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Sonstige Abzugsverfahren

Der Platin/Palladiumdruck wurde im Jahre 1873 in England von WILLIAM WILLIS entwickelt und als "Neuer fotografischer Druck" noch im gleichen Jahr patentiert.

Platin/Palladiumdrucke werden im Kontaktkopierverfahren hergestellt und erfordern ein Negativ im Ausmaß der angestrebten Bildgröße, d.h. ein Palladiumdruck mit den Maßen 30x40cm erfordert ein Negativ mit den Maßen 30x40cm. Das Papier für den Druck ist i.d.R. ein mittelfest, geleimtes Aquarellpapier (Baumwollpapier!) welches man selbst mit der Palladiumlösung beschichten und trocknen muß. Belichtet wird entweder mit direktem Sonnenlicht oder einem kräftigen UV-Strahler, z.B. Gesichtsbräuner. Dann wird entwickelt, geklärt, gewässert und getrocknet. Das Ergebnis ist ein Druck von praktisch unbegrenzter Haltbarkeit. Ohne umfangreiche Kenntnisse auf dem Gebiet der Negativ- und Positivtechnik sollte man die Finger davon lassen, da das Verfahren kompliziert und die benötigten Materialien außerordentlich teuer sind.

Siehe auch

Weblink

  • Palladiumdruck (http://www.hubspe.de/texte/fotobegriffe.htm#sprungziel6) beim Autor Klaus Scharwächter
  Letzte Änderung: 22:01, 10. Apr 2008 von Franz-Josef Wirtz . Basiert auf dem Text von hubspe. - Aufrufe: 963
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