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Zersteuungslinse

Die Zerstreuungslinse (in der Überschrift falsch geschrieben!) hat von der Seite oder im Schnitt gesehen auf einer Seite oder auf beiden Seiten eine Wölbung nach innen; das nennt man konkav. Das heißt, sie ist am Rand dicker als innen. Diese Linse zerstreut die ankommenden Lichtstrahen. Das bedeutet, ein Lichtstrahl, der durch diese Linse fällt, wird mit der Entfernung größer und schwächer.

Objektive sind oft aus verschiedenen konvexen und konkaven Linsen zu einem Linsensystem verbaut, was u.a. die Chromatische Aberration und Verzeichnungen minimieren soll.

Außerdem braucht man Zerstreuungslinsen bei Weitwinkelobjektiven um den Brennpunkt der Lichtstrahlen etwas weiter nach hinten zu verschieben, damit man dort den Sensor erreicht. (Ein 20mm-Objektiv hat eine Brennweite von 20mm. Wenn es auf einer Kamera sitzt mit einem Auflagemaß von z.B. 45mm, dann läge der Brennpunkt irgendwo mitten im Gehäuse, also weit vor dem Sensor. Deswegen muss man die Lichtstrahlen nach hinten etwas zerstreuen um den Sensor zu erreichen. Soweit die etwas vereinfachte Darstellung der optischen Lösung dieses Problems. Siehe auch: "Retrofokusobjektiv" z.B. bei wikipedia.)

Gegenteil: Sammellinse (konvex)











  Letzte Änderung: 08:52, 13. Sep 2012 von . Basiert auf dem Text von Christina Diedrich und Partyreporter-Horst . - Aufrufe: 900
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