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Schlitzverschluss

Paralell zum Zentralverschluss wurde etwas später der Schlitzverschluß entwickelt. -- Er arbeitet knapp vor dem Film oder Sensor, und ermöglicht es daher, daß die mit Film geladene Kamera bzw. Kameragehäuse an viele Wechselobjektive, Mikroskope, Teleskope, Spiegelobjektive, Infrarot-Nachtsicht-Geräte usw. problemlos nur mit Adapterring angeschlossen werden kann. -- Nachteil, man kann beim Schlitzverschluß nur mit "langsamen" Zeiten Blitzen, (es sei denn mit einen alten großen Studiogerät, das eine lange Brenndauer hat). Der Schlitzverschluß wird auch Tuchverschluß oder Rolloverschluß oder Metall-Lamellen-Verschluß genannt. -- Funktion, auf zwei Rollen sind vor dem Filmfenster rechts und links zwei lichtdichte, gummierte Vorhänge an je 2 feinen Bändern aufgerollt. Beim Auslösen wird der geschlossene Vorhang vom Filmfenster weggerollt (belichtet) und dann der zweite bisher aufgerollte Vorhang vor den Film gezogen (geschlossen-belichtung beendet). Das dauert bei Kleinbild meist 1/100sek. bei Rollfilm oft 1/50 sek. und beim Metall-Lamellen-Verschluß, der von oben nach unten arbeitet oft nur 1/200 sek. Bei diesen und langsameren Zeiten kann man Blitzen, weil der Verschluß hier ganz geöffnet ist. Langsamere Zeiten wurden erreicht, indem das Schließen des zweiten Rollos mit Uhrwerk oder Elektronik verzögert wird. Will man jodoch kürzere Zeiten, dann dauert die Belichtung z.B. bei den meisten KB-Kam. immer mindestens 1/100sek. es beginnt aber das zweite Rollo schon wieder zu Schließen, während das erste noch gar nicht ganz geöffnet hat, dieser Schitz zwischen den ersten und zweiten Rollo oder Lamellen kann so klein oder kurz eingestellt werden das bis zu 1/2000 sek. möglich sind. wenn man jetzt blitz, dann wird nur der Schlitz und nicht das ganze Bild vom Blitz belichtet. Weil der Blitz vielleicht nur 1/5000 sek. brennt. -- Der Vollständigkeit seien noch kurz die verschiedenen Elektronikverschlüsse fürs Digitale erwähnt, ganz grob beschrieben , beim Mechanischen müssen Bauteile bewegt, beschleunigt und wider abgebremste werden, in der Elektronik geht das schneller, z.B. Das Licht muß durch eine Schicht, die sperrt, aber nur bei elektr. Ladung lichtdurchlässig ist, oder der Sensor wird elektr. nur für z.B. Milli-Sek. aktiviert. Da sind wesendlich schnellere Zeiten möglich. -- zum Ende noch der Verschluß bei Kino-Film-Cameras, da kann mann nicht 16 oder 18 oder 24 Bildern in der Sekunde spannen und auslösen, da kommt der Umlaufverschluß zum Einsatz. Zwischen Objektiv und Film dreht sich (neben dem Film gelagert) eine Blechscheibe, in der eine Öffnung gestanzt ist. Eine Umdrehung pro Bild. Wenn der Film bewegt wird versperrt die drehende Scheibe das Licht, wenn der Film steht, wird durch die Öffnung belichtet.


  Letzte Änderung: 12:28, 18. Okt 2011 von Christina Diedrich . Basiert auf dem Text von Partyreporter-Horst . - Aufrufe: 712
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