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- von Agora Bilddiskussion intensiv

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Von 

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21.08.2011 um 20:59 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures  by the senders.
Die Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv


Wer gerne selbst einmal ein Foto diskutieren lassen möchte, sende es bitte an: Bilddiskussion Intensiv@fotocommunity.net

Teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf nach der Diskussion genannt werden willst (+ User ID) und schreibe wenn möglich 2-3 Sätze zur Entstehung des Fotos.

Das Bild entstand bei natürlichem Licht in einer Fabrikhalle.

Anmerkungen:





Agora Bilddiskussion intensiv, 21.08.2011 um 21:00 Uhr


Günter Hagedorn schreibt:

Viele Fotos entstehen im Rahmen eines Indoor/Outdoor-Shootings spontan bei verfügbarem Licht. Daher ist es sicherlich unnötig, bei jedem Bild eine von langer Hand geplante Licht- und Fotosituation zu erkennen zu versuchen. So ist es sicherlich auch bei diesem Bild der Fall. Das ist auch gar nichts schlechtes, sondern ein ganz normaler Vorgang, wenn man On Location mit einem Model arbeitet.

Man sondiert gemeinsam die Location, sucht ein paar nette Hintergründe, probiert die eine oder andere Pose und achtet in erster Linie auf zwei Dinge: einen Hintergrund, der sich möglichst nicht in den Vordergrund drängelt und zur Bildstimmung passt sowie eine Lichtsituation, die dem Motiv das Besondere verleiht.

Oft ist dies gerade bei Plätzen der Fall, wo das Licht "um die Ecke kommt" und man bei einem Streiflicht nicht ein voll ausgeleuchtetes Model bekommt, sondern gerade mit den Lichtern und Schatten spielen kann. Der Fotograf hat hier so eine Lichtsituation gefunden und bestens genutzt. Die auch als Rembrandt-Licht bezeichnete Lage vom Licht zum Kopf erzeugt das typische Dreieck unter dem Licht-abgewandten Auge und erzeugt zudem noch nach Lehrbuch eine klitzekleine Lichtreflexion im Auge. Das Licht modelliert nicht nur den trainierten Körper, sondern erzeugt durch das harte Licht auch eine zur Location passende Akzentuierung. Der Verzicht auf die Farbe unterstützt dies noch weiter.

Sicherlich kann man trefflich darüber streiten, ob die abgeschnittene Hand störend ist, der Hintergrund zu scharf oder auch, ob es nun erotisch ist, dass das Model keinen Schlüpfer unter der Jeans trägt oder nicht. Diese Tatsache entspricht vermutlich ein wenig dem typischen Klischee für solche Locations. Mich persönlich stören diese Details nicht im geringsten, ich finde das Bild sehr gelungen und den direkten Blick des Models wie auch die wohlgeformten dunklen Lippen in diesem Licht magisch anziehend.



Henry B., 21.08.2011 um 21:04 Uhr

Der schnitt gefällt mir gar nicht
Dazu kommt der Gesichtsausdruck das fehlt etwas, ist mir irgendwie zu trivial



Ilse Jentzsch, 21.08.2011 um 21:14 Uhr

Alles was ich zu dem Foto schreibe, kann wahrscheinlich von den Akt-Fotografen mit Leichtigkeit widerlegt werden, denn ich habe von Akt keine Ahnung.
Trotzdem will ich versuchen, mal zu schildern, wie ich die Aufnahme sehe und beurteile.
Ohne Zweifel ein hübsches und sinnliches Gesicht, eine schlanke, fast knabenhafte Figur, also mir schon von daher sehr gut gefallend.
Was mich stört sind in der Tat die abgeschnittene Hand und die tiefen Schatten auf der rechten Seite des Bildes.
Der Hintergrund mit den schwarzen Linien/Flecken erscheint mir zu dominant, wobei mir klar ist, daß eine Fabrikwand nicht makellso weiß oder einfarbig sein kann.
Fazit: Ja, es ist ein Foto was mir gefällt und was ich nicht in wenigen Sekunden vergessen haben werde.
Es grüßt Ilse

PS: Ergänzend möchte ich sagen, daß ich den Beitrag von Günter Hagedorn nicht vorher gelesen habe, um mich nicht beeinflussen zu lassen.



