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guten tag.
sie betreten das buch des prinzen.
es war ein sehr kleiner prinz, der gelebt hat, zu zeiten in denen die welt eine andere war wie heute, zu zeiten in denen es nicht diese grausamen seifenblasenzerstörungsmaschinen gab wie heute.
es begann mit seinem ersten augenblick. eine reise durch die meere von liebe. liebe die keine liebe war. sie sollte eine sein, aber sie war sicherlich nicht die, die es hätte sein müssen. es war sicherlich & glücklicherweise nicht die, die er bis heute niemals hätte haben wollen. aber wissen sie.. das interessiert nicht. es geht um die zerstörung der seifenblase. die so unverfroren vonstatten ging, dass selbst der tod bis heute nicht dafür aufkommen mag.
es war eine lange zeit, die vergangen war, seit dem tag an dem der prinz als kleines kind feststellen musste, dass man eine seifenblase benötigt um zu überleben.
er brauchte nicht lange, und sie war groß genug um darin zu stehen, und kurz darauf war sie dick genug um in ihr aufzusteigen und hoffentlich unzerstörbar und unantastbar, unverletzlich & hoffnungsvoll bunt durch die unendlichen längen des lebens zu fliegen.
bis er eines tages zu der einsicht kam dass eine eigene seifenblase nicht alles sein kann.
er bat seine urgroßmutter ihm zu helfen. sie war hexe, eine sehr liebenswerte. sie trafen sich in ihrem wohnzimmer, nicht weit von dem haus aus dem wald, was sogar im winter von blattbestückten bäumen behütet wurde. sie wollte von ihm wissen was sie zu tun hat.
"verwandele mich in eine graue maus, ich habe neulich eine andere maus gesehen, sie hat mir zugefiebt, und ich bin mir sicher sie wollte mir etwas zeigen"
"wie du meinst mein prinz, wie du meinst", und sie nahm ihre alte knochige hand, mit kleinen süßen fleckchen drauf und zog die schublade aus dem kleinen schrank rechts neben ihrem stuhl. "ach kind, mein prinz, kannst du dich erinnern? an die zeit? die zeit, die dein urgroßvater hier in diesem stuhl verbracht hat? hier unter unserem foto von der goldenen hochzeit? ich vermisse ihn so, aber manchmal kann ich mit ihm sprechen, wenn ich hier sitze und ganz lange an ihn denken muss. wenn ich traurig bin. und er erzählt mir immer was du machst, mit deiner seifenblase. wo du dich herumtreibst, und dass du manchmal versuchst ganz hoch zu fliegen um ihn zu finden. im himmel. bist du auch manchmal so traurig?"
und sie nahm eine kleine schachtel aus der schublade. direkt neben den bonbons die ihr mann immer gegessen hatte, die dunklen, mit dem grünen papier. und sie machte das kästchen auf, nahm ein streichholz heraus und gab es dem prinzen. "nimm das mein prinz, und stecke es an wenn du an dem ort bist an dem du eine kleine graue maus sein möchtest, aber nimm dich sehr in acht. mäuse die einem kurz begegnen sind meist mäuse die sich herumtreiben, die klauen, und böse sind. sie schlafen vermutlich an orten die nicht ihr zuhause sind."
er nahm sich eines von urgroßvaters bonbons und machte sich auf den weg zurück, an den ort an dem er sich am liebsten herumtrieb.
angekommen mit der seifenblase fand er auch wenige momente des überlegens später die maus. die blickte hoch zu ihm. und sie fiebte.
der prinz konnte sie ja nicht verstehen. was war die möglichkeit? die einzig wahre? weiter seiner seifenblase zu vertrauen oder sie zerplatzen zu lassen und sich auf ein leben zu freuen in dem es mehr zu geben schien als seine bunte seifenblase, die ja eigentlich nicht bunt sein konnte, sie war ja durchsichtig, aber er bildete es sich ein. er nahm das streichholz, zündete es an, und simmsalabimm, sie zerplatze, er fiehl zu boden und wunderte sich nicht wenig als er klein & winzig und grau war. und noch viel mehr war er verwundert als die kleine weiße maus vor ihm stand und fragte ob er sie begleiten möchte. ein stückchen. es sei so toll als maus, aber es fehle ihr der begleiter.. der begleiterprinz der sie nicht aus den augen lässt. und er fühlte sich gut, als hätte er mit beiden augen ganz dreißt mal durch das schlüsselloch einer verschlossenen türe geblickt. und es gefiehl ihm, ein bischen jedenfalls. er hatte angst vor dieser neuen welt. aber er mochte etwas neues erleben. er ging, seite an seite, zur hübschen maus in eine neue welt. eine welt die ihm gefiehl.
