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SW-DiapositivAuch bei SW-Filmen ist die Erstellung von Diapositiven möglich und reizvoll. Hierzu gibt es mehrere Möglichkeiten:
UmkopierenVorgehensweiseHierbei wird ein vorhandene SW-Negativ auf Negativfilm umkopiert. Es ensteht also ein Positiv. Als Film findet zumeist ein Spezialfilm Verwendung der folgende Eigenschaften aufweist: Angepasste Gradation (damit knackige Dias und keine graue Matschsuppe bei rauskommt). Ortochromatisch - rotblind. Dies ermöglicht eine Verarbeitung unter Dunkelkammerlicht. Klarer Träger - für optimale Brillianz des Bildes. Das Kopieren kann im Kontakt (Negativ auf Film gelegt und belichtet) oder auf optischem Wege (mit Vergrößerungsgerät oder Kamera mit Diaduplikator) erfolgen. Vorteile
Nachteile
UmkehrentwicklungNahezu jeder SW-Film kann zu einem Diafilm entwickelt werden. Seine Eignung dazu hängt von mehreren Faktoren ab:
Auf dem Markt befinden sich z.Zt. 2 Spezialfilme für diesen Zweck:
Sie eignen sich besonders gut. VorgehenDie Umwandlung zum Dia geschieht während des Entwicklungsprozesses. ErstentwickelnHierbei ensteht ein Negativ. BleichenDas Negativ wird entfernt. Es verbleiben die Stellen an denen wenig bis kein Licht aufgetroffen ist. KlärenSozusagen etwas "Aufräumen". Das Klärbad verhindert Schleier im Dia. ZweitbelichtenDa das Negativ entfernt wurde verbleiben auf dem Film nur noch die unbelichteten Stellen. Diese werden durch die Zweitbelichtung aktiviert. ZweitentwicklungDie in der Zweitbelichtung aktivierten Stellen werden entwickelt, also geschwärzt. (Kein Licht == Schwarz, also genau das, was wir bei einem Dia wollen). FixageMacht das Bild haltbar. Vorteile
Nachteile
Rezepte und WeblinksDie meisten im Netz erhältlichen Rezepte benutzen ein dichromathaltiges Bleichbad. Dichromate sind ohne Sachkundenachweis nicht mehr erhältlich und stehen zudem unter dem Verdacht krebserregend zu sein. Ilford hat deshalb ein Rezept auf Kalumpermanganatbasis: Ilford Umkehranleitung, PDF, englisch (http://www.ilfordphoto.com/download.asp?n=11&f=20061291034093.pdf) Von Foma ist ein fertiger Chemikaliensatz erhältlich. Nähere Informationen u.a. hier: Scala im Foma-Kit (http://sw-magazin.de/swmag_leser_09.htm) Auch Kodak bietet einen fertigen Chemikaliensatz an. SpezialverfahrenEine andere Möglichkeit ein positive Bild zu erhalten ist die Verwendung eines Spezialfilmes. Dieser beruht auf dem Prinzip der Solarisation. Die dabei zu erreichende Filmempfindlichkeit vom maximal ca. ISO 12/12° und die geringe Maximaldichte haben aber bisher keinen dieser Filme zu einem Erfolg werden lassen. Er findet im technischen Bereich Anwendung.
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