Tom Rider, 21.08.2011 um 21:37 Uhr

Die Diagonale im Bild finde ich recht spannend, könnte noch extremer sein.
Hand ist unglücklich geschnitten, Körper m.E. etwas zu frontal.
Licht/Schattenspiel finde ich sehr gelungen.
LG
Tom



Frau Ke, 21.08.2011 um 21:45 Uhr

ich mag ihren Ausdruck, eine aparte Mischung aus scheu, selbstbewusst, prüfend und lasziv, von der ich als Frau mich zwar nicht direkt angesprochen fühle, die auf mich gleichwohl erotisch anziehend und sehr sinnlich wirkt. Was mir außerdem sehr gut gefällt ist die Strukturiertheit ihrer Haut, die feinen Unebenheiten und Fältchen, die auf mich ebenfalls sehr sinnlich wirken und zudem eine schöne Entsprechung in der Rauhheit der Fabrikwand finden.

Dass sie ein hübsches Model ist, darüber brauchen wir wohl nicht streiten, aber über die Art der Präsentation ihrer Schönheit ließe es sich tun. Mir gefällt diese Art. Sie wirkt sehr direkt, sehr natürlich. Das fehlende Höschen erhöht diese Wirkung. Der fein strukturierte Jeansstoff, der schwere Ledergürtel und die Andeutung ihrer Schamhaare wirken stofflich und "wertig". Und ihr wunderbarer Ausdruck bewahrt das Foto vor jedem Verdacht von Schamlosigkeit.

Ihr merkt wohl: ich habe mich gerade verliebt. ;-) Die Kritik an der angeschnittenen Hand teile ich nicht. Sie gehört für mich zum angeschnittenen Kopf und beides zu der Schilderung dieses Fotos: zeige einen Körper - begehrenswert! doch zeige ihn so, dass er nicht dir gehört.

(PS Nun will ich die Einleitung richtig lesen. sorry, falls ich wiederholt haben sollte.)



RitaH, 21.08.2011 um 21:51 Uhr

der bildaufbau und das licht gefallen mir gut.....
passt zum hintergrund mit den graffitis....
auch das model ist grundsätzlich schön anzusehen.....
und in natura wahrscheinlich noch viel schöner....
was mir überhaupt nicht gefällt, ist der rechte unterarm und das gesicht....
im gegensatz zum körper, der feine linien und struktur aufweist, hat z.b. die rechte hand zwei unschöne helle flecken und das gesicht keinerlei struktur...die augen sind tot...
hier wurde meiner meinung nach viel zu viel nachbearbeitet und alles natürliche und lebendige dadurch abgetötet und verflacht.....

lg
rita



KDH, 21.08.2011 um 23:56 Uhr

Für mich ein sehr gutes Aktportrait. Das Spiel mit Licht und Schatten ist absolut reizvoll und verleiht dem Bild Ausstrahlung und Spannung. Lichter und Schatten sind gut durchgezeichnet. Die Nähe zum Betrachter und der direkte Blick spricht mich sehr an.
Wünschen würde ich mir viel mehr Bilder, die in diesem klassischen Stil gehalten sind. Dabei spielt es keine Rolle ob Film oder ein Chip als Medium zum Einsatz kommt.
Und im Übrigen: Über angeschnittene Gliedmaßen diskutiere ich schon lange nicht mehr - daran ein gutes oder schlechtes Bild festzumachen halte ich, gelinde gesagt, für maßlos übertrieben :-)

Klaus






J.O.Gretts, 21.08.2011 um 23:58 Uhr

Am Model liegt es sicher nicht, Pose und Gesichtsausdruck sind 1A. Aber der Fotograf hat ein paar Dinge einfach verbockt.
Die Hand wäre am Hosenbund oder hinter dem Körper oder Kopf wesentlich besser platziert, wenn schon an dieser Unterkante geschnitten werden muss. Am meisten stört mich aber, dass der Körper kaum noch Modulation aufweist, er ist nur noch ein weißer Fleck. Wenn auch die Lichtverhältnisse nicht zu ändern sind dann kann man immer noch durch eine leichte Körperdrehung des Models sehr viel rausholen. Auch in der Nachbearbeitung wäre noch einiges möglich. Schön ist die sichtbare Hautstruktur.



smokeonthewater, 22.08.2011 um 1:50 Uhr

Die abgeschnittene Hand korrespondiert mit der abgeschnittenen Stirn, ist also irgendwie schlüssig. Dadurch wird die Aufmerksamkeit noch stärker auf den Leib gerichtet, fast wie bei einem Torso-Bild, was es allerdings nicht ist; dazu müsste es noch stärker beschnitten sein.
Das Foto strahlt auf jeden Fall Erotik aus, was vielen Aktbildern schlichtweg fehlt mehr oder weniger unbeabsichtigt. Ich stimme Günter Hagedorn voll und ganz zu: gelungen, Blick und Lippen des Modells geben dem Bild das gewisse Etwas. Und wie JOGretts auch findet, ist die Hautstruktur in diesem Licht durchaus ein Qualitätsmerkmal dieses Bildes.
LG Dieter