bis zu einem tag an dem er merkte, dass mäuse eigentlich bloß böse tiere sind, lügner, baronen und lebewesen die gerne ihren eigenen schatten auffressen um bei noch mehr nachbarn mitessen zu können.
die kleine prinzenmaus war tragisch wütend, und verzweifelt. sehr wohl. und es war ihr sehnlichster wunsch, sofort wieder der prinz zu sein.
aber die maus hat ihm den weg zurück nicht verraten. fünf mal links, dreimals rechts, zwei etagen nach oben, durch die kleinen schlitze im mäuerchen & noch einmal links. so war das, der weg den sie im ersten haus gegangen waren, aber in nummer 4 und auch in nummer 45? er wusste es nicht mehr, er könnte seine seifenblase wohl nie wiederfinden, dachte er und gab sich auf. als kleine hässliche graue maus.
er machte sich auf den weg zur urgroßmutter, mit fünfhundert schritten auf einem meter, wäre er doch bloß ein prinz geblieben. es wäre alles nicht so gekommen. oder doch?
nach tagen der reise erreichte er die ältere dame, sie saß an ihrem tischlein, auf dem stuhl und hatte eine träne im rechten auge und zwei im linken, ein foto in der hand, aber der prinz konnte nicht erkennen welches es war, wohl das der hochzeit, es fehlte an der wand. aber es war so dunkel. er konnte es kaum sehen. sie sah ihn nicht, hörte nicht sein fiebsen. was tun herr prinzenmaus? er sah nur eine chance, ihre füße zu kitzeln. und es war ein süßes lächeln, dass langsam ihre tränchen aus den augenwinkeln zu drücken schien als sie diese kleine süße maus sah.
"mein kind, da bist du ja. ich sehe du kommst alleine. dein leben ruft wohl nach der seifenblase? du hast glück, ich habe das letzte streichholz aufbewahrt. ich werde es anzünden und du wirst wieder hier sein, aber du wirst lernen müssen mein prinz. du wirst lernen müssen zu laufen. deine blase, die schöne bunte, die hast du verloren. du bist noch klein, mein kind, aber ich denke du musst solche erfahrungen machen. und urgroßopa hat mir berichtet, wo du bist, so weit weg von mir."
und sie öffnete die schublade, schob die bonbons zur seite und nahm das döschen, steckte ein hölzlein an, das letzte. und der mäuseprinz wurde in einem hauch von glitzer und licht wieder der prinz der er vorher war.
er setzte sich auf das sofa. "frau oma, ich habe versucht mein leben so zu verfolgen, wie ich dachte, dass es die beste gangart sein müsste. aber ich denke ich habe mich getäuscht. ich habe das vertrauen an die mäuse verloren, und auch ein bischen an mich selber. und weißt du was, diese weiße maus taucht immerwieder auf, mal hier mal da. es ist so schrecklichst. ich kann kaum schnell genug laufen."
"mein prinz. du wirst den weg finden der für dich bestimmt ist, geh nur raus, auf diese langen pfade des dunklen lebens, eines tages wirst du finden was du brauchst"
und es vergingen viele stunden und viele monate, viele seiten in diesem buch, die bedeutungslos von noch mehr lügen und noch mehr hass gefüllt waren wie die vorigen, aber nicht weiter von bedeutung, denn hass ist groß, egal ob er stark ist oder schwach, er ist immer groß genug das licht der augen in ein schwarz zu verwandeln, wenn nicht wird es meist ein dunkles grau. und das wird sich wohl auch in zukunft bis in die fantasiezeit nicht geändert haben.
