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SW-InfrarotHinweis: Die Überschrift dieses Artikels ist womöglich irreführend. Dieser Artikel widmet sich der digialen Infrarotfotografie mit einem monochromen Bild als Ergebnis. Zur filmbasierten klassischen oder auch analogen Inforarotfotografie gibt es diesen Artikel: Klassische Infrarotfotografie Meistens läßt sich die Digitalkamera nicht so einstellen, daß am Ende bereits das ideale Infrarot-Bild herauskommt. Daher liegt ein besonders Augenmerk auf der Nachbearbeitung, dem Postprocessing. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Nachbearbeitung. Meist steht am Beginn eine Optimierung der Tonwertkurve (z.B. Autotonwert-Korrektur Umsch-Strg-L) um die Kontraste zu optmieren. Die nächsten Schritte sind dann abhängig vom gewünschten Resultat und können sehr unterschiedlich sein.
Bearbeitung: S/W InfrarotAm einfachsten ist die Nachberarbeitung für digitale S/W Infrarot Bilder. Oft reicht für diese Aufnahmen der automatische Weißabgleich der Kamera um daraus in der Bearbeitung ein gutes Resultat zu erzielen. Im Bildbearbeitungsprogramm wird zuerst die Tonwertkurve korrigiert. Wenn kein optimaler Weißabgleich gemacht wurde, sind die Tonwerte für den roten Kanal meist korrekt, aber für Grün und Blau müssen die Werte gespreizt werden. Das übernimmt sehr zuverlässig die automatische Tonwertkorrektur. Wer möchte, kann aber auch manuell jeden einzelnen Farbkanal korrigieren (siehe unten). Nach der Korrektur muß das Bild nur noch in s/w gewandelt werden, z.B. durch das Verringern der Farbsättigung (PS: Umsch-Strg-U). Ggf. kann man Kontrast und Helligkeit noch anpassen.
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