I arkadas I, 22.08.2011 um 4:57 Uhr

. nur am rande.. ich mags hier lieber, wenn die exif-dateien mit dastehen.. wenn es analog ist .. kann man die info ja mit dem bild zusammen einschicken..
..lg



Wolf Schroedax, 22.08.2011 um 8:13 Uhr

AGORA hat die Version für die USA aussortiert. Da hängt der Daumen der rechten Hand im Hosenbund und nur der Gürtel ist offen....
AGORA zeigt hier die Europaversion. Weggelassen ist natürlich auch der
TEXT : > Möchten sie wirklich alles zeigen, was
sie haben ? <
SCHAMEX (R) - speziell für die
Schamhaarentfernung

(Am Mittwoch kommt die dritte Version)



Günter Hagedorn, 22.08.2011 um 8:17 Uhr

@arkadas: nur mal aus neugier: was würden dir diese informationen bringen?


Matthias von Schramm, 22.08.2011 um 8:38 Uhr

ich würde es sehr schade finden, wenn unter diesem bild die eindrücke zu einer exifdiskussion verkommen. ich finde das foto großartig. es hat eines, was den bisherigen akten oder aktandeutungen in dieser sektion fehlt. es hat jugendliches flair und erinnert mich an die guten zeiten der abbildungen des youthchannel hier. ich bin nicht der meinung, dass hier kein verdacht auf schamlosikeit besteht, genau dieser verdacht besteht, bzw. dieses wechselspiel zwischen keck sein und unschuldigkeit, eigentlich genau das, was erotik ausmacht (evtl. sogar unabsichtlich), offenbar ausgestrahlt durch das naturtalent des models. auch die umgebung (fabrikklischee) stört hier nicht, sie ist einfach und simpel grafisch eingebaut. was den spontan wirkenden schnitt angeht, würde ich nichts verbessern können. wer über an und abgeschnittene gliedmaßen reden will, soll das gerne tun, andererseits ist es ein viel größeres vergnügen dieses bild zu betrachten, welches ich von jedem verdacht befreit sehe irgend etwas vermitteln zu wollen (wie viele symbolisch überfrachtete aktfotos), sondern einfach aus dem gelungenen dialog zwischen model und fotograf entstanden scheint.

einzig stolpere ich über das "klischee" der geöffneten hose ein wenig, allerdings so wie hier wirkt das im sinne der erklärungen von frau ke wiederum, recht unabsichtlich, bzw. passend.



Andreas Keck, 22.08.2011 um 9:01 Uhr

absolute weltklasse!


I arkadas I, 22.08.2011 um 9:22 Uhr

@günter .. lerneffekt?? ;)



Ingrid Pluhar, 22.08.2011 um 10:03 Uhr

Wenn das Bild nicht beschnitten wäre und die Hand & Stirn in der gänze zu sehen wären, wäre das Bild wie jedes andere ... Der Fotograf hat nichts anderes gemacht, als uns von den Störfaktoren befreit - um unsere Aufmerksamkeit auf das wesentliche zu lenken - sehr gut ! Ich mag Bilder, die ihren eigenen Charakter und Originalität besitzen - daher gehe ich auch diesen Weg ... und suche immer das besondere :o)


ver.SUCH.t, 22.08.2011 um 10:34 Uhr

pose und model sprechen mich sehr an. auch die wahl für s/w finde ich optimal. einzig der hintergrund irritiert mich. sicher gewollt und forciert durch den engen schnitt. dass dabei etwas stirn und teile der hand fehlen, empfinde ich weder als störend noch als ausgefallen oder apart. allerdings nimmt es dem bild etwas luft zum atmen.
dennoch für mich ein bild, bei dem man länger verweilt und sehr vieles entdecken kann.



lophoto, 22.08.2011 um 11:04 Uhr

ein akt wie viele.......andere auch.....
bemalte wand davor model mit feiner figur
man schneidet oben und unten etwas rum.......

finde es durchweg langweilig, nicht das model, sie kann ja nix dafür.

für mich entsteht hier keine erotik, nur die frage,
warum steht sie nakt vor einer wand!?!



lophoto, 22.08.2011 um 15:07 Uhr

juri:
du wohnst scheinbar im männlichen schlaraffenland, da es normal ist nackte an wänden zu sehen...

nee im ernst.....mir bringt es nix nackte in ruinen, tunneln,an wänden, usw. zu sehen...........hat für mich keine erotik, ist aber nur meine subjektive meinung....und stellt nicht den anspruch übernommen zu werden......



