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StereofotografieDie Stereofotografie ist eine Fotografie-Technik, bei der 2 Aufnahmen eines Objektes aus leicht versetzter Position (normal: ca. 6,5 cm, entsprechend dem menschlichen Augenabstand) aufgenommen werden. Aus diesen Bildern (Stereobildpaar) kann ein dreidimensional wirkendes Bild hergestellt werden, indem die Aufnahmen als
montiert werden. Beide Bilder müssen die gleiche unveränderte Szene zeigen, was entweder durch Aufnahme von Stillleben aus unterschiedlicher Kameraposition nacheinander oder durch Aufnahme mithilfe gekoppelter Kameras beziehungsweise unter Zuhilfenahme eines sog. Strahlenteilers mit einer einzigen Kamera möglich ist. Das dreidimensionale Sehen mit der Kreuzblick- oder der Parallelblickmethode erfordert einige Übung, da man die Augachsen je nach Methode entweder auf "unendlich" oder auf "circa halben Bildschirm-Auge-Abstand" einstellt, aber auf Bildschirmabstand fokussiert. Es entspricht dem sich Lösen von der im Kindesalter erlernten Fokus-Sehachsen-Kopplung.
Diese Techniken sind bisherigen Erkenntnissen zufolge nicht schädlicher für die Augen als normals Monitorsehen. Einzig bekannte Wirkung: der Kreuzblick wirkt anspannend, der Parallelblick wirkt entspannend (was auch bei Müdigkeit bemerkt werden kann, wenn man beginnt zu schielen, respektive die Augachsen auf unendlich einstellt wie beim Parallelblick). Mit Hilfe von Stereobildbetrachtern können Ausdrucke auch von Ungeübten einfach angeschaut werden. Genauso einfach anzusehen, jedoch nicht farbtreu sind Anaglyphen-Bilder, die du mit einer speziellen Stereobrille betrachten musst. Diese Brille zeigt durch ihre beiden Farbfilter jedem Auge nur das jeweils dafür vorgesehene Bild. Siehe auch
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