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Lumix

Die Evolution —
Lumix Smart Camera CM1

Die ultimative Kompaktkamera mit LEICA-Objektiv, 1 Zoll-Bildsensor und Smartphone-Funktionalität auf höchstem Niveau.

Lumix
Alfons Gellweiler

Alfons Gellweiler

fotocommunity-Mitglied seit 2004 Zum Profil

Auf dem Objektiv steht nicht nur LEICA drauf, ein bisschen schaut die nagelneue LUMIX DMC-CM1 auch aus wie eine entschieden zu flach geratene LEICA M aus analogen Zeiten. Sehr schick die Anmutung dieses Smartphones, das eigentlich zu schade ist, um damit zu telefonieren oder SMS zu schreiben, sehr wertig das Gehäuse und über jeden Zweifel erhaben das Objektiv, ein DC Elmarit 1:2,8/10,2 Asph., dessen Brennweite auf das Kleinbildformat bezogen einem 28mm Weitwinkel entspricht.

Es macht schon Spaß, mit dieser Smart Camera zu fotografieren, und hätte sie noch neben dem großen, sehr hoch auflösenden Display einen Sucher, könnte ich mit dieser Kamera rundum glücklich werden. Junge Leute mögen die Sache mit dem fehlenden Sucher anders sehen, aber ich habe zu viele Jahrzehnte durch einen solchen geschaut, als dass ich mich noch auf ein Display beschränken könnte. In Innenräumen geht es gut, aber wenn draußen die Sonne scheint, fühle ich mich bei der Bildgestaltung schnell überfordert. Aber ich gebe gern zu, ein Sucher wäre bei einem Handy zweifellos zu viel verlangt.

Erstaunlich genug schon, dass sich die Blende, die ISO-Einstellung, der Weißabgleich und die Belichtungskorrektur über einen Objektivring einstellen lassen, ganz wie ich es von ernsthaften Kameras erwarte. Für die Jüngeren geht es natürlich auch per Touchscreen, und auch das sehr komfortabel. Wer all die Möglichkeiten nutzen möchte, die diese Jackentaschenkamera zu bieten hat, sollte schon ein wenig vertraut sein mit den in der Fotografie relevanten Einstellungsgrößen. Hier kann der Fotograf dank des relativ großen Sensors selbst mit dem Weitwinkel per Blende gestalten, für ein Smartphone einigermaßen revolutionär. Hier kann er bewusst unter- oder überbelichten, den Weißabgleich den Aufnahmesituationen anpassen, zwischen unterschiedlichen Belichtungsmessmethoden wählen, die Entfernung bei Bedarf manuell einstellen und vieles andere mehr.

Bei einem solchen Gesamtpaket überrascht es kaum, dass man selbstverständlich auch im RAW-Format abspeichern kann wenn einem an einer optimalen Entwicklung der Aufnahmen gelegen ist.

Ich habe die Kleine zwei Wochen fast immer dabei gehabt und sie den unterschiedlichsten fotografischen Anforderungen unterzogen. Bei miserablen Lichtverhältnissen während eines Konzerts, während der letzten sonnigen Herbsttage im Park, beim Waldspaziergang und in einer Oktober-Vollmondnacht, immer war sie dabei. Ich muss sagen, sie hat ihre Sache gut gemacht.

Die Bedienung finde ich vergleichsweise einfach, das Menü ist übersichtlich und war selbst für mich, der ich mich mit solchen Dingen schwertue, einigermaßen schnell intuitiv zu beherrschen.

Die Bildqualität lässt vergessen, dass die Aufnahmen mit einem Telefon gemacht wurden. DIN A4-Vergrößerungen in guter Qualität stellen bis ISO 400 überhaupt kein Problem dar und selbst DIN A3 sollte möglich sein. Ich habe bei extrem schlechten Lichtverhältnissen bei einem Konzert mit ISO 1600 fotografiert und finde die Aufnahmen wirklich zufriedenstellend, ganz sicher aber qualitativ weit weg von dem, was mein nur zwei Jahre altes Smartphone zu bieten hat. Fotografisch eine ganz andere Liga! Womit ich bei der Zielgruppe wäre. Für Gelegenheitsknipser und Selfiefotografen bietet diese Kamera entschieden zu viel. Ambitionierten Fotografen allerdings bietet sie keinesfalls zu wenig, zumindest dann nicht, wenn sie auf der Suche nach einer Wirklich-immer-dabei-Kamera sind, mit der sie auch zu Hause anrufen und sich entschuldigen können, wenn das richtige Licht mal auf sich warten lässt.

