Bild gerne angeschaut habe ;-)

Vielen Dank!

Frank



Kommissar Lohmann, 10.05.2012 um 10:25 Uhr

mir ist hier zuviel Glanz, Schärfe und Chaos!
Eine Kombination, die mich nicht erreicht..



Wolf Schroedax, 10.05.2012 um 12:17 Uhr

...und die Sternchen sind aufgeklebt ....


Alfons Gellweiler, 10.05.2012 um 12:37 Uhr


Das Bild zeigt, dass der Bildautor begeistert war, ohne so recht zu wissen, wovon. Deshalb zeigt er uns einfach alles: Glanz und Chrom und Lack und Spiegelungen satt, alles schön scharf von der Heckleuchte bis zum vorderen Kotflügel, so dass es dem Betrachter überlassen bleibt, was eigentlich die Aufgabe eines Fotografen sein sollte, (sich) aus diesem Zustand vollständiger Unordnung und Verwirrung ein Bild zu destillieren: HDRI statt Gestaltung, software statt hard work.



harry k., 10.05.2012 um 12:48 Uhr

Alfons, du warst schneller ;-))

Es hat schon einen Grund, warum unser Gehirn zur Orientierung im Raum die visuellen Reize selektiert und uns damit hilft, die Eindrücke zu ordnen. Einiges unscharf setzt, einiges ins Dunkle abgleiten lässt, Muster auflöst etc.
Warum also Techniken einsetzen, die diese Leistung zunichte machen? Weil man es kann!
Bilder kommen dabei aber nicht zustande!



Der Jürgen, 10.05.2012 um 16:23 Uhr

auch meine begeisterung für dieses foto hält sich ebenfalls in recht engen grenzen. es ist schlicht und ergreifend zuviel.
@elevatorjwo: du solltest deine anmerkung noch einmal überdenken. die verteilung von schulnoten und schubladen ist nirgends hilfreich.



Matthias von Schramm, 10.05.2012 um 17:38 Uhr

nun, ich denke mir die grenzen des jürgen, sind solche mit denen ich mich anfreunden kann, eher mit der anmerkungskultur, die dieses bild vor kritik schützen soll. warum nur? ich finde das bild nun nicht so schlecht, dass es keine ehrliche kritik verdient hätte. nur durch die durchgängige glasige schärfe kann ich die vielfalt nicht mehr verarbeiten und der hdri - versuch in allen ehren, der weniger schlimm wurde, als sein ruf: aber da entsteht kein tiefe. alles wie eine ebene, kategorisch hierarchisch gleichförmig aufeinander liegend. glanz zum glanz und glanz zum glanz. wo ist die schönheit des oldtimers? wo das besondere hervorgehoben durch den zauber der spiegelung? nein, dass ist für mich motivkonsum mit meister propper strahlsternen. vielleicht ja gut genug für die freunde des kategorischen jubelns, aber fotografisch allenfalls ein versuch. konsequent nicht mehr als das.

ein wächter nicht über die werte der modernen fotografie, aber einer gegen das erbarmungslose verhindern dieser.

wie schrieb neulich dieser eine welcher: ein motiv ohne jede aussage.

allerdings bei einem charakterportrait ;)

na hier: ein motiv ohne aussage ist es nicht, aber es ist nur ein auto und dies schön zu fotografieren ist auch gar nicht so einfach, verständlicher weise.