Jens Lotz, 22.08.2011 um 16:29 Uhr

Für mich ein stimmiger Teilakt bis auf die Hand und den Wandbereich links unten.. Und wie lopfoto sehe ich das sicher auch zum grössten Teil subjektiv. Also verzeihe man mir, das ich das Bild mit seiner dezenten Erotik mag.
Die Diskussion zur angeschnittenen Hand sehe ich eher nicht als Schnittproblem . Könnte mich zwar täuschen, aber neben der Hauptlichtsetzung des Broadlight von links oben ist auch von links unten noch ein Aufhellicht eingesetzt worden. Diese war etwas zu dicht oder zu stark und beleuchtet den Handrücken und den Teilbereich der Wand dahinter etwas zu stark. Liesse sich auch durch Nachbearbeitung korrigieren., da der Anschnitt dadurch für mich zu sehr betont wird.
Sonst feine Aufnahme und
LG jens



Nophretete, 22.08.2011 um 18:41 Uhr

Mir gefällt das Bild sehr gut. Die Licht/Schatteneffekte sind gezielt und gut eingesetzt. Das Posing unterstreicht die Wirkung. Zur gewählten Diagonale und den im Schatten liegenden Bereich gehört die angeschnittene Hand, genau wie die angeschnittene Hüftpartie. Wo hätte denn die zweite Hand platziert werden sollen ohne die Liniengestaltung zu stören?



Jens Lotz, 22.08.2011 um 18:55 Uhr

Hallo Einsiedlerkrebs, ausser, dass mit natürlichem Licht gearbeitet wurde steht nichts unter dem Bild. Was hat das mit der Art der Lichtsetzung zu tun? Als Broadlight bezeichnet man nicht eine Art von Lichtquelle sondern die Setzung des Hauptlichtes von schräg oben (egal ob Kunst oder Tageslicht) auf die dem Fotografen zugewendete Seite des Models. und auch bei Verwendung von Tageslicht könnte der Fotograf zBsp.einen Reflektor für ein Aufhelllicht eingesetzt haben. Hatte auch nicht ohne Grund geschrieben :"könnte mich auch täuschen" Für mich ist die Hand heller als der Unterarm und das stört zumindest mich, denn den Anschnitt selbst finde ich nicht störend.
LG jens.



Herbert Rieger, 22.08.2011 um 19:15 Uhr

Kritik entfällt, ich finde das Bild langweilig
"Dame verliert Hose" ??



Frau Ke, 22.08.2011 um 19:52 Uhr

@Matthias v.S.: doch ja, mit der Schamlosigkeit und ihren Verdachtsmomenten, nochmals bedacht, könntest du richtiger liegen. ;-)


lophoto, 22.08.2011 um 19:52 Uhr

herr einsiedlerkrebs:
name ist programm.
ist doch schön das es dir gefällt.
ich akzeptiere deine meinung zum foto voll und ganz, ansonsten ist dein auftreten eher disharmonisch orientiert. wie schon gesagt, dein name ist programm, nur hast du es noch nicht gemerkt.



akphotographie, 22.08.2011 um 20:51 Uhr

Nicht zu viel und nicht zu wenig gezeigt... das ist genau richtig und spannend, denn das Kopfkino muss ja auch noch was zu tun haben.
Klasse Schnitt



HJF Photography, 22.08.2011 um 21:04 Uhr

...hat was ganz besonderes - auch wenn mir der eigenwillige Schnitt erst nicht gefallen, sonder eher verwirrt hat...


Klaus Peter Neßler, 22.08.2011 um 21:46 Uhr

Kleiner Tipp:
Dem Einsiedlerkrebs nicht wirklich antworten, sonst bekommt Ihr sofort ein Igno.
Den Heininger kann er auch nicht leiden. Das Tema ist ihm zu kompliziert.

Den Kommentaren nach zu urteilen haben hier wohl einige ein anderes Bild gesehen.
Wohl ein technischer Fehler.
Bei der Masse der Bilder die hier ausgestellt werden, schön scharf und nach allen Regeln der Kunst, bin ich froh auch solche Bilder sehen zu dürfen.
Außerhalb vieler Regeln und doch gut.
Eben nicht langweilig.