Was mir an dieser Kamera nicht gefällt, ist weniger das vergleichsweise etwas höhere Gewicht, sondern die Tatsache, dass ich sie nach zwei Testwochen nicht behalten darf, sondern unfrankiert zurückschicken muss.

Seine Fotos mit der Kamera:

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Andreas Altenhoff

Andreas Altenhoff

fotocommunity-Mitglied seit 2011 Zum Profil

Was ist die LUMIX Smart Camera jetzt eigentlich?

Eine Kamera mit der Funktion eines Smartphones oder eher ein Smartphone, in der eine sehr gute Kamera verbaut wurde?

Ich für meinen Teil habe die LUMIX in erster Linie als ein Smartphone angesehen. Es erfüllt jede Funktion eines Handys wie jedes andere auch, als Betriebssystem fungiert das neue Android 4.4.4. Was aber bei der LUMIX sofort auffällt ist, außer dass es viel dicker als andere ist und dem höheren Gewicht, die große Linse auf der Rückseite, LEICA steht drauf. Eine Linse, die etwas hervorsteht, also nicht komplett im Gehäuse der LUMIX verschwindet, umgeben von einem beweglichen Ring. Verschiedene Funktionen kann man auf diesen Einstellring legen, einstellen der Blende, den Weißabgleich, die ISO Einstellung, die Belichtungskorrektur oder zum Beispiel den digitalen Zoom. Alleine schon mit dieser Möglichkeit hat die LUMIX den „normalen“ Smartphones schon einiges voraus, in jeder Situation sind so schnelle Einstellungen der wichtigsten Funktionen der Kamera möglich.

Ich muss sagen, auf die manuelle Einstellung der Blende hatte ich mich am meisten gefreut. Angegeben mit einer Anfangsblende von 2.8 wurde ich auch nicht enttäuscht. Man bekommt mit der weit geöffneten Blende wirklich sehr schöne Schärfeverläufe hin und kann Objekte auch sehr schön freistellen. Der Schärfepunkt, den ich per Touch auf dem Display wählte, saß immer perfekt an der richtigen Stelle und der Autofokus arbeitete immer sehr präzise und schnell.

Möchte man aber gar nicht soviel manuell in die Bildgestaltung eingreifen, helfen einem noch viele verschiedene Scene Modi. Wie bei einer DSLR beim Einstellrad kann man bei der DMC-CM1 zwischen M, S, A, P und Scene Guide, der 22 verschiedene Programme wie zum Beispiel Freigestelltes Portrait, Seidige Haut, Landschaft, heller blauer Himmel, glitzerndes Wasser, klare Nachtaufnahmen und noch viele weitere anwählen. Einige davon hatte ich auch getestet und war mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Dennoch reizte mich in der 14-tägigen Testphase mehr die Möglichkeit, manuell die Kamera einzustellen.

Man kann sagen, dass die LUMIX ein treuer Weggefährte war, ob es ein Sonntagsspaziergang, die kurze Runde mit dem Hund oder ein Einkaufsbummel war, die DMC-CM1 war immer dabei, ersetzte ja schließlich mein eigentliches Smartphone komplett und sorgte dafür, dass ich immer eine Kamera dabei hatte.

So richtig Nachteiliges kann ich über die Smart Camera eigentlich nicht sagen. Man muss halt in einigen Punkten Abstriche machen und Kompromisse eingehen. Sie ist generell schwerer als ein normales Smartphone, so wie auch um einiges dicker. Das Objektiv lässt sich nicht komplett einfahren, es guckt ein Stück hervor, auch ein optischer Zoom fehlt an dieser Smart Camera. Der Akku ist fest verbaut und kann nicht gewechselt werden.

Ob dieses alles wirklich Nachteile sind, muss jeder für sich selber entscheiden. Eines ist aber klar, für ein Smartphone wird hier sehr viel Kamera geboten.

