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Kurzfassung:
Jahrgang 1962
In der FC seit Mai 2008
Hallo zusammen!
im Gegensatz zu den meisten hier, kann ich nicht von mir behaupten, schon immer gerne fotografiert zu haben.
Ehrlich gesagt, das Gegenteil ist der Fall. Mir war es immer lästig und mein Motto war "Ich guck' mir die Sachen lieber direkt vor Ort an!"
Wie kam es zu dem Wandel?
Seit 2005 mache ich jedes Jahr eine Motorradtour durch Nordskandinavien. Da ich das am liebsten alleine unternehme, ist das Mitteilungsbedürfnis danach relativ hoch. Also Bilder machen. Schon 2005 hatte ich manchmal richtig Spaß daran und schaltete innerlich um vom "guck-mal-wo-ich-war-Modus" in den "das-wird-ein-geiles-Bild-Modus". 2008 musste dann eine DSLR her und die Fuji Finepix S5500 geriet ziemlich nach hinten ins Gepäck.
Mittlerweile habe ich mich ein klein wenig "eingeschossen". Nicht, dass ich mich spezialisiert hätte aber Präferenzen haben sich eingeschlichen.
Besondere Lichtstimmungen sind mir gleichermaßen visueller Reiz als auch fotografische Herausforderung.
Da wären Zwielicht- und Nacht-HDRs sowie Naturbilder hervorzuheben.
Obwohl ich mir bei der Bearbeitung gewisse Freiheiten nehme, ist es meist mein Bestreben die HDR-Technik so einzusetzen, dass ich im Bereich des Möglichen bleibe, man es also nicht gleich als HDR erkennt. Ich erliege da aber sehr häufig noch meiner eigenen Verspieltheit und übertreibe. Aber ich denke, das wird weniger.
Trotz aller Möglichkeiten der digitalen Fotografie ist bei mir persönlich die Faszination aber immer noch am größten, wenn ich Bilder sehe, die eine fantastische Realität wiedergeben.
Und ich gebe auch gerne zu, dass für mich immer noch gilt:
Realität schlägt Kunst - jedenfalls bei mir.
Bestes Beispiel (leider nicht von mir): http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/13878546
Unglücklicherweise gibt es solche Gelegenheiten nur sehr selten.
Das wichtigste meiner aktuellen Ausrüstung:
Canon EOS 5d Mark II - seit Januar 2011
Canon EF 70:200mm 1:4 L IS USM - bin begeistert
Canon EF 24-70mm 1:2.8L USM - ebenfalls vom Feinsten
Fotografische Gestaltungsregeln sind nette Anhaltspunkte, wenn
einem partout nichts besonders einfallen will, man keine Zeit hat,
oder das Motiv nicht viel hergeben will.
Der eigentliche Sinn der fotografischen Gestatlungsregeln ist es, diese
zugunsten etwas besserem zu missachten.
Es geht immer um Stimmung.
"Bilder gucken muss man lernen!" Ja, aber nicht die Guten.
Nicht nur, dass es keine optische Wahrheit gibt, es scheint sogar, als gäbe es die Optik, nur um zu erkennen, dass es überhaupt keine Wahrheit gibt.
Künstler sind manchmal schwer zu ertragen.
Menschen, die sich für Künstler h a l t e n noch schwerer.
Unerträglich sind Künstler, die sich für Künstler halten.
Ich muss zugeben, dass ich mit HDR Bildern sehr oft nicht so viel anfangen kann, da sie häufig zu künstlich wirken.
Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich mir heute Morgen Deine Bilder angesehen habe. Du schaffst es diese Technik gut dosiert einzusetzen und somit den Bildeindruck genau richtig zu verstärken.
Du hast wunderbare Bilder, fantasstische Lichtstimmungen eingefangen. Mit Sicherheit war ich nicht das letzte Mal hier! Ich hoffe, es ist Dir recht das ich Dich auf Orange gesetzt habe.
Vielen Dank nochmal für deine Tipps :) hab jetzt mein erstes HD Bild hier eingestellt.
Das wirkte in der unrealistischen Variante einfach besser ^^
Wenn ich wüsste wie das geht, dass hier neben meinem Eintrag auch das Photo zu sehen ist, würde ichs machen hehe.
So möchte ich dich jedoch direkt nötigen es anzusehen und es zu kritisieren xD
Danke nochmal
Björn