Liebe Grüsse



Alex RUSTBOY, 22.08.2011 um 22:02 Uhr

Was mir auffällt:
- Bekanntes Modell
- Technisch gut: Lichtführung, Beleuchtung, Bea...
- Recht knapper üblicher "Katalogschnitt". Nur statt Klamotten wird hier Körper angeboten.
- Gestalterisch nicht schlecht wegen dem Spiel Pose vs. Graffiti

Für mich persönlich uninteressant. Übermorgen werde ich mich an das Bild nicht mehr erinnern.

3/5

Grüße,
Alex



samthy, 22.08.2011 um 22:22 Uhr

Was mir als erstes aufgefallen ist, ist das das Bild an allen Seiten beschnitten ist. Der Kopf fehlt, und auch beide Hände. Bei längerem betrachten würde mich das ganz erheblich stören. Man findet irgendwie keinen Ansatz sich die Szene so auszumalen als könne oder müsse der Beschnitt sein. Aber ganz abgesehen davon hat das Bild auch sehr viel positives, als erstes paßt das Gesamtkonzept, die Frau, der Ausdruck ihrer Augen, die Körperhaltung, dazu noch die geöffnete Jeans, einfach super. Die S/W Umsetzung unterstreicht das ganze noch etwas, obwohl ich nicht der absolute S/W Fan bin, ist das wieder ein Bild wo ich finde das es super paßt.
Was mir noch positiv aufgefallen ist, ist das Hell - Dunkel Spiel. Es bringt ein super Stimmung ins Bild.

Im großen und ganzen ein super erotisches Bild, mit einer wunderschönen Frau.



Klaus-M.Schmidt, 23.08.2011 um 3:04 Uhr

Der Bildaufbau wird durch die Anschnitte erst interessant, ebenso setzt der Unterschied des Rankenhintergrunds einen klaren Akzent zum Körper. Das Gesicht wirkt dabei ausgeschnitten und bei aller Natürlichkeit aufgesetzt, Die Körnung erinnert an analoges Ilford-Papier, wirkt künstlerisch und fast einheitlich - würde da nicht die offene Hose stören, die m.E. im Gegensatz zur sonstigen, eher glatt gestylten Komposition ein separates Detail-Thema von Hautstruktur und Haar in das Bild wie ein Störfaktor einbringt - für mein fotografisches Laienauge im sonstigen Bildaufbau unnötig,


Ilse Jentzsch, 23.08.2011 um 10:49 Uhr

Für mich wird bei einigen der Beiträge der gute Gedanke von Agora kaputt gemacht. Was ist das für ein Niveau, wenn man hier ein Modell unter dem Gesichtspunkt wie es sich pharmamäßig ausbeuten ließe, beurteilt. Wenn man ganz bewußt die Zweideutigkeit mit den Lippen einfügt, die Brustvergrößerung in Betracht zieht usw.
Ich habe immer versucht für Agora zu werben, das kann ich jetzt nicht mehr ohne mich zu blamieren, da ich mich für einige Artikel hier fremdschäme.



Wolf Schroedax, 23.08.2011 um 12:40 Uhr

@ Ilse Jentzsch ::: Womit wir wieder bei der Frage wären, was siehst du rein, was kommt heraus, was war gemeint, wo gehört das hin ..... Es war auch schon mal von "ethischer Grundierung" die Rede... Nur , wenn du das weiter spinnst, musst du dich über die einträglichste Sparte der fc schämen, über die Mutter aller Märkte ..... In der rein ästhetischen Begeisterung bei dem fast schon "schamlosen" Bild steckt eine Menge Heuchelei, Anbiederung an das Model usw --- du musst dich nicht schämen über Unabänderliches, was ich benenne.... Der Lippentext ist, wenn man ein bisschen Bescheid weiß, überhaupt nicht missverständlich ... (Auskünfte nur auf Anfrage) Gruß Wolf


Matthias von Schramm, 23.08.2011 um 12:59 Uhr

Ilse ich fühle mich durchaus in der Lage mich von einigen Beiträgen hier zu distanzieren. Man lernt hier das überlesen, auch wenns grad wieder überhand nimmt. Aber ich finde es auch problematisch und nervig. Es gibt halt Leute, die können halt nicht anders. Ich hätte sie auch gerne auch weit weg im q+f.


Klaus-M.Schmidt, 23.08.2011 um 13:07 Uhr

Hallo Frau Jentzsch,
Ähnliches dachte ich mir, als ich heute meinen Eintrag hier machte.
Doch dann fiel mir ein, dass für ein gutes Aktfoto auch das Modell Spass daran haben muss, sich zu zeigen.
Und letztlich zeigt jeder, der hier textet wes Geistes kind er ist - also kein Fremdschämen!.
Bei guten Beziehungen zur Pharmabranche besteht doch für denjenigen Hoffnung auf entsprechende Surrogate und Vergrößerungen nicht nur für den halben Meter tiefer, sondern auch für ganz oben.. Vielleicht gibts da was bei ...