Seine Fotos mit der Kamera:

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Falko Sieker

Falko Sieker

fotocommunity-Mitglied seit 2005 Zum Profil

Die Kamera macht insgesamt einen sehr robusten Eindruck und fühlt sich auch in der Hand sehr gut und hochwertig an. Das Display ist selbst bei starker Sonneneinstrahlung noch sehr gut zu erkennen. Auch die Bedienung ist sehr intuitiv, ich musste dazu noch nicht einmal das Handbuch lesen. Alleine die Verwendung der Micro-SD-Karte macht die Kamera vielleicht etwas unpraktisch, da die Verwendung dieser kleinen Karte wohl eher etwas für kleine Finger ist. Interessant ist die indirekte Verbindung zu einer Cloud über die Handyverbindung. Ich denke, dass hier gerade die Stärken der Kamera liegen. Auch die Optik ist sehr hochwertig, und die Möglichkeit die Fotos im RAW-Format zu fotografieren rundet das Portfolio dieser Kamera ab.

Seine Fotos mit der Kamera:

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Heinrich Geiger

Heinrich Geiger

fotocommunity-Mitglied seit 2010 Zum Profil

Eine Smart Camera mit außergewöhnlich vielfältigen Einstellmöglichkeiten (vergleichbar mit denen einer sehr guten Kompaktkamera oder DSLR). Die Bildqualität lässt sich ebenfalls mit der „Großen“ messen. Die Schärfe ist, angesichts der Objektivgröße erstaunlich gut. Es ist kein merklicher Abfall von Schärfe und Helligkeit am Bildrand festzustellen. Das Bedienungskonzept ist weitgehend OK. Allerdings sollte der Videoauslöser nicht so nah am Button für das Objektivringmenü liegen. Auch die Aufteilung in zwei Hauptmenüs (Menü, Q.Menü) sowie deren Gestaltung sind noch verbesserungswürdig.

Alles in allem: Es ist ein gutes Gefühl, eine hochwertige Kamera, mit der man auch telefonieren und surfen kann, immer schussbereit in der Brusttasche mit dabei zu haben.

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Jörn Hustedt

Jörn Hustedt

fotocommunity-Mitglied seit 2006 Zum Profil

Smartphones mit der Möglichkeit Fotos zu machen gibt es viele. Leider erreichen die Fotos der Smartphones aber nicht die Qualität, die man als ambitionierter Amateur oder gar als Profi von einer Kamera erwartet.
Dies ist mit der LUMIX Smart Camera DMC-CM1 das erste Mal anders, die Qualität der Fotos ist schon bei den JPGs gut und wird sicher bei den RAW-Dateien noch mal um einiges besser sein.
Die Möglichkeit RAW-Dateien zu erzeugen ist sehr gut und auch die Möglichkeit die der Einstellring am Objektiv bietet. Das Objektiv ist äußerst lichtstark und ermöglicht sehr gute Aufnahmen in Innenräumen.
Selbst ein Foto bei sehr wenig Restlicht mit 3200 ISO ist noch in einer guten Qualität.

Der fest verbaute Akku mit seiner zu geringen Kapazität ist für mich das einzige Manko. Ein Ladekabel fürs Auto würde dem Nutzer wenigstens die Möglichkeit geben, unterwegs die Kamera zu laden.
Auch eine Schutzhülle wäre gut, da das Objektiv doch sehr ungeschützt ist. Alles im allem würde ich die Smart Camera weiterempfehlen und auch selbst nutzen. Gerade für Menschen die mobil sind und nicht zwei Geräte "mitschleppen" möchten, ist sie sehr gut geeignet.

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Karl-Bernd Skamper

Karl-Bernd Skamper

fotocommunity-Mitglied seit 2011 Zum Profil

Also, wenn jemand noch keine gute kleine Kamera und kein hochwertiges Handy besitzt und die beiden Geräte auch nicht getrennt, sondern in eins zusammengefasst haben möchte, dann ist er wohl ein Kandidat für diese „Smart Camera“.
Sie bietet alles, was heute eine hochpreisige Kamera für die Jackentasche vorweist, unter anderem sowohl eine eigene Auslösetaste als auch den Touch-Auslöser, mit dem auf Fingerdruck scharfgestellt und belichtet wird.

Was fehlt: Natürlich ein Sucher, aber auch eine kleine Öse für eine Handgelenkschlaufe, denn wenn man auf Fototour ist, will man nicht dauernd solch ein großes Handy in der Hand halten.

