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Ich bin jetzt schon seit einer ganzen Weile in der Fotocommunity und finde es sehr inspirierend. Jedesmal wenn ich mir hier Fotos anschaue, bekomme ich sofort Lust mir meine Kamera zu schnappen und selbst wieder loszuziehen.
Nachdem ich jetzt endlich mein Examen gemacht habe, hab ich dazu auch wieder ein bisl mehr Zeit.
Viele meiner Fotos sind spontane Schnappschüsse, die ich teilweise mit einer popeligen 3,2 Pixel-Digicamera und häufiger mit meinem Schmuckstück, einer Canon EOS 3000 N, mache.
Inzwischen hab ich mir auch eine Bridge-Kamera zugelegt. Eine Fujifilm FinePix S5800.
Bis jetzt kann ich nicht viel meckern, ausser dass sie zuviel Batterien frisst.
Trotzdem fotografiere ich immernoch sehr oft bewusst analog, da ich der Meinung bin (und hiermit entschuldige ich mich schonmal bei allen Digital-Fotgrafen) dass die wahre Kunst und der Sinn der Fotgrafie im Einfangen des Augenblicks liegt. Und zwar nur des Augenblicks, ohne gleich danach mit anderer Belichtungszeit und Blende dasselbe Foto nochmal besser schießen zu können.
Aber ich verschließe mich natürlich nicht dem Fortschritt, zumal sich mit der digitalen Fotografie Qualitätsverluste durch Einscannen vermeiden lassen.
Ich schätze technisch gut gemachte Fotos, doch viel wichtiger bleibt für mich das Motiv und die Intention des Fotografen.
Kritik und Lob sind willkommen und erwünscht.
Besonders gern habe ich Schwarz-Weiß-Fotografie, Streetfotografie, Aufnahmen von Menschen und Landschaftsaufnahmen. Auch hier bin ich für Tipps, die die Entstehung solcher Fotos verbessern, sehr aufgeschlossen.
Liebe Grüße von
der Pinzepu
*********William Claxton: "Fotografie ist Jazz für die Augen"***********
Ich fotografiere wie Du auch noch recht viel analog, wobei meiner Meinung nach der Hauptunterschied zur Digitalfotografie darin liegt, dass man sich mit einer analogen Kamera mehr Mühe gibt. So geht es zumindest mir, mit meiner Digicam mach ich - wie Du oben schreibst - mal eben ein halbes Dutzend Bilder desselben Motivs, weil kost ja nix. Wenn ich dagegen weiss, dass ich einen Film mit 36 Bildern gekauft habe und für die Entwicklung und die Abzüge nochmal gutes Geld bezahlen werde, überlege ich genau, bevor ich auf den Auslöser drücke.
Andererseits investiere ich in Digitalbilder mitunter bei der Nachbearbeitung auch ein ordentliches Stück Arbeit. Man kann meiner Ansicht nach kein pauschales Urteil abgeben, ob analog oder digital "besser" ist. Es kommt halt drarauf an, was man mit den Möglichkeiten macht, die die jeweilege Technik bietet.
Hallo Carina,
danke Dir für Deinen netten Kommentar. Du hast richtig erkannt: wir sind Ruheständler, aber die Unruhe lässt uns an solchen Plätzen maximal
wenige Minuten verweilen ;-)))
L.G.
biswo
"dass die wahre Kunst und der Sinn der Fotografie im Einfangen des Augenblicks liegt. Und zwar nur des Augenblicks, ohne gleich danach mit anderer Belichtungszeit und Blende dasselbe Foto nochmal besser schießen zu können."