Janne Jahny, 23.08.2011 um 13:10 Uhr

Nach so viel Sach-Fach-Verstand bemühe ich mich mal, eine rein spontane Beurteilung abzugeben ohne auf "Dos and Dont's" zu achten, da kenne ich mich nämlich überhaupt nicht aus.
Ich suche ein Wort für meinen ersten Eindruck .............. ja, es ist "spröde". Und das gefällt mir. Mir gefällt die Körnigkeit, die Haut ohne Beautyretusche, das eindeutige Bekenntnis zu der passenden Location durch den teilweise durchaus aufdringlichen Hintergrund und der Umgang mit dem zur Verfügung stehenden Licht. Zur "Sprödigkeit" gehört auch der knabenhafte, sehr leptosome Körper, die Jeans mit dem breiten Gürtel und schlussendlich der zögerliche Blick.
Alles keine Attribute von oberflächlich verlockender Weiblichkeit, die oft in Spitzendessous und rosa Wölkchen daher kommt.
Was für mich nicht passt an diesem Konzept, das ist das extreme Augen-MakeUp, die für meine Begriffe zu vollen Lippen und die geöffnete Hose.
Diese drei Punkte sind für mich aufdringliche Klischees für sexuelle Anmache.
Doch das ist natürlich nur mein Empfinden. Das Bild scheint mir nicht aus "einem Guss" zu sein. Aber dieser Zwiespalt kann natürlich bei anderen Betrachtern die (gewollte) Spannung hervorrufen.

Noch ein Satz zur Diskussionskultur:
@ Wolf Schroedax: Ich schließe mich Ilse Jentsch an und werde dieses Forum in dem Moment verlassen, wo die Diskussion durch lächerliche Beiträge, die wohl lustig sein sollen, beherrscht wird.
Ich bin immer für witzige Bemerkungen zu haben und schreibe auch selber sehr gern mal "dummes Zeug", aber meiner Meinung nach hat sowas hier nichts verloren.

LG

edit: Matthias von Schramm: Danke für den Tipp. Überlesen ist immer gut, aber manchmal .............
woasst scho ;-)



Matthias von Schramm, 23.08.2011 um 13:19 Uhr

@ janne: ja das sehe ich ähnlich ;)


die Iris, 23.08.2011 um 17:08 Uhr

Haha lustige Behauptungen und Diskussionen über mich statt mit mir.
Zu Wolf Schroedax: Meine Lippen sind echt und dass meine Brüste echt sind, daran gab es ja laut der Diskussion, die mich köstlich amüsierte, ja keinen Zweifel.........Ausgerechnet mich in Verbindung mit kosmetischen Eingriffen zu bringen, fand ich wirklich lachhaft. Ich mag Natürlichkeit und auch nur deshalb, weil ich zu dieser Natürlichkeit stehe, wirken meine Bilder authentisch!!!!
LG
Die Iris, die Inhalt dieser Spekulationen war;-)



ThomasStadtlander, 23.08.2011 um 17:15 Uhr

Überlesen ist immer gut
Don´t feed the...
das Bild gefällt mir sehr und müßte man nicht alle Portraitfotos verbieten, weil zu viel weggeschnitten wurde?



Matthias von Schramm, 23.08.2011 um 17:28 Uhr

Iris, wer Fotografie als solche betrachtet und da ein paar Seherfahrungen hat, hat auch nach Ansicht dieses Fotos da keinen Zweifel dran und nach einem Blick auf dein Portfolio noch weniger.


Guido Rimkus, 23.08.2011 um 20:18 Uhr

Ich bin bei diesem Photo schon in einer anderen Kartei hängen geblieben. Gefällt mir außerordentlich. Beschneidungen mal nicht kommentiert. Muss aber gestehen: Ich bin voreingenommen, da ich -die Iris- selber schon kennenlernen und photographieren durfte. Bin mir sicher, dass alles echt und natürlich NATÜRLICH ist.
LG (auch an die Iris)



die Iris, 23.08.2011 um 20:19 Uhr

Danke Guido!!! Lieben Gruß zurück;-)


