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Ich liebe Bilderwelten, welche sich zwischen einer sich inszenierenden und einer inszenierten Wirklichkeit bewegen und bei genauerem hinsehen Rätsel aufgeben. Viele meiner Bilder sind in verlassenen Gebäuden, so genannter „Dead Places“ entstanden. Die besondere Aura dieser Plätze und der merklichen Hauch der Vergangenheit, übt eine ungemeine Faszination auf mich aus. Die geheimnisvolle Stimmungen versuche ich nicht dokumentarisch, sondern in Gefühlswelten festzuhalten und förmlich zu „spüren“ was ich PHOTOGRAPHIERE bzw. mit Licht male. Bei vielen meiner Bilder wird die ältere Schreibweise „Photographie“ wörtlich genommen, da ich mittels einer Taschenlampe und Langzeitbelichtung bildwichtige Details, unter Wahrung der natürlichen Lichtstimmung, nachzeichne bzw. akzentuiere.
Meine Bilder erscheinen als Momentaufnahmen einer Geschichte, deren Anfang und Ende der Betrachter sich im wahrsten Sinne des Wortes selbst ausmalen kann.
Das aktuelle Profilbild (Stand 17.12.2006) hat mein jüngster Sohn
Deine Foto/ Lichtmalerein, gefallen mir sehr sehr gut! Vorallem die Aufnahmen, die in alten, maroden und verfallenen Gebäuden (Belitz?) entstanden sind finde ich besonders beeindruckend. Ich finde alte, halb verfallene Gebäude oder verlassene Industrieanlagen sehr sehr reizvoll, warscheinlich weil ich selbst noch nicht in solch einer location unterwegs war. Man sieht das du viel Zeit mit den Models Vorort und nochmal mehr Zeit bei der Bearbeitung am Comuter verbracht hast und genau das zeigt sich in deinen Bildern und macht sie so beeindrucken.
LG Sebastian
Bemerkenswert an Deinen Fotos finde ich den unglaublich großen Aufwand an Zeit und Accessoires, die Du Deinen Fotos und der Szenerie widmest und das ist wahrscheinlich auch das Erfolgsrezept Deiner Arbeiten.
Du weißt, was Du willst, denn ein Bild entsteht zuerst im Kopf (Großhirnrinde) und deshalb kann so mancher Digischnellknipser natürlich nicht mithalten, weil die irgendwie aus dem Stammhirn (Reiz - Reaktionsverhalten) fotografieren.