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Ich bin nun über 20 Jahren fotografischer Autodiktat.
Die ersten 10 Jahre fast strikte Weigerung in Farbe zu fotografieren.
Daher habe ich auch heute noch eine große Vorliebe zu schwarzweiß,
die aber zeitlich und aufwandstechnisch kaum mehr zu bewältigen ist.
Im Gegenzug dazu sind mit einer Digital-Kamera aufgenommene b/w-Bilder immer noch weit davon weg, die Durchzeichnung, Kontrast
und Brillianz von FinePrints zu bieten.
Digital und im web bekomme ich das mittlerweile technisch hin, was mir immer noch etwas fehlt sind die Papiere im Druck (vorallem Baryt).
Technisch mit allem fotografiert was mir unter die Hände kam.
Kleinbild, Mittelformat, Großformat.
Optiken interessieren mich noch technisch. Ansonsten versuche ich
mich an die alte Weisheit mit Licht zu gestalten, zu erinnern und
mache daher meine Bilder vorzugsweise mit dem Kopf.
Daher schätze ich an Fotografie nicht die reine IST-Aufnahme
sondern den Augenblick den ICH sehe.
Den neuen Trend, keine Exif-Daten zu veröffentlichen muss ich mir noch für mich selbst überlegen.
Dachte immer das ist eine Plattform für Picmaker, also Fotografen oder solche die sich darin versuchen.
Die technische Umsetzung gehört für mich irgendwie dazu, vor allem wenn sie bewußt umgesetzt worden ist.
Ein blinder Versuch irgendwelche Techniken umzusetzen, Rahmen, Author-Stamps (zigfacher Copyright-Hinweis), Bütten oder missglückte Fehlbelichtungen als kreativ zu bezeichnen ist nicht mein Ding.
Ein profanes, meist "gemeines" Bild mit bedeutungsschwangerem Text zu "untermalen" ist imho auch mehr derzeitiger Trend als wirkliche Bildaussage.
Meine Meinung.
Bin halt immer noch von den alten Meistern beeindruckt.