ki7, 10.05.2012 um 20:42 Uhr

Mir gefällt das Bild, denn es ist weitgehend konsequent: wir haben es hier mit einem Oldtimer hinter Glas zu tun, ausgestellt in einem Museum.
Warum lieben wir Oldtimer? Vor allem ist es ihr Alter, also eine sehr sentimentale Liebe zum Erhalt des Vergänglichen besonders da das Automobil ja ein Verschleißgegenstand ist. (Fussnote: Damit ist der Oldtimer sehr nah an der Fotografie an sich, denn diese wird auch wegen ihrem sentimentalen Charakter geliebt: die Fotografie scheint das Festzuhalten, was vergänglich ist. Kein Motiv, egal ob menschlich, architektonisch oder "die unberührte Natur" wird jemals wieder so zu sehen sein, wie auf dem eben erstellten Foto, entweder weil die Zeit sie altern und vergehen lässt oder weil sie zerstört werden. Susan Sontag hat in ihren wegweisenden Essays sehr interessant über dieses Verhältnis von Fotografie zur Vergänglichkeit geschrieben: Sontag, S.: Über Fotografie, Wien 1978, S. 53 ff.)
Besonder angetan sind wir, wenn das Auto umso älter und umso teurer (zu seiner Zeit bereits) ist.
Bei dem hier abgebildeten Automobil handelt es sich um ein besonders altes und bereits zu seiner Zeit besonders kostspieliges Fahrzeug, allerdings wirkt es durch die Abgeschlossenheit hinter der Glasscheibe tot und steril, ein krasser Gegensatz zu dem, was wir an Oldtimern lieben. Vielleicht ist dies der Grund, weshalb das Bild auf so viel Abneigung stößt? Denn der Betrachter merkt: hier stimmt was nicht. Der Oldtimer ist doch ein Automobil, das durch die Straßen summen soll, mit offenem Verdeck soll uns der Frühlingswind durch die Haare wehen. Stattdessen steht es hier hinter einer Glasscheibe.
Aber gerade diese Form der Präsentation macht uns bewusst, dass die guten alten Zeiten vorbei sind, sie wandeln die Melancholie, die durch den Oldtimer ausgehen sollte um in Beklemmung. Unterstrichen wir dies durch die Bildauffassung. HDR nivelliert das Bild noch mehr, es wird die sterile Wirkung überhöht. Und das ist gut so, denn ein Auto hinter Glas wird auch durch den Einsatz selektiver Schärfe nicht melancholischer antiker. Der Fotograf war also so konsequent, die Gefangenheit nicht nur darzustellen sondern zu übersteigern.
Auch die Spiegelungen verstärken diesen Eindruck. Fast wie auf einem Soldatenfriedhof reihen sich die anderen Automobile auf.
Was mir zuerst nicht gefiel, war, dass die Rückansicht zu sehen ist die Vorderansivht wäre einem Porträt angemessener. Bedenkt man aber, dass es sich um einen Abgesang der "Guten Alten Zeit" handelt, ist auch dies Konsequent.
Bravo zum gelungenen Bild.



Wolf Schroedax, 10.05.2012 um 21:40 Uhr

Zweifelsohne ein altes teures Stück technischen Kunsthandwerks. Den Autor reizte die Spiegelung desselben in den Scheiben. Er hat aber nur eine äußerst flaue in der Scheibe links dokumentiert.
Stattdessen projeziert sich die Spiegelung einer Straßenverkehrsszenerie auf die offen stehende Klappe der Notsitze, welche ca 10 Jahre älter als das Kultobjekt sein dürfte. - Das Bild spannt also einen glamourösen Bogen über 80 Jahre. Nichts soll uns mehr überzeugen als diese Blendung ......



christine frick, 10.05.2012 um 22:04 Uhr

Mir ist das alles zu viel was ich da zu sehen bekomme.
Es sind vermutlich die Überlagerungen oder Spiegelungen im vorderen Bereich die meine Augen so verwirren. Die schwarze rechts hätte ich auch weggeschnitten.
Es muss aber ein super Erlebnis gewesen sein, vor einem so schicken Auto zu stehen.
LG Chris



Claudia Jenniges, 11.05.2012 um 7:55 Uhr

Beim Anklicken des Foto hatte ich eigentlich mehr überschäumende Freude, der hier anwesenden männlichen Kollegen erwartet; schließlich sind Thema Auto und Technik, lerzteres die, der Kameratechnik (HDR), hier vereinigt.

Die Mehrfachabbildung lenkt von dem ab, was ich wesentlich an diesem Bild empfinde - nämlich die eingebundene Spiegelung in der Klappe, die die Szenerie einer vermuteten Straßen"idylle" aus einer US Großstadt, Anfang des letzten Jahrhunderts darstellen könnte. 
Als ich dieses wahrnahm, erschloss sich mir die Wahl, der eingenommenen Perspektive und der doch recht einge Schnitt des "Hauptmotivs".

Durch diesen entstandenen Kontext könnte man/würde ich erst eine Susan Sontag hinzuziehen, die über die Melancholie schreibt, die Fotografie im Menschen auslösen kann und ihm so seine eigene Vergänglichkeit vor Augen führt.



Wolf Schroedax, 11.05.2012 um 9:04 Uhr

Claudia, was könnte man/würdest du ,wenn ??? --- Man könnte auch Barthes hinzuziehen , der u.a. sagt, dass schließlich das Foto nur ein Stück Papier ist, und hier sagen müsste, dass es nur ein verlorenes Muster im Datensalat ist, ein Krümelchen vom Basilikum ....
------
Aber es gibt auch kuriose Details: Z.B. Die Trittchen, über die man zu den Notsitzen steigt; sie sind mit den Rücklichtern integriert. Am untersten hängt sogar noch eine Stoßstange dran, die amerikanisches Designe verrät .
Das Foto stammt m.E von 1930 herum ...