Neydhart von Gmunden, 23.08.2011 um 22:45 Uhr

Ich möchte mich zum ersten (?) mal zu einem "Akt" äussern, zufällig, weil das Bild zur Diskussion einlädt, also der Bildanfertiger.
Mir gefällt die Tonung und das "Brave" an diesem Foto, in Abgrenzung zu vielen für mich unsinnigen Produkten im Akt-Channel.
Ich weiss nicht, was viele (männliche) Fotografen daran reizt, immer wieder weibliche Aktaufnahmen zu machen ?
Sicherlich ist mit nackten oder halbnackten Frauenleibern viel Sinnlichkeit verbunden, zumindest ist es das, was ich oft empfinde. Ich meine, dass diese Art von Sinnlichkeit auch nur überwiegend Frauen auszudrücken verstehen / rüberbringen können.
Aber ich muß auch zugeben, dass es mich auch langsam anödet. Das hat jetzt mit diesem Foto nichts zu tun; es ist eine generelle Aussage zu dieser Art Fotografie. Vielleicht liegt es daran, dass zuviele sog. Fotomagazine über Jahrzehnte immer wieder nackte oder halbnackte Frauen zeigen, um vielleicht zusätzliche Käuferkreise zu erschließen, wie einst das Politikmagazin "Spontan" oder "Konkret" ?
Ständig laufen einem nackte oder halbnackte Frauen über den Weg, ob man will oder nicht.
Irgendwie bin ich gesättigt.
Dies gilt auch für Blümchenfotografie, eigentlich für viele Motive, die immer wieder gemacht und in der fc hochgeladen werden.
Die Wiederholung der Wiederholung der Wiederholung der Wiederholung.
Es ist einfach nur noch anstrengend, dass immer wieder zu sehen, vor die Augen geführt zu bekommen.

Gut, wenn eine Frau oder ein Mann mich fragen würden, mach mal nen Akt von mir, würde ich es sicherlich tun, aber sonst zieht mich nichts in diesen Motivbereich.
Da fehlt es mir einfach an neuen schöpferischen Ideen.
Wenn ich solch eine Idee hätte, würd ich Akt fotografieren; dabei wäre es mir egal, ob eine junge Frau oder ein alte Dame Objekt ist. Eine alte Dame würde mich aber mehr reizen; deren Körper und Augen und Gesichter haben einfach mehr zu erzählen, das haben alte Menschen so ansich, jedenfalls aus meiner Sicht. Das ist einfach spannender.

Schluß:
Das Modell ist sehr attraktiv, auch angezogen !
Liebes Modell, lieber Bildproduzent, bitte meinen Beitrag nicht falsch verstehen, also als gegen sich gerichtet sehen.
Wie gesagt, ein braver Akt, der sich dadurch sehr positiv von den vielen hundert - quälenden - Aktfotos in der fc hervorhebt, aber auch nicht mehr.

Viele aufmunternde Grüße,
Neydhart v.G.



berndralph, 23.08.2011 um 23:37 Uhr

@ Neydhart von Gmunden
Na ja, zumindest kann man Dir nicht vorwerfen Akt oder Blümchen zu fotografieren. Der überwiegende Teil Deines Textes hat mit dem Bild schlicht nichts zu tun und das ist schade. Hier soll es nämlich nur darum gehen ...

... Geschmackssache sprach der Affe und biß in die Seife ...
allerdings schließt das die abgeschnittenen Hände und den abgesoffenen Bereich rechts aus. Der Hintergrund ist vielleicht etwas zu dominat bzw. kann ablenken.

Die Pose und sonstige Bildaufteilung als auch die Umsetzung in s/w mit der Körnung gefallen mir. Das schließt auch die frontale Abbildung des Frauenkörpers ein.

Aufheller von rechts, Hand oder Hände an den Hosenbund oder ähnliches und vielleicht einen Schritt nach vorne gehen (bei weit geöffneter Blende), das mindert die Wirkung des Hintergrunds.

Insgesamt hebt sich das Bild von vielen Bildern im Aktchannel ab - und zwar in positivem Sinn - auch wenn es nicht perfekt ist.

VG Bernd



Neydhart von Gmunden, 24.08.2011 um 9:54 Uhr

Eine Besprechung wagen ..

Aufgrund der Anmerkung von @ berndralph möchte ich noch konkrete Anmerkungen nachreichen.
Zum Bild:
Der Halbakt ist auf das wesentliche reduziert, mehr muß nicht. Ob die rechte Hand in einer Gesäßtasche besser aufgehoben ist, ist eine Nuance, also reine Geschmackssache.
Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die keck, kess oder vielleicht auch frech in die Kamera schaut und ihren schönen Körper zeigt. Sie ist stolz auf sich selbst, diesen Schritt zu gehen und es gefällt ihr. Sie hat Spaß an dieser Arbeit/Aufnahme. Zu Recht; die Aufnahme zeigt sie in ihrer Person. Das Bild hat eine Seele. Sie wird nicht auf ein Schau- oder Lustobjekt reduziert. Gleichzeitig wirbt sie mit allen weiblichen Reizen um Aufmerksamkeit. Da ist sie ganz Frau. Einmal im Mittelpunkt stehen . einmal ? nein: immer !

