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(die hintergründlich ölgemäldete nase da links ist übrigens urgrossonkel karlheinz, der berühmte und allseits beliebte erfinder des klappstuhls)
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setzt euch kinder, ich erzähle euch eine kleine geschichte . . .
vor mittellanger zeit, wenn auch nicht weit von hier, lebte ein kleiner könich. er sei ein seltsamer mann, fanden seine nachbarn, und er lächelte dazu, weil er in seinem kleinen könichreich ja tun und lassen konnte, was immer ihm in den sinn kam. seine ansichten wären vollkommen absurd, meinten andere, und wieder lächelte er, und dachte darüber nach, ob er die einreisebestimmungen nicht doch verschärfen sollte, pfückte und aß eine der süßen erdbeeren, die er für seine könichin gepflanzt hatte, lachte so laut, dass die amseln erschrocken zeternd aufflogen, und hatte es auch schon wieder vergessen. und zuletzt sagten viele, er würde seinen rasen nicht mähen, und der darin wuchernde löwenzahn würde ihre prachtvollen wiesen zu viehweiden verkommen lassen. und wieder lächelte unser kleiner könich, nicht etwa, weil es ihm egal gewesen wäre, nein, weit gefehlt, sondern weil er doch so in seine könichin verliebt war.
eines tages fragte ihn der nachbar, den sie alle mit nur einer einzigen gegenstimme dazu bestimmt hatten, der mutigste unter ihnen zu sein, weshalb er sich denn so seltsam benähme, warum seine ideen so absurd und sein rasen derartig ungemäht und voller unkraut sei. der könich dachte einen augenblick darüber nach, setzte- seine hand hebend wie um auf etwas zu zeigen- zu einer antwort an, hielt inne und sagte . . . nichts. er lächelte nur. der nachbar stand da, und wusste nicht, was er sagen sollte, und so machte er verlegen einen schritt rückwärts um den anderen, wiederholte währenddessen, dass nichts für ungut genommen werden solle, und war froh, dem lächelnden blick des könich geflohen zu sein. es ist mir egal, sagte er zu den anderen nachbarn, es ist mir vollkommen egal, was ihr wollt, aber ich geh da nicht noch einmal hin, der könich ist vollkommenverrückt. die nachbarn waren ratlos.
immer mehr kleine pusteblumenfallschirme flogen in die nachbarschaft, und ich fürchte, der könich pustete in seiner freizeit, was seine backen hergaben. die nachbarn berieten, was zu tun sei, ein skandal, meinten die einen, man müsse etwas unternehmen die anderen, und der eine, der das letzte mal bestimmt worden war sagte gar nichts, und hoffte, übersehen zu werden. der holunder, rief eine frau, deren grashalme nach südsüdwest ausgerichtet war und deren jeder dieselbe länge hatte, sei eine zumutung, schlüsselblumen hätte sie auch schon erspäht, und in dieses lamentieren einstimmend sagte ein anderer, es wüchsen brennesseln, man stelle sich vor! brennesseln! im garten des könichs . . . der könich ahnte nichts davon, und immer noch naschte er von den erdbeeren, weil die himbeeren noch nicht reif genug waren, und lächelte glücklich.
diesmal hatte sich kein freiwilliger bestimmen lassen, der vormals mutigste wollte nicht mehr, und selbst der drohende blick der frau, die des könichs holunder nicht mochte, konnte ihn nicht dazu bewegen. also standen sie am zaun, und warteten, bis der könich, schon wieder erdbeeressend und diesesmal sogar mit einer dose sprühsahne und einem staubzuckerstreuer bei sich, herankam. he sie, könich, rief die frau, und die anderen wichen vorsichtshalber einen schritt zurück. der könich kam neugierig näher. was bilden sie sich eigentlich ein? was sind sie denn für ein vorbild? die frau ereiferte sich immer mehr, und nach der aufzählung alles unkrautes wiederholte sie diese frage: was sind sie denn für ein vorbild? der könich dachte nach, sah der frau in die augen, und sagte ruhig: gar keines. er bückte sich, pflückte eine besonders schöne erdbeere, sprühte ein wenig schlagsahne darüber, streuselte ein bißchen zucker darauf, schloß die augen und aß sie auf . . .
und wenn sie nicht gestorben sind, stehen sie immer noch am zaun . . .
und der könich war immer noch seltsam, hatte seltsame einfälle und war . . . verliebt.
:O))
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humor ist wie gottseligkeit.
und, wie diese, nicht jedermanns sache __________________________________________________________
elfter originalexcurs und zugleich erster excurs bezüglich philosophischer bedenklichkeiten, und mit ausdrücklicher widmung an die grossartige Traudl H :
die geschwindigkeit eines tigerhais ist relativ, an land beispielsweise vermag er sie nicht so recht zu entfalten. excursende.
__________________________________________________________ http://www.youtube.com/watch?v=DD0A2plMSVA
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bei genesis wars nun kein kein so dramatischer einschnitt wie befürchtet, und bei creedence clearwater revival hats auch funktioniert. also warum nicht mal hier und in die andere richtung? and then there were three ...
klappstühle nennt man bei uns im norden leute die man auch normativo, klaugschieter oder flachpfeife nennt. insofern hat dein onkel etwas sehr interessantes erfunden.
aber er war attraktiv. zum profilbild. ich traf neulich mike krüger auf der strasse. er war mir eine nasenlänge vorraus.
Dem tiefgründigen Perlentaucher wäre zu wünschen, dass auch er seine Nase in Öl und Ölgemälden festhält, damit dereinst seine Ururenkel und Onkelkindeskinder (Grossnichten/-neffen) schon physiognomisch das Genie in der Sippe erkennen und Wikipedia das Thema Riechkolben bebildern kann!
Dank & Gruss von Reiner aus Schweden
Hey!
Ich freue mich darüber, in den nächsten Tagen weiter Deine Quadrate anschauen zu können. Sie gefallen mir außerordentlich gut. Schön, das gefunden zu haben.
Grüße, Heiko.