Matthias von Schramm, 11.05.2012 um 9:15 Uhr

naja heutzutage ist der papierzustand ja schon eine ziemliche idealvorstellung. ich finde du hast das richtig erkannt claudia. spiegelungen und doppelbelichtungen haben im zeitalter von filmen wie "moderne zeiten" und "metropolis" sich dieser dinge bedient. oh - ich bin mir nicht sicher, inwieweit dies auf diese filme zutrifft, aber ich habe das jetzt einfach mal fritz lang und chaplin zugetraut und die filme liegen auch einige jahre auseinander, aber vielleicht weisst du ja, was ich meine.

dies wird hier freiwillig oder unfreiwillig angedeutet, aber auf so ungeordnete alturbane glatte bilder kann man meines erachtens in diesem sinne nicht bauen.

in diesem sinne gehe ich mich mal über die betreffenden filme genauer informieren ;)



Kommissar Lohmann, 11.05.2012 um 9:29 Uhr

wie interessant, dass du gerade heute Fritz Lang erwähnst -

ich habe nämlich just gestern abend die "Frau im Mond" von Lang gesehen und ich war (mal wieder ) extrem begeistert über die SW Optik dieser Zeit - welche Tiefe und Plastizität !! Das ist mit Verlaub - kein Vergleich zu diesem Bild, weil es eben wirklich eine Kunst ist Akzente zu setzen..

wen es interessiert und wer die Zeit hat ;)

http://www.youtube.com/watch?v=cUN00FiwP7s



Matthias von Schramm, 11.05.2012 um 9:35 Uhr

danke herr kommissar


Claudia Jenniges, 11.05.2012 um 21:37 Uhr

@ Wolf Schroedax, schrieb heute um 9:04 Uhr
>Claudia, was könnte man/würdest du ,wenn ??? --- Man könnte auch Barthes hinzuziehen , der u.a. sagt, dass schließlich das Foto nur ein Stück Papier ist, und hier sagen müsste, dass es nur ein verlorenes Muster im Datensalat ist, ein Krümelchen vom Basilikum .... <

Ich könnte versuchen die Spiegelung der Straßenszene im "Autodeckel" mit Aussagen von Frau Sontag zu verknüpfen. Allerdings könnte dieses auch weit hergeholt sein. Ich bezog mich auf einen Vorschreiber der Susan erwähnte. Dies wollte ich mit meinem Geschreibsel hervorheben.

Hmmmm, Barthes irgendwann schon mal gehört, vielleicht was gelesen, aber eher im psychoanalytischen Kontext, Strukturalismus.
Du stellst die Frage nach Relevanz, das Bild an sich und im allgemeinen hat persé keine und doch jede, die ihm sein Hersteller oder Betrachter zuweist.
Dieses Foto hier hat seine Berechtigung, weil es gemacht wurde, weil es hier hochgestellt wurde und weil wir es beachten.



Claudia Jenniges, 11.05.2012 um 21:51 Uhr

@Matthias, ich habe mich nicht auf Lang und Co bezogen,
allerdings ein schöner Einwand von dir,
Bildteilung, Spiegelungen bringen weitere Dimensionen ins Bild und machen gerade Fotografie und Film interessant, früher wie heute, meine ich.

Guggst du hier, wenn du magst.
http://inmotion.magnumphotos.com/essay/istanbul




Wolf Schroedax, 11.05.2012 um 22:04 Uhr

Nein, Claudia, es ist bei Barthes mehr die Frage des Wesens der Fotografie als diejenige nach der Relevanz. Ich meinte, dass wir hier keine Propheten der Fotografie brauchen. Das Foto von der Straßenszene stellt das hochglänzende Denkmal in einen Zeitzusammenhang (1936 ca.). Als solche Funktion in diesem Bild ist es eigentlich aber unnötig. Der Horch dürfte genauer datierbar sein als das Foto. Sollte von allen Horchs diesen Typs (es gab nur 7 !) nur noch ein Lenkrad übrig sein, dann bitte gern eine Diskussion über Vergänglichkeit ...


harry k., 11.05.2012 um 22:09 Uhr

Sorry, da steige ich jetzt aus. Das ist mir zu verkopft und zu weit hergeholt.
Ich betrachte das Ergebnis einer fotografischen Arbeit zur Weitergabe eines visuellen Eindrucks ;-) und die ist für mich nicht gelungen.
Einfach und ganz subjektiv begründet durch meine (!) fundierte Erfahrung mit Fotografie, Film, Malerei, Grafik ....
;-))))



Matthias von Schramm, 11.05.2012 um 23:20 Uhr

danke claudia, aber bei allem respekt vor dem zu besprechendem bild. ich denke die arbeiten von webb spielen in einer anderen liga.