Was hätte ich anders gemacht:
Ich hätte z.B. eine zusammengefaltete TAZ aus einer Hosentasche rausschauen lassen, mit den 3 Buchtstaben: TAZ
Dies hätte dem Bild eine interessante zusätzliche Note gegeben.
Der Betrachter hätte Interpretationsspielraum, z.B.:
Ich bin so frech wie die TAZ
oder,
Für die TAZ gebe ich mein letztes Hemd
oder
TAZ, die reine nackte Wahrheit etc..

Zur Story:
Model und Fotograf kennen sich; beide verbindet eine lange gutnachbarschaftliche Freundschaft. Vielleicht hat er ihr immer mal wieder ein leckeres Eis ausgegeben, als sie 14 oder 16 war, einfach nur so. Das hat sie beeindruckt; sie fühlte sich gesehen und ernst genommen, von einem erwachsenen Mann.
Vielleicht hat sie sich im Laufe der Zeit in ihn verliebt, während er ehrliche freundschaftliche Gefühle für sie empfand, mehr nicht. Hier passt das Lied: tausend mal berührt, tausend mal ist nichts passiert.
Auf irgendeiner Art Party hat sie dann etwas lauter zu einem ihrer jugendlichen Freunde gesagt, der da ist mein Aufpasser und in seine Richtung geblickt und genickt. Er hatte nicht begriffen dass es eine Art offener Flirt war, eine Art Liebeserklärung. Er war ärgerlich und fühlte sich zu Unrecht aufgezogen. Er hat dann etwas unbeholfen andere Frauen angesprochen, ob sie nicht von ihm fotografiert werden wollen.
Sie haben ihm aber einen Korb gegeben, zum Teil in wenig höflicher Manier. Junge Frauen können manchmal ganz schön kränkend sein. Er beschloß, es ihr zurück zu geben.
Sie bekam mit, dass er Frauen fotografieren wollte und sagte zu ihm kess: lass es uns probieren. Mach schöne Aufnahmen von mir. Er: wie schön ? Sie: sehr schöne. Er: o.k.
An diesem Shootingtag konnte er sich rächen, nicht beleidigend, nur neckend, denn er hatte ihr schon längst verziehen. Für ihn war sie obenherum flach, flach wie eine Mauer; also stellte er sie oben ohne vor eben diese Mauer. So entstand ein unbeabsichtigt schönes Foto, welches sich positiv aus dem ganzen Aktsumpf hervorhebt. Rache, von ihrer schönen Seite !




Th. Maess, 24.08.2011 um 11:00 Uhr

Neydhart: eine gelungene Story zu einem schönen Bild. Mit der TAZ könnte ich mir das auch gut vorstellen...
Der Gesamteindruck eines guten Bildes wird nur durch zwei Dinge geschmälert: die dunkle Gesichtshälfte säuft m.E. etwas zu stark ab und über die Hand wurde ja schon alles gesagt.
Jedenfalls ein lohnenswertes Bild; der Diskussion würdig.



Wolf Schroedax, 24.08.2011 um 11:38 Uhr

So greift die Fotografie ins Leben ! (Siehe Story von heute 9:45Uhr). Fotograf und Model arbeiteten fortan immer wieder einmal zusammen. Mehr weiß ich darüber nicht.

Für die Agentur war gestern aber ein schwarzer Tag. Die Pharmafirma und der Bundesverband für minimalinvasive ästhetische Medizin haben abgesagt.

Ein Trost. Ein berühmtes Jeans-Label hat Interesse an einer Art Retro-Kampagne, wünschen sich aber etwas Farbe, z.B. an Lippen und natürtlich an der Hose. Sie neigen auch eher der USA-Version zu, bei der nur der Gürtel geöffnet ist.

>Egal, was SIE hier gerade trägt -
Knöpfe entschleunigen und
L........S (R) hat sie !
das Original<

Trotzdem ist miese Stimmung in der Agentur.



Agora Bilddiskussion intensiv, 24.08.2011 um 14:20 Uhr

Bei diesem neuen Bild
kannt weiter diksutiert werden.

andreas puhl bedankt sich für die intensive Diskussion seines Fotos.





 
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