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Streetfotografie

Die Streetfotografie ist ein sehr weit gespannter Bereich der dokumentarischen Fotografie, die sich überschneidet mit Teilen der Portrait- und Event-Fotografie. Zu eigen ist der Streetfotografie, dass sie ungekünstelt (ohne Models, oder gestellte Personen) ist, beobachtend das Geschehen um sie herum zum Thema macht und exemplarische Szenen herausgreift, um sie zu dokumentieren. Streetfotografen sind also in erster Linie Dokumentaristen, die das, an dem sie teilnehmen, das um sie herum wirkt und ist, für ihre Fotografie zu nutzen wissen.


Der Anspruch an die Streetfotografie ist sehr unterschiedlich und verändert sich mit der sogenannten digitalen Revolution. Er reicht vom Fotografieren auf der Strasse bis hin zu unwiederholbaren und einzigartigen Momenten mit besonderer Grafik, die mit der Aufnahme festgehalten werden. Dabei wiegt der "Inhalt", also die Bildaussage weit mehr als technische Gegebenheiten, wie beispielsweise Bildschärfe.

Street ist meist direkt und nah, sollte immer authentisch und ungestellt sein. Sie konzentriert sich auf einen bestimmten Aspekt oder Moment, der dann festgehalten wird.

Ein Aspekt, der die Streetfotografie problematisch macht, ist zum Teil die Diskussion um das "Recht am eigenen Bild" , sowie die scheinbar grenzenlose Ausweitung des Themas auf alle Bereiche des Lebens. Letzteres ist allerdings auch ihre Stärke.


Siehe auch



  Letzte Änderung: 19:43, 23. Mrz 2009 von R E.. Basiert auf dem Text von Siegfried Hansen und Oliver O. und anderen. - Aufrufe: 22612
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