M.Anderson, 12.05.2012 um 2:00 Uhr

selbstverliebt in den perfekten Augenblick ... und kalt ... gute Fotoarbeit halt ...


Claudia Jenniges, 12.05.2012 um 6:38 Uhr

@Wolf und Matthias,

hmmm, ich vermute, dass wir leider aneinander vorbei gerdet haben.
Sorry, wenn ich mich nicht deutlich genug ausdrückte.
Ich probiere es nochmal :)

Wolf
Zum Thema "Vergänglichkeit" hatte ich versucht, mich in so fern zu äußern, dass ich das Hinzuziehen von Sontag als weit hergeholt empfand.
(Bezog mich auf den Beitrag, ki7, 10.05.2012 um 20:42 Uhr)
Meine Hypothese war, dass das "alte Foto" in der Spiegelung wahrscheinlich dem Gedanken Sontags entsprechen könnte, wenn man dies wollte.

Matthias
Der link zu Alexs Webb sollte, als ein Beispiel für Bildgestaltung dienen, und könnte BildautorIn anregen, sich weiterhin damit zu beschäftigen.
---
Um noch einmal zu diesem Foto zurück zu kommen, mich vielleicht klarer auszudrücken, mich nicht von Vorschreibern nett verführen zu lassen ;)
Mir wird nicht deutlich genug, was hier gezeigt werden soll:
- Motivverliebheit, wie sie einen doch ab und an erwischt, hier eben, "nur" ein Auto?
- Zeigen einer Technik, die sich angeeignet wurde, um das Motiv zu "verschönern"?
- Einbindung weiterer Elemente, wie z.B. Spiegelung, als gestalterisches Mittel?
- Warum wurde dieses Foto gemacht und wozu?

Fotografisches Potential scheint BildautorIn ja zu haben.
---
In eigener Sache, Beleidigungen an mein Geschreibsel oder meine Person, die mir über QM übermittelt wurden, können hier auch gerne öffentlich gepostet werden :)



Matthias von Schramm, 12.05.2012 um 9:29 Uhr

@ Claudia, dies hab ich schon im Prinzip verstanden. Zumindest habe ich mich auch an der Serie erfreut.


Wolf Schroedax, 12.05.2012 um 9:33 Uhr

Danke, Claudia, so versteh ich dich besser ... [Beleidigungen kannst du übrigens hierher kopieren, so hab ich das mal gemacht. Das würkt]
Auf dem gespiegelten Foto ist ein Opel Kadett oder Olympia, den man auf Mitte der 30er Jahre datieren muss.

Ich muss zugeben, die fast übertrieben glamouröse Präsentation dieses seltenen Automobils finde ich zunehmend angemessen. Man hat 1936 alle Register gezogen, warum soll das der Reproduktör heute nicht auch tun ....



GünterG1, 12.05.2012 um 10:03 Uhr

Das Bild gefällt mir wegen der starken Kontraste und den teilweise chaotisch wirkenden Spiegelungen auf dem Wagen sehr gut. Dazu passt SW prima.

Was ich noch ändern würde oder zumindest ausprobieren, wäre folgendes:

1. Reduktion der Spiegelungen außerhalb des Autos.
Dazu würde ich das Auto als getrennte Ebene ausschneiden und in eine neutrale Umgebung stellen. Das könnte z.B. auch der selbe Bildausschnitt sein, der dann aber mit Polfilter aufgenommen wäre, um die Spiegelungen zu vermeiden.

2: Retuschieren des Dreiecks rechts

3. Reifen von Spiegelungen "befreien",
Da Reifen nicht spiegeln wirkt diese Spiegelung auf mich irgendwie sofort fremd

Wie gesagt, das würde ich versuchen. Kann aber auch sein, dass ich das Ergebnis verwerfen müsste, weil es am Ende doch nicht so ist, wie ich es mir vorgestellt habe.

Alles in Allem: Gratuliere zu dem Bild.

LG
Günter



Agora Bilddiskussion intensiv, 13.05.2012 um 21:00 Uhr

Hier geht es weiter:

Manfred.Spies bedankt sich für die Diskussion.





 
Informationen zum Foto

  • Canon PowerShot G12
  • 6.1-30.5 mm
  • 7.4 mm
  • f4.5
  • 1/4
  • ISO 80
  • EV
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