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Ich fotografiere den nächtlichen Himmel seit dem Jahr 2001 und bin seither begeistert und fasziniert von der Schönheit und der Vielfalt unserer Welt! Um meine innere Befriedigung zu stillen, versuche ich das eingesammelte Licht zu einem wahrheitsgetreuen Bild zu verarbeiten. Letztendlich liegt die Wahrheit in einem Bild jedoch in der Wahrnehmung, denn was eine Fotografie 'echt' ausschauen lässt, bestimmt die Empfindlichkeit der heutigen Aufnahmegeräte und das Empfinden des Menschen! Viele von uns haben heutzutags keinen direkten Zugang zu einem nicht-lichtverschmutzten Beobachtungsort. Stadtbeleuchtung, Strassenlaterne, leuchtende Werbeplakate, etc. aber auch die Luftverschmutzung sind die argsten Feinde der Astronomie.
Um auch sehr lichtschwache Objekte Abbilden zu können muss in solch einer Umgebung ein enormer Aufwand betrieben werden: Stundenlange, akkumulierte Belichtungszeiten unter dem Nachthimmel und ebenso intensive Computerarbeit sind daher unumgänglich.
Ich hoffe meine Fotografien geben euch einen Eindruck von der Fülle und der Schönheit unseres Universums - der Ort indem wir alle Leben.
Hallo Fabian, soeben war ich auf Deiner Homepage und war hin und weg.... Meine allergrößten Respekt hast Du von mir, die Fotos sind einmalig für einen Amateur, ich dachte bisher solche Fotos machen sonst nur professionelle Sternwarten.
Ich bin weiterhin neugierig, habe Dich mal notiert :))
LG Hans
Respekt, Fabian!
Dein Introtext und Deine Bilder lassen sehr vermuten, dass wir die Welt mit denselben Augen sehen.
Wenn Du Lust hast, schau mal bei mir vorbei:
www.lichtjahre.eu
Ja, das Hobby ist sehr zeitintensiv - hier kann es gut und gerne mal 3 oder 4 Monate gehen, bis ein neues Bild entstanden ist!
-Norbert: Die Vergrösserung ist nicht ausschlaggebend! Viele Objekte am Himmel erscheinen um einiges grösser als der Durchmesser des Mondes (auf dem Andromeda Bild z.B. hätten 7 Vollmonde nebeneinander platz!). Das wichtigste ist das Lichtsammeln - deshalb auch die vielen Stunden für ein Summenbild. Natürlich muss dafür die Nachführung auch präzise sein, was meist mit einer Zweitkamera und einem parallel liegenden (Leit-)Fernrohr gemacht wird. Diese Zweitkamera schiesst Bilder ca. im 5-Sekunden Takt und hält dabei einen ausgewählten Stern stets am gleichen Ort (über Korrekturimpulse an die Teleskopmontierung). Auf diese Weise können auch langbelichtete Aufnahmen präzise nachgeführt werden!
-Corinna: Klar darfst du fragen...:-) Bin 25. Das Foto ist auch schon etwas älter...!