Bei dem höchst anspruchsvollen Preis der Smart Camera wäre wohl auch noch ein USB-Kabel angemessen gewesen, denn ich konnte meine Fotos nicht auf dem üblichen Weg auf den Computer bekommen, weil sie nicht auf der SD-Karte, sondern im internen Speicher lagen. Ein Kopierprozess war nötig, um die Bilder intern auf die Karte zu bekommen und diese dann per Lesegerät auf dem Rechner zu speichern. Alles in allem ein interessanter Versuch, die große Zahl der Handyfotografen anzusprechen. Ob davon genügend viele bereit sind, rund 900 Euro auszugeben, bleibt abzuwarten.

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Kerstin Marsidis

Kerstin Marsidis

fotocommunity-Mitglied seit 2007 Zum Profil

Als ich die Kamera auspackte (ich schreibe bewusst Kamera, denn das ist sie in erster Linie für mich), empfand ich die Optik schon einmal als positiv.
Das Ding ist groß, aber nicht zu groß, auch nicht zu schwer und wirkt relativ robust. Allerdings "klapperte" am Objektiv der oberste flache Ring, der nicht wirklich fest saß und auch am nächsten Tag schon ab fiel.
Dieser Ring ließ sich problemlos durch ein kleines Gewinde wieder fest drehen und sitzt seitdem bombenfest.

Ich nahm die Kamera sofort in Gebrauch, d.h. Akku laden, SIM-Karte rein, alle möglichen Smartphone-Features installieren usw.
Die Bedienung klappte problemlos und dürfte mittlerweile für niemanden mehr ein Problem sein, der schon Smartphone-Erfahrung hat.

Mein Hauptaugenmerk lag natürlich bei der Fotografie. Und das hat mit dieser LUMIX wirklich extrem viel Spaß gemacht.

Einige Versuche, gewohnt durch meine Spiegelreflex, im manuellen Modus zu fotografieren, habe ich gewagt aber dann aufgegeben. Denn irgendwie klappte das Scharf stellen nicht so gut. Dafür funktionieren die Automatik- und Kreativprogramme umso besser und ich kann den gewünschten Schärfepunkt durch einen Fingertipp angeben. Auch das Freistellen klappt somit wunderbar. Die Ergebnisse haben nicht nur mich überzeugt.
Das lichtstarke Objektiv hat mich ehrlich begeistert. Auch die Bildbearbeitung in der Kamera ist brauchbar.

Was mich irritierte ist, dass man zwar Fotos im RAW-Format erstellen kann, allerdings funktioniert das nicht mit jedem Auto-Programm. Dazu kommt, dass Lightroom und PS dieses RW2 Format nicht erkennen. Selbst im Adobe-Konverter wurde dieses Format nicht erkannt. Auch konnte die Kamera selbst diese RAW ́s nicht bearbeiten, sodass ich diese Bilder über Picasa laden musste.

Schade finde ich, dass das Objektiv so ungeschützt ist. Keine Klappen, die sich schließen, nicht mal eine passende Hülle ist dabei.

Alles in allem hat mir dieser Test viel Spaß gemacht, die Fotos sind um weiten besser, als mit meinen gewohnten Smartphones und das Ganze wäre echt eine wunderbare Alternative als "immer dabei" Kamera.

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Lutz Rößiger

Lutz Rößiger

fotocommunity-Mitglied seit 2011 Zum Profil

Die Kamera kam gut verpackt und mit einem Minimalzubehör bei mir an. Leider war keine deutsche Bedienungsanleitung vorhanden. Dadurch musste mir mein Sohn, der Nutzer eines Smartphone ist, bei der Inbetriebnahme helfen. Ich habe die Kamera ausschließlich zum Fotografieren genutzt.

Die Bedienung war nach einigen Schwierigkeiten, die hauptsächlich durch unbeabsichtigtes Berühren des Touchscreens zustande kamen, relativ unkompliziert. Ungünstig finde ich vor allem, dass an den Längsseiten zu viele Bedienelemente angebracht sind. Dadurch ist das Fokussieren der Kamera relativ schwierig. Ich habe bei unterschiedlichen Lichtbedingungen fotografiert. Bei trübem Wetter und auch innerhalb von Räumen war ich mit meinen Ergebnissen ganz zufrieden. Es bedarf aber, wie bei jeder Kamera, einer längeren Eingewöhnungszeit. Eine spezielle Fotokamera ist der CM1 wegen der besseren Haptik dabei eindeutig überlegen. Wie schon vermutet kann ich mich auch mit dem Fehlen eines Suchers nicht anfreunden. Bei Sonnenschein oder heller Umgebung ist das Fokussieren nahezu unmöglich. Aber da liegt wohl der Kompromiss, den man bei einem derartigen Gerät eingehen muss.

