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SW-Diapositiv

Auch bei SW-Filmen ist die Erstellung von Diapositiven mglich und reizvoll.

Hierzu gibt es mehrere Mglichkeiten:

Inhaltsverzeichnis

Umkopieren

Vorgehensweise

Hierbei wird ein vorhandene SW-Negativ auf Negativfilm umkopiert. Es ensteht also ein Positiv. Als Film findet zumeist ein Spezialfilm Verwendung der folgende Eigenschaften aufweist:

Angepasste Gradation (damit knackige Dias und keine graue Matschsuppe bei rauskommt). Ortochromatisch - rotblind. Dies ermglicht eine Verarbeitung unter Dunkelkammerlicht. Klarer Trger - fr optimale Brillianz des Bildes.

Das Kopieren kann im Kontakt (Negativ auf Film gelegt und belichtet) oder auf optischem Wege (mit Vergrerungsgert oder Kamera mit Diaduplikator) erfolgen.

Vorteile

  • Auschnittsvergrerungen und Formatanpassung mglich
  • Wiederhohlbar
  • Keine Spezialchemie
  • Einfacher Prozess

Nachteile

  • Auf peinlichste Sauberkeit ist zu achten (insbesondere bei Kontaktverfahren)
  • Zeitaufwendig
  • Spezialfilm

Umkehrentwicklung

Nahezu jeder SW-Film kann zu einem Diafilm entwickelt werden. Seine Eignung dazu hngt von mehreren Faktoren ab:

  • Farbe des Trgermaterials
  • Transparenz des Trgers (je klarer desto brillianter das Bild)
  • Erreichbares Dmax (Dichte, "wie schwarz ist Schwarz")
  • ...und anderem

Auf dem Markt befinden sich z.Zt. 2 Spezialfilme fr diesen Zweck:

  • Agfa Scale (eingestellt)
  • Foma Fomapan 100R (nur in KB verfgbar).

Sie eignen sich besonders gut.

Vorgehen

Die Umwandlung zum Dia geschieht whrend des Entwicklungsprozesses.

Erstentwickeln

Hierbei ensteht ein Negativ.

Bleichen

Das Negativ wird entfernt. Es verbleiben die Stellen an denen wenig bis kein Licht aufgetroffen ist.

Klren

Sozusagen etwas "Aufrumen". Das Klrbad verhindert Schleier im Dia.

Zweitbelichten

Da das Negativ entfernt wurde verbleiben auf dem Film nur noch die unbelichteten Stellen. Diese werden durch die Zweitbelichtung aktiviert.

Zweitentwicklung

Die in der Zweitbelichtung aktivierten Stellen werden entwickelt, also geschwrzt. (Kein Licht == Schwarz, also genau das, was wir bei einem Dia wollen).

Fixage

Macht das Bild haltbar.

Vorteile

  • Keine Zwischenschritte ntig
  • Keine Spezialfilme ntig
  • Jede Kamera - ohne Sonderzubehr - kann verwendet werden.

Nachteile

  • Spezialentwicklung - nur wenige Labore bieten es an, man ist fast zur Selbstverarbeitung gezwungen,
  • Bilder sind Unikate.

Rezepte und Weblinks

Die meisten im Netz erhltlichen Rezepte benutzen ein dichromathaltiges Bleichbad. Dichromate sind ohne Sachkundenachweis nicht mehr erhltlich und stehen zudem unter dem Verdacht krebserregend zu sein.

Ilford hat deshalb ein Rezept auf Kalumpermanganatbasis: Ilford Umkehranleitung, PDF, englisch (http://www.ilfordphoto.com/download.asp?n=11&f=20061291034093.pdf)

Von Foma ist ein fertiger Chemikaliensatz erhltlich. Nhere Informationen u.a. