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Nachdem ich nunmehr über ein halbes Jahr in der fc bin, wird es Zeit für einen komplett neuen Profiltext.
Ich halte mich immer noch für einen fototechnischen Laien – der allerdings Wert auf ästhetische und/oder aussagekräftige Fotos legt. Dies hat auch mit meinen sonstigen künstlerischen Arbeiten zu tun: Skulpturen aus Stein, Holz, Metall etc.; Plastiken; Malerei und Zeichnungen.
Meine jetzige Ausrüstung:
Digital:
Olympus C750UZ (bzw. U730)
Sony DSLR-A-100.
analog:
Minolta Dynax 5000i; Dynax 500 si; und Dynax 5
Objektive:
Sony
a) AF Zoom, 18-70, 3,5 – 5,6
Minolta
a) AF Zoom, 28-80 mm, 0,38 m Macro, (1:3,5 (22) - 5,6);
b) AF Zoom, 35 - 70 mm, Macro, (1:4(22));
c) MD Zoom Rokkor, 50 - 135 mm; 1:3,5;
d) AF Macro 50 mm; 1:2,8(32)
Sigma:
a) UC Zoom, AF, 28 - 105 mm; 1:4 - 5,6;
b) AF Zoom-alpha, 35 - 135 mm, 1:3,5(4,5);
c) Zoom, AF - eta; 28 - 200 mm; 1:4~5,6;
d) AF Zoom, APO-Makro, 70 - 300 mm (scheint allerdings mit der Sony nicht kompatibel zu sein)
Telekonverter: Soligor c/D7 AF 2x; Mx/AF
Blitz: Metz 50Mz-5
Meine Motivwahl ist breit gefächert: vorwiegend stammen meine Motive allerdings aus der Natur (Pflanzen, Tiere, Steine, Wasser, Himmel, weniger Landschaften und Menschen) und aus dem ästhetisch technischen Bereich. Für diese Motivwahl ist mit Sicherheit mein naturwissenschaftlicher Hintergrund ausschlaggebend. Von Kindesbeinen an ist Botanik ein durchgehendes Hobby sowie das Interesse für alles Kleine in der Natur. Da versuche ich eher Fotos zu machen, die zur Identifikation der Pflanze dienen könnten, sie also in ihrer natürlichen Umgebung zu zeigen, als sie freizustellen. Natürlich gehören auch eigene und fremde Skulpturen und kreative, künstlerische Werke aller Art zu meinen bevorzugten Motiven.
Daher würde ich meine Art von Fotografie meist als Detailfotografie verstehen – für eine echte Makrofotografie ist der Abbildungsmaßstab nicht ausreichend.
Durch meine Behinderung (ich habe Parkinson und bin daher schon vorzeitig aus dem Berufsleben ausgeschieden) hat sich Fotografieren für mich deutlich verändert.
Im Gelände bin ich mit Stock unterwegs, das Gehen ist langsamer geworden und die Hände wollen auch nicht mehr so wie früher, dazu kommt ein zeitweises starkes Zittern. Ich sollte also eigentlich nur noch mit Stativ fotografieren – aber die Sony hat einen Bildstabilisator, der für mich schon bedeutet, einige Aufnahmen ohne Stativ machen zu können. Leider reichen meine Kräfte auch nicht mehr, um Gebirgstouren oder lange Wanderungen machen zu können, ich bin auf leicht zugängliche Motive beschränkt worden. Daher nehme ich mir die Freiheit, auch ältere Aufnahmen aus der besseren Zeit vorzustellen. (Da sind noch jede Menge Schätze bei den Dias, die allerdings noch einzuscannen wären).
Geändert hat sich mit meiner Langsamkeit auch meine Sehweise – ich entdecke jetzt noch mehr fotografierenswerte Details bei meinen Naturspaziergängen, wobei mir stets Ungewöhnliches oder Skurriles in den Blick gerät. Das normale blendet mein Gehirn aus. Schwerpunkte dieser Sehweise sind daher die Gesichter und Wesen die ich in Eis, Stein, Bäumen, Holz, Rost, etc. entdecke.
Das Fotografieren während meiner eigenen bildhauerischen Arbeit und in meinen Kursen hat mir schon einige Kameras gekilled, denn ich konnte selbst bei größter Vorsicht nie verhindern, dass Staub in die Kamera drang Auch einige Objektive haben darunter gelitten.
Mittlerweile habe ich auch die Bildbearbeitung für mich entdeckt und bin dabei, mir langsam die Grundlagen anzueignen. Die Anfangsbilder waren alle noch absolut unbearbeitet, dann kam ein Rahmen hinzu und dann fing ich an, mich über den Qualitätsverlust beim Komprimieren auf fc-Format zu ärgern. Seit diesem Zeitpunkt sind alle Fotos ganz leicht in Kontrast und Helligkeit verändert, bis ich am Bildschirm, denselben optischen Eindruck wie beim Fotografieren reproduziert hatte und dann beim Komprimieren zwischengeschärft.
Die Faszination von Collagen führte dann einen Schritt weiter: zur Ebenentechnik und deutlich verbesserter Rahmengestaltung und im Moment spiele ich mit diversen Möglichkeiten, wie der Verwendung von Filtern und Tonung.
Bei sehr wenigen Fotos greife ich tief in die Bearbeitungskiste (Stempeln oder Montage) und erlaube mir eine manipulative Änderung, die ist dann aber immer im begleitenden Text erwähnt.
Ich stelle meine hochgeladenen Fotos hier bewusst zur Diskussion und freue mich über jeden, vor allem auch kritischen (in negativem oder positiven Sinne) Kommentar. Mein Ziel ist es, meinen Stil beizubehalten, aber zu technisch besseren Fotos zu gelangen. Daher meine Bitte, auch die Gründe für Lob und Tadel zu nennen.
In ähnlicher Weise werde ich das auch selbst tun bzw. habe ich getan. Ich weiß, es ist zeitaufwendiger, als einfach nur "toll, Mist, Klasse, ist nicht mein Ding" zu schreiben. Aber für meine Buddys tue ich das gern, wenn ich es auch zeitlich nicht mehr schaffe, alle ihre Fotos zu kommentieren. Bitte habt dafür Verständnis, denn es sind zur Zeit pro Tag ca. 70 Fotos. Wer also diese Art Kommentar von mir nicht möchte, braucht mir nur eine Fotomail zu schicken, dann höre ich damit auf.
Auch einzelne Fotos von mir unbekannten Fotografen, die mir beim Blättern in der unüberschaubaren Bilderflut besonders aufgefallen sind, werde/habe ich mit dieser Art Kommentar versehen.
Meine Künstlerseele legt naturgemäß den meisten Wert auf Farbgestaltung, Raumaufteilung, Perspektive und Präsentation und die künstlerische Aussage, bei Fototechnik halte ich mich als Laie fast vollkommen raus.
Meine Tops und Flops:
Die meisten Anmerkungen hat mittlerweile eines meiner neuesten Fotos:
Ein eindeutiges Schlusslicht gibt es nicht, allerdings einige Bilder aus der Anfangsphase, die bisher nur eine oder zwei Anmerkungen abbekommen haben. darunter sind allerdings auch ein paar Bilder, die zu meinen eigenen Favoriten zählen, z.B.:
Allen Besuchern dieser Profilseite ein herzliches Dankeschön und viel Spass beim Anschauen (und Kommentieren) meiner Fotos und Bearbeitungen, aber auch beim Lesen meiner Kommentare.
Uns allen wünsche ich Augen und Herzen, die sehen sowie wunderbares Licht, viele kreative Ideen, als Naturliebhaber die Erhaltung der Artvielfalt und einen sorgsamen Umgang mit Natur und Umwelt. Mein wesentlichstes Bedürfnis ist eine faire und fruchtbare Kommunikation untereinander.
hallo ulrike,
ich habe dich hier schon lange vermisst und dachte mir schon, dass es dir nicht mehr so gut geht. umso mehr freue ich mich, wieder ein "lebenszeichen" von dir zu sehen und vor allen dingen zu lesen,dass du deiner erkrankung "trotzt" und immer noch - oder wieder - freude an den schönen dingen um dich herum hast und versuchst, diese in irgendeiner form festzuhalten.
dass dir dies weiterhin - und noch lange zeit- gelingen möge, das wünsche ich dir und freue mich auf deine fotos, die zeigen, dass die lebendige umwelt dir ein elementares anliegen ist.
glg.
werner
Hallo, Ulrike,
schön, dass du wieder da bist...hab Deine sensiblen wundervollen Fotos vermisst!!!!!!!
Ich hoffe, es geht Dir bald wieder so gut, dass Du neue Bilder zeigen kannst!!!!! Ich freu mich schon drauf!!!!
Ganz liebe Grüßle Brigitte
Hallo, Ulrike, im Neuen Jahr wünsche ich Dir vor allem Gesundheit und Lebensfreude!!
Ich hoffe, Du zeigst uns bal wieder Deine Fotos mit Deinem ganz speziellen Blick auf die Natur!!!!
Eines Tages stellte sich ein jünger Mann in die Mitte des Ortes und verkündete, er habe das schönste Herz im ganzen Tal.
Eine große Menge versammelte sich um ihn, und alle bewunderten sein Herz, denn es sah vollkommen aus. Nicht eine Schramme war daran und nicht die kleinste Delle.
Ja, alle stimmten zu, dass dies wirklich das schönste Herz sei, das sie j e gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte noch lauter mit seinem schönen Herzen.
Plötzlich trat ein alter Mann aus der Menge heraus und sagte: »Ach was, dein Herz ist lange nicht so schön wie meines.« Die Menge und der junge Mann blickten auf das Herz des Alten.
Es schlug stark, doch es war voller Narben. Stücke waren herausgebrochen und andere eingesetzt, aber sie passten nicht genau, und so gab es einige raue Kanten.
Tatsächlich waren da sogar mehrere tiefe Löcher, wo ganze Teile fehlten. Die Leute starrten darauf wie kann er sagen, dachten sie, sein Herz sei schöner?
Der junge Mann schaute auf das Herz des Alten, sah seinen Zustand und lachte. »Du machst wohl Witze«, sagte er. »Vergleich dein Herz mit meinem: meines ist vollkommen und deines ist voller Narben und Löcher!« »Ja«, sagte der alte Mann, »dein Herz sieht vollkommen aus, aber ich würde doch niemals mit dir tauschen.
Weißt du, jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich nahm ein Stück von meinem Herzen und gab es ihm, und oft gab er mir dafür ein Stück von seinem eigenen Herzen, das den leeren Platz in meinem ausfüllte.
Aber weil die Stücke nicht genau gleich sind, habe ich ein paar Unebenheiten - die ich in Ehren halte, weil sie mich an die Liebe erinnern, die wir geteilt haben.«
Manchmal«, fuhr er fort, »habe ich ein Stück meines Herzens weggegeben, und der andere Mensch gab mir kein Stück von seinem zurück.
Das sind die Lücken. Liebe zu geben ist immer ein Risiko. Diese Lücken schmerzen, doch sie bleiben offen und erinnern mich an die Liebe, die ich auch für diese Menschen habe, und ich hoffe, dass sie mir eines Tages etwas zurückgeben und den leeren Platz füllen, der darauf wartet.
Siehst du jetzt«, fragte der Alte, »worin die Schönheit meines Herzens besteht?« Der junge Mann stand schweigend und Tränen liefen über seine Wangen. Er ging zu dem alten Mann, dann griff er nach seinem perfekt schönen jungen Herzen und riss ein Teil heraus.
Mit zitternden Händen bot er es dem Alten an. Der alte Mann nahm es an und setzte es in sein Herz, dann nahm er ein Stück seines alten narbigen Herzens und setzte es in die Wunde im Herzen des jungen Mannes.
Es passte, aber nicht ganz genau, so blieben einige raue Kanten. Der junge Mann schaute auf sein Herz, das nicht mehr vollkommen war, aber doch schöner als je zuvor, weil Liebe aus dem Herzen des alten Mannes hineingeflossen war.
In dem Sinne ein schönes Wochenende und noch mehr schöne Photos