Da ich kein Kartenlesegerät besitze, musste ich mir erst ein spezielles USB-Kabel besorgen, da dieses nicht im Lieferumfang war.
Die von mir gemachten Fotos würde ich nur in einem kleinen Format drucken oder ausbelichten lassen. Wenn ich diese auf meinem 23 Zoll- Bildschirm formatfüllend ansehe, kann ich sehr schnell ein „Rauschen“ feststellen.

Fazit mit Wenn:
Wenn ich mir ein Smartphone zulegen würde, wäre für mich die CM1 ein interessantes Produkt. Diese Frage stellt sich aber für mich nicht, da ich den zu erwartenden Preis (1000 €) zu hoch finde. Wenn ich fotografieren will, ziehe ich mir eine reine Fotokamera mit Sucher vor.

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Ortwin van Eerd

Ortwin van Eerd

fotocommunity-Mitglied seit 2011 Zum Profil

Sie fühlt sich gut an, liegt angenehm in der Hand, hat nur wenige Bedingungselemente. Der erste Eindruck nach dem Auspacken ist positiv.

Wenn man so wie ich glaubt, dass man keine Bedingungsanleitung braucht, ist man sehr schnell frustriert. Die Werkseinstellung ist so, dass alle Funktionen manuell eingestellt werden müssen, da sind die ersten Fotos sehr frustrierend. Besser wäre es mit einer Automatik-Einstellung auszuliefern, so dass Neugierige sofort fotografieren können und auf Anhieb überzeugende Bilder bekommen.

Die Bedienungsanleitung ist sehr kompakt. Wenn einem Begriffe wie Blendenautomatik und Weißabgleich nicht fremd sind, hat man die Bedienung der Kamera schnell verstanden. Dem typischen Smartphone Benutzer mögen diese Begriffe fremd sein.

Die Einstellungsmöglichkeiten der Kamera stehen einer SLR in nichts nach. Die Bedienung über den Touchscreen ist für mich ungewohnt und sehr gewöhnungsbedürftig. Da bleibe ich meist bei der Automatik.

Funktionen wie HDR sind praktisch und liefern akzeptable Ergebnisse. Ob man die vielen Effekt- und Nachbearbeitungsfunktionen braucht, ist wohl eher Geschmacksache. Ich bearbeite meine Bilder lieber auf dem PC nach. Was mich begeistert hat, war der automatische Upload der Fotos auf mein Google-Konto. Ich hatte sofort Zugriff über den PC darauf. Da muss ich mir auch unterwegs keine Gedanken um Backups machen.

In einigen Situationen, z.B. auf einem vollen Markt, wo auch schon einmal unbeabsichtigt geschubst und gedrängelt wird, wäre eine Bandschlaufe ganz gut. So müsste man keine Angst haben, dass die Kamera aus der Hand fällt.

Da es keine passende Schutztasche oder Hülle gibt und ich mein Smartphone meist einfach in der Gesäßtasche trage, wäre ein Schutz für die Linse wichtig. Im Dauerbetrieb wird das Gerät unangenehm warm.

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Susanne Marx

Susanne Marx

fotocommunity-Mitglied seit 2005 Zum Profil

Die Kamera fühlt sich sehr gut an, sehr wertig und griffig. Sofort fällt natürlich das große LEICA-Objektiv auf.
Die Haptik und das schlichte Design können punkten. Etwas dicker und schwerer als ein normales Smartphone, soll ja aber auch etwas mehr können. Der erste Eindruck ist rundum positiv.
Erst einmal aufladen, nach etwas mehr als 1 h war die Kamera betriebsbereit und ich neugierig auf die ersten Schnappschüsse.

Auch ohne Bedienungsanleitung (sie fehlte bei mir) nur mit einem Produktvorstellungsvideo auf YouTube, schaffte ich es sofort ein paar recht gute Schnappschüsse vom Fenster aus zu machen.
Die nächsten Tage war die LUMIX DMC-CM1 mein ständiger Begleiter. Einfach und intuitiv kommt man Stück für Stück der Kamerafunktion näher - learnig by doing.
Ich war überrascht über die Vielzahl der Filter und Einstellmöglichkeiten die diese Smart Camera bietet.

Von der automatischen GPS-Funktion, über Programmautomatik bis hin zur manuellen Einstellung, Bildgröße, HDR, Touchsettings, Reihenaufnahmen u.v.m. Damit kann man in fast allen Lebenslagen brauchbare Ergebnisse erzielen. Klar, dass die Bildqualität nicht ganz an die Qualität meiner EOS 5D Mark III heran reicht. Soll ja auch kein Ersatz sein, ich sehe diese Kamera als ständigen Begleiter und nicht für den professionellen oder geschäftlichen Einsatz. Die Qualität der Bilder überragt erwartungsgemäß die Bildqualität unseres Smartphones (Samsung Galaxy) bei weitem. Die LUMIX DMC-CM1 ist eine echte Alternative für den ambitionierten Handyfotografen.

Das verbaute Display ist eine echte Freude, Fotos anschauen und im Internet surfen macht richtig Spaß! Auch die Telefonfunktionen waren toll, klare und deutlich Sprachausgabe und intuitive Handhabung.
Der Download der Bilder ging über die USB-Schnittstelle wunderbar. Die Kamera wurde sofort vom Betriebssystem Windows 7 Pro erkannt, es mussten keine zusätzlichen Treiber installiert werden.
Die Bildqualität der RAW-Bilder konnte ich nicht testen, da kein RAW-Konverter mitgeliefert wurde.

Nicht wirklich glücklich bin ich mit der Panoramafunktion geworden, einige Filter halte ich für Spielereien, manchmal ist weniger auch mehr.
Beim Zoom sehe ich eine Schwäche: Wenn man in den digitalen Zoom übergeht (ab 50%), verliert das Bild massiv an Qualität. Das sollte besser funktionieren in dieser Preisklasse. Gut finde ich, dass die Bilder in 180 dpi aufgenommen werden.
Die Abdeckungen für den USB-Anschluss, für die SIM und SD-Karte wirken sehr zerbrechlich. Gerne hätte ich noch ein Etui und eventuell eine Halteschlaufe an der Kamera. Ein austauschbarer Akku wäre auch nicht schlecht.
Etwas verwirrend ist auch das umschalten zwischen Foto und Film. Das gibt sich aber wahrscheinlich, wenn man noch weiter damit arbeitet. Die Qualität der Filmaufnahmen ist durchweg gut.

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Lars Ihring

Lars Ihring

fotocommunity-Mitglied seit 2002 Zum Profil

„Das Smartphone ist mit seiner Kameraleistung der perfekte Ersatz für die kleine Kompakte. Besonders gut gefällt mir die Möglichkeit in RAW zu fotografieren und die komplett manuelle Steuerung mit vielen Features, die man auch von den "großen" Kameras kennt. Sehr praktisch ist dabei das mit verschiedenen Funktionen belegbare Wählrad am Objektiv für schnellen Zugriff auf die verschiedenen Parameter. Besonders ins Auge stechen die extrem kurzen Belichtungszeiten von bis zu 1/16.000stel Sekunde und die "Highspeed"-Fotos im Pre-Burst Modus auf 4K, die selbst schnelle Bewegungsabläufe in 15 klare Einzelbilder pro Sekunde auflösen.“

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Martin Schwabe

Martin Schwabe

fotocommunity-Mitglied seit 2002 Zum Profil

„Besonders überzeugend ist das gelungene Bedienungskonzept welches mittels Drehring am Objektiv die Einstellung der wesentlichen Stellgrößen ermöglicht, die Lichtstärke von 2,8 sowie die für ein Handy sensationellen 1/16.000s Verschlusszeit.“

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Christoph Pietsch

Christoph Pietsch

fotocommunity-Mitglied seit 2004 Zum Profil

„Das Bedienungskonzept kann nur als gelungen bezeichnet werden. Ich will keine Kamera mehr haben ohne Drehrad am Objektiv. Dass ich das Smartphone als echte Kamera akzeptiert habe, wurde mir richtig bewusst, als ich mir das Ausschalten abgewöhnen musste. Die Bildqualität ist sensationell und ich kann mir vorstellen im nächsten Urlaub gar keine andere Kamera mehr mitzunehmen.“

Seine Fotos mit der Kamera:

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