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Wasserspiele im Bergpark Kassel-Wilhelmshöhe

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Jedes Jahr vom 1. Mai bis zum 3. Oktober finden jeden Mittwoch, Sonntag und an hessischen Feiertagen von 14.30 bis 15.30 Uhr die Wasserspiele im Bergpark Kassel - Bad Wilhelmshöhe (inzwischen offiziell Wasserkünste genannt) statt. Dabei fließt das Wasser über verschiedene Stellen bis zum Schlossteich, um dann dort zu einer Fontaine aufzuschießen. Das Besondere daran ist, dass die Geschwindigkeit des Wassers so berechnet ist, dass das Fußvolk bequem nebenher den Berg herunterspazieren kann. Allzulange trödeln sollte man allerdings auch nicht :-)

Wenn das Wetter mitspielt ist das eine gute Gelegenheit, den Bergpark näher kennenzulernen und vielleicht auch das eine oder andere Motiv "mitzunehmen".

Zeiten

"Solange der Wasservorrat reicht", wie es ein städtischer Bediensteter treffend formulierte, wird jeweils Mittwochs, Sonn- und Feiertags um 14:30 h am Herkules der Wasserhahn aufgedreht. Das Wasser läuft dabei stets bergab, ohne Pumpen und Strom und anderes neumodische Zeugs, ganz wie es damals zu Beginn des 18. Jahrhunderts geplant war. Sogar auf- und abgedreht wird noch mit Muskelkraft.

Nachdem das Wasser die Kaskaden heruntergeplätschert ist (von einer kleinen Fontaine kurz aufgehalten), läuft es über den Steinhöfer Wasserfall (dies laut einem Schild jedoch nur noch am ersten Sonntag im Monat), die Kragenhöfer Brücke (ca. 15:00 h), die Teufelsbrücke und das Aquädukt hinunter zum Schloßteich, wo der aufgestaute Wasserdruck ca. 15:30 - 15:45 h zu einer fast 60 Meter hohen Fontäne führt. Je nachdem wie die Windverhältnisse sind, kann man dabei auch schonmal nass werden :-)

Nebenprogramm

Wenn man zu Beginn grad oben am Herkules ist, kann man auch die Gelegenheit nutzen und das Oktogon besuchen. Das kostet zwar etwas Eintritt, bringt aber weitere Fotomotive ein :-) In diesem Fall sollte aber mindestens eine halbe Stunde zusätzlich eingeplant werden.

Auch die Löwenburg ist einen Besuch wert, sie liegt aber etwas abseits des Wasserlaufs.

Wer nach der Tour am Schloss angekommen ist und den erneuten Aufstieg zur Löwenburg scheut, kann sich etwas abseits vom Schloss noch das Gewächshaus oder im Schloss selbst die Ausstellung im Weißensteinflügel anschauen. Das schont die Füße und ist trotzdem nochmal einen Blick wert. Ich fürchte jedoch, dass innerhalb dieser beiden Örtlichkeiten das Fotografieren nicht erlaubt ist.

Preise Oktogon (Stand 1.5.2005): Erwachsene 2 €, Ermäßigte 1,50 €, bei Gruppen ab 10 Personen ebenfalls 1,50 € pro Person. Derzeit kein Aufstieg in die "Keule" möglich. Auch sind wegen der Restaurierungsarbeiten nicht alle Bereiche im Innern des Gebäudes zugänglich. Der Sehfahrer 21:55, 1. Mai 2005 (CEST)

Wie kommt man hin?

Das Problem bei dieser Tour ist, dass man oben anfängt und unten aufhört. Wer also mit dem Auto bis zum Herkules fährt, hat das Problem, anschließend wieder dorthin zurück zu kommen (bergauf!). Deshalb schlage ich vor, das Auto am Schloss zu parken und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Herkules zu fahren.

Mit dem Auto

Unterhalb des Schlosses befindet sich ein großer kostenfreier Parkplatz (*). Wer gut zu Fuß ist, kann in vielleicht einer Stunde hoch zum Herkules marschieren.

Für Gehfaule bietet sich der Bergparkbus an (Linie 23), der direkt am Parkplatz jede halbe Stunde abfährt (Sonntags z.B. 12:13, 12:43, 13:13, usw. bis 19:34, Samstags auch etwa diese Zeiten, in der Woche ganztätig 8:08, 8:38, usw. bis 19:38) und Dich bis zur Plutogrotte bringt (einfache Fahrt 1,40 € beim Fahrer, Stand 2004, mit der KasselCard (http://www.kassel-tourist.info/cms03/highlights/kasselcard/index.php) frei). Bis zum Herkules hat man so immerhin etwa die halbe Strecke gespart. Von dort geht es dann neben den Kaskaden die Treppen immer bergauf, gar nicht zu verfehlen.

Fahrzeiten gecheckt am 09.04.2005, Der Sehfahrer

(*) Laut HNA vom 21.04.2005 wird gerade darüber diskutiert, ob die Vermarktung des Bergparkes nicht etwas professioneller gemacht werden sollte. Als einen Bestandteil dieser Professionalität denkt man über Parkgebühren nach ... Der Sehfahrer 11:29, 21. Apr 2005 (CEST)

DB

Die Deutsche Bahn (http://www.bahn.de) befördert Dich gegen ein angemessenes Entgelt gern bis zum Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe (bitte nicht Kassel-Hauptbahnhof wählen, das macht die Anreise nur unnötig kompliziert). Dort gehst Du die Rampe hoch und geradeaus weiter aus dem Bahnhof heraus zu den Straßenbahnen und Bussen. Jetzt nimmst Du ...

  • ... entweder die Straßenbahn Linie 1 in Richtung Wilhelmshöhe und fährst bis zur Endstation. Diese liegt gleich unterhalb des oben erwähnten Parkplatzes. Jetzt weiter wie oben bei "Auto" beschrieben.
  • ... oder Du steigst in die Straßenbahn Linie 3 in Richtung Druseltal, fährst damit bis zur Endstation und steigst dort in den Bus Linie 43 in Richtung Druseltal/Herkules/Zierenberg um. Damit fährst Du dann bis zur Haltestelle Herkules. Der Rückweg führt dann mit der Straßenbahn Linie 1 von o.a. Parkplatz unterhalb des Schlosses zurück zum Bahnhof Wilhelmshöhe.

Und Abends mit Beleuchtung!

Von Juni bis September finden an jedem 1. Samstag im Monat um 22.00 h die beschriebenen Wasserspiele mit Beleuchtung statt.

Preise

Die Wasserspiele, der Bergpark und der erwähnte Parkplatz sind kostenlos, aber Löwenburg, Oktogon/Herkules, Weißensteinflügel im Schloss und die nebenher noch möglichen Führungen kosten etwas. Die Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind ebenfalls kostenpflichtig.

Evtl. lohnt sich die Anschaffung einer KasselCard (http://www.kassel-tourist.info/cms03/highlights/kasselcard/index.php), besonders für diejenigen, die ein paar Tage bleiben wollen.


  Letzte Änderung: 23:04, 7. Dez 2007 von Der Sehfahrer . Basiert auf dem Text von Karsten Socher und Gabriela Ürlings. - Aufrufe: 21464
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