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Der Anspruch an unsere Bilder ist in uns, wir können nicht anders
meine erhaltene lieblingsanmerkung
"Genial - gäbe es einen club der anonymen depressiven, so würde ich dieses bild dort plazieren."
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unsere Art der Photografie
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Unsere Bilder sind Worte, die nur in Seelentauchern ein Herz berühren können
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."Die Tatsache, daß Menschen mit zwei Augen, aber nur einem Mund geboren werden, läßt darauf schließen, dass sie zweimal soviel sehen als reden sollten."
Marie Marquise de Svign
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TOM:
Vielleicht hör'n sie nicht hin,
Vielleicht seh'n sie nicht gut,
Vielleicht fehlt ihnen der sinn
Oder es fehlt ihnen mut.
[fc-foto:17542223]
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MO:
Kunst ist der einzige Lebensbereich, in dem man tätig sein kann ohne Kompromisse.
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"Kunst" übersteigt immer das bloss Zweckhafte. Sie ist ein Spiel des Geistes und darum immer ein Ausdruck der Geistigkeit des Kunstschaffenden und des Betrachters. Menschlicher Geist äussert sich u. a. darin, dass er den Dingen auf den Grund gehen will: Er sucht das Wahre, die Wahrheit, das Wesen der Dinge. Dem Künstler ist es gegeben, das an sich unsichtbare Wesen der Dinge sichtbar und für andere erlebbar zu machen. Erleben können dieses Wesentliche wiederum nur Menschen, die ihre eigene Geistigkeit entwickeln, denen die Erkenntnis des Wesentlichen ein echtes Anliegen ist, die selbst stets auf der Suche sind, die überall von der Oberfläche in die Tiefe dringen wollen.
Für beides – für das Kunstschaffen und das Kunsterleben – braucht es daher Empfindsamkeit, Sensibilität.
Der Künstler kann das sich im Verborgenen Ankündigende nur darum durch seine Werke sichtbar machen, weil er das Kunstwerk nicht "macht". Der Macher erzeugt Machwerke, der Künstler Kunstwerke. Machwerke sind grösstenteils aus dem Intellekt erzeugt oder sind Ausdruck einer leeren handwerklichen Routine. Kunstwerke hingegen erwachsen unter den Händen des Künstlers zumeist in einer Art von Begeisterung. Es fliesst etwas von ihrer Seele hinein, das sie selber oft als überraschendes Geschenk empfinden. Der Kunstschaffende ist deshalb nie bloss aktiv, sondern zugleich immer auch passiv, empfangend. Diese Eingebung aus einem unsichtbaren oder unbewussten Bereich, dieses Gespür für das gerade Richtige und Notwendige nennt man "Intuition". Im künstlerischen Schaffensprozess ist stets Intuition am Werke. Natürlich ist dem wahren Künstler auch der Unterschied zwischen einem mittelmässigen und einem guten Werk bewusst, aber das Bewusstsein begleitet mehr den intuitiven Schaffensprozess, als dass es ihn steuert, und oft setzt es erst im Nachhinein ein. Die meisten Künstler nehmen dieses Beschenktwerden durch die Intuition als hoch beglückend wahr, weshalb sie ihre Tätigkeit niemals gegen eine einträglichere eintauschen möchten.
Viele Künstler haben dazu aber auch gar nicht die Wahl. Der Stoff in ihrer Seele, der gestaltet werden will, drängt sie derart zum Schaffen, dass sie gar nicht anders können. Es gibt Künstler, die in eine eigentliche Schaffenswut geraten und sich wie ein Feuer verzehren, und gehorchten sie ihrem inneren Drange nicht, würden sie seelisch krank. Freilich ist dies nicht bei allen so. Es gibt andere, die hochbegabt sind und bloss wenig schaffen.
ganz viel Emotion und Inspiration hier zu sehen. Bin hin und weg... Würde gerne auch so bearbeiten und inszenieren können, kann ich aber nicht, darum ist es schön, hier zu stöbern...