der prinz ging weiter, tag ein tag aus. bis er mit seinen schmerzenden füßen eines tages, sehr schwach und lebensmüde, einen kleinen regenbogen traf. er war so schön, er war so unscheinbar und doch so prächtig. aber es fehlte eine letzte farbe. der bogen war schon so sehr toll. aber es fehlte der glitzerpunkt am rand. der glanz fehlte, der glanz den der prinz lange zeit getragen hatte, auf der gedacht unverletzlichen außenfläche seiner seifenblase. seiner welt. die hat nun diese maus, und ihre verlogenen bösen freunde. vermutlich verteilen sie den glanz weiter, mit jedem mäuschen mit dem sie den bienen honig und den häschen stroh klauen. unglaublich. er fragte den regenbogen ob er sich ihm anschließen dürfe, vielleicht könnte man ja aus all seinen wundertollen farben einen glanz schmieden. einen glanz der wieder so sein könnte wie er damals war, vielleicht nur ein bischen. oder besser fast ganz genausotoll.
der regenbogen antwortete. "junger prinz, sie sind wohl ein sehr aufgeweckter junge, wie konnte ihnen auffallen.. dass.. also ich meine, es ist eine zu schwere geschichte. der glanz, da an meinem rand, ich kann ihn alleine nicht zurückbekommen glaube ich, ich wüsste jedenfalls nicht wie. wenn sie mir helfen wollen, und wenn ich sie glücklich machen kann.. wollen wir versuchen einen glanz zu schmieden?"
es verging kein augenblick und der kleine prinz kletterte mit traurigen augen, schmerzenden füßen und weinerlichem blick auf den regenbogen, bis hinauf auf die letzte, höchste seite und setzte sich, ließ die füße baumeln. "was für ein tolles gefühl regenbogen, du machst nichts und hilfst mir trotzdem so. ich fühle mich so wohl hier oben, weit weg von den mäusen. sie sind böse. lass sie niemals hier hinauf. bitte."
und sie unterhielten sich lange, freundeten sich an, stück für stück. und. es glänzelte gelegentlich, später & noch etwas später glänzte der bogen an einigen stellen, und dann plötzlich ganz. er sah so wundervoll aus.
der prinz hatte es geschaft, er hatte eine seifenblase, ganz oben auf dem regenbogen & der regenbogen seinen letzten glanz, seine letzte farbe.
aber warum? warum hatte der regenbogen an diesem punkt genug glitzer für sich alleine? er ging einfach fort, eines nachts.. wohl. denn morgens wachte der junge prinz auf, die seifenblase. zerplatzt. auf dem boden liegend. um ihn herum nur noch ein bischen glanz, der rest einer verletzten babyseifenblase. sie war gerade fertig, fast hart genug darin weiterfliegen zu können, mti dem regenbogen.
"sie schien so toll zu werden. sie hätte meine blase sein können. zusammen mit dem regenbogen. es war eine schöne zeit, und die mäuse, sie waren so klein da unten. warum ist er weg? der regenbogen? meine füße tun mir weh, oma. wie soll ich zu dir kommen? ich glaube, ich schaffe es nicht mehr. der weg ist auch viel zu weit. und ich glaube ich habe mich verletzt. wozu gibt es seifenblasen? wozu gibt es glanz und wozu, zum himmel, gibt es bunt? bunt ist doch gelogen. geklaut und verraten, von den mäusen, oder? soll ich froh sein? froh darüber, zu wissen, dass mäuse keine regenbögen mögen? dass regenbögen viel schneller ziehen können als mäuse laufen? ich denke ich werde hier sitzenbleiben, und hoffen, dass mich urgroßvater oft besucht, und dir erzählt wer hier halt macht bei mir. vielleicht wird neben mir eines tages eine mohnblume wachsen oder eine sonnenblume, ich habe gehört sie können füße heilen, und ihnen das gehen wiederschenken. ich würde es mir wünschen. und wenn es nur passiert um mit schmerzenden füßen ein letztes mal den regenbogen zu fragen warum er weggeflogen ist, in der nacht. in dem moment an dem der himmel so klar war. in dem moment an dem ich dachte, dass ich keine angst mehr vor mäusen haben muss. ich weiß es nicht."
und sie verlassen das buch des prinzen. auf seite vierhundertdreizehn. unten rechts, auf der letzten seite prangt ein schwarzer punkt. seite vierhundertvierzehn ist schwarz.



I arkadas I
Nano Cube
so wie so
ungewollte Nebenrolle
raffaele horstmann²
fc-student 09 raffaele



• the beauty spot was borrowed and now my sweet knife rusts tomorrow

• god is a number you can not count to

• mutilation is the most sincere form of flattery
if you want to be me then stand in line like the rest

• the young get less bolder the legends get older
but i stay the same

• peel off all those eyes and crawl into the dark
you have poisoned all your children
to camouflage your scars

• pray your life was just a dream
the cut that never heals

• i like it when the red water comes out

• hello
i am your mind
giving you someone to talk to

• because its a great big white world and we are drained of our colors
we used to love ourselves
we used to love one another
all my stitches itch my prescriptions low

• we are dead and tomorrow is canceled
because of things we did yesterday
we are dead and tomorrow is canceled
they crucify us in our space

• there was a time when i could breath my life in you
one by one your pale fingers started to move
and i touched your face and all life was erased
you smiled like an angel fallen from grace

• this sentient cage
cutting through time with a blunt smile
would you help me slit my wrists
see me cry help me die

• i love you
[prelude to tragedy]

• i wish that i could be a king
then i know that i am not alone

• it is finished
when seven are one

• death is policeman death is the priest
death is the stereo death is a tv
death is the tarot death is an angel and
death is our god killing us all

• to drown in the cold mournful sea
so lost here in a world not meant to be
for me

• if you read these lines
remember not the hand that wrote it
remember only the verse
songmakers cry
the one without tears

• and everytime you saw me smile
you should know i felt sick inside

• i close my eyes
so the world can't see me

• prick your finger it is done
the moon has now eclipsed the sun
the angel has spread its wings
the time has come for bitter things

• they used to love
having so much to lose

• this sentient cage
cutting through time with a blunt smile
would you help me slit my wrists
see me cry help me die

• four seven two three nine eight five i gotta breathe to stay alive
one four two nine seven eight feels like i am gonna suffocate
fourteen sixteen twentytwo this skin that turns to blister blue

• theres not a word for what i want to do to you
theres not a word for what i want to do to you
you and me and the devil makes three

• so when i scream for you
do not answer me
when i beg you to hold me
just walk away

• the face of deceit with nails in her feet
she is a preacher deprived from her voice
a punctured lung is creating noise

• i asked the kings of medicine
but it seems they have lost their powers
now all i am left with is the hours

• how cold is the sun

• i killed my holyness
killed my emptiness
i am fallen from god

• i can feel fire

• if you are looking for Jesus
then get on your knees

• love?

• they say we are rotten to the core

• the call to arms was never true
i am medicated how are you?











































.


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I arkadas I, 6.04.2012 um 22:51 Uhr

wir beide müssen hier mal wieder was machen. oder ??? ;)..
lg



I arkadas I, 28.12.2011 um 0:12 Uhr

you are the land in my dark closet
stay by my side until it goes dark forever
when silent the silence comes closer

.
.
imaginaerum <3 ...

. und wenn es nicht viel ist.. was mich hier hält..

deine bilder.
und deine musik..
und raffi halt..

.. das ist genug...
ich bleibe hier.. solange du hier bist.. ;)

.lg



I arkadas I, 27.08.2011 um 23:10 Uhr

... ich glaub . ich bleib doch. ich kann nicht ohne fc ;)
..lg



I arkadas I, 3.08.2011 um 22:29 Uhr

. kein saufen. kein tanzen..
einfach nur gehen.. für immer...
ciao..



I arkadas I, 2.08.2011 um 23:06 Uhr

. man brauch nix kaufmännisches. oder son kram.. ich hab kein bock mehr.. . ich geh die welt retten. lol.. die fc is tod.....

.. scheiss gefühl.. aber ich muss damit leben...

.. ciao raffi....
. glg



Ferdi W. Weise, 23.07.2011 um 13:29 Uhr

Herzlichen Glückwunsch zum hoch verdienten 1.Platz!
LG -Ferdi-



Wolfgang Theiss, 26.06.2011 um 10:35 Uhr

das ist eine aussergewöhnlich gute werk.schau!


I arkadas I, 23.06.2011 um 1:49 Uhr

. ich hab heute eine wunderbarst schöne sonnenblume gesehen.. und irgendwie sofort an raffi gedacht... ;)..
lg



I arkadas I, 13.06.2011 um 23:07 Uhr

mal wieder der hannes. der zu oft hier ist. aber immer noch verdammt gerne.. ;)...



A N D R E A S Beier, 27.05.2011 um 18:24 Uhr

orange


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