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SpiegelvorauslösungSiehe unter Stativ - Verwackelte Bilder vom Stativ Bei Spiegelreflexkameras muss vor der Aufnahme der Spiegel aus dem Bereich herausgeschwenkt werden, durch den das Licht auf den Film bzw. Sensor gelangt. Dies erfolgt automatisch beim Auslösen. Der Spiegel schlägt jedoch mehr oder weniger hart gegen den oberen Anschlag und erzeugt dadurch eine leichte Vibration. Beim Auslösen aus der Hand ist das kein Problem, aber unter Umständen beim Fotografieren vom Stativ! Die Kamerahersteller versuchen mit der Spiegelvorauslösung bei einigen Spiegelreflexkameras die Schwingungs- und damit Unschärfenproblematik auf dem Stativ zu umgehen, indem der Schwingspiegel vor der Belichtung hochgeklappt (manuell vor der Aufnahme oder per Menüeinstellung) und die Belichtung erst beginnt, wenn die Schwingungen bereits abgeklungen sind. Als Faustregel kann man davon ausgehen, dass die kritischen Verschlusszeiten, bei denen es (je nach Kameramodell) bei Aufnahmen vom relativ stabilen Stativ zu Verwacklungen kommt, der Bereich zwischen 1/8 sek und 1/60 sek ist. Tele-Objektive sind bei Brennweiten ab 200mm sehr anfällig für Unschärfen durch Spiegelvibrationen. Dort sind Unschärfen auch bei schnelleren Verschlusszeiten als 1/125sek möglich. Bei Verschlusseiten länger als 1/2sek sind Unschärfen durch Spiegelvibrationen kaum noch ein Problem. Ebenso werden bei Aufnahmen aus der Hand, die Unschärfen durch Spiegelvibrationen effektiv gedämpft. Die Verwendung der SVA (Spiegelvorauslösung) ist also bei Aufnahmen vom Stativ, speziell bei Macros und Bilder mit langen Brennweiten sehr zu empfehlen. Bei Aufnahmen aus der Hand macht es keinen Sinn. Siehe auch: Verwackelte Bilder vom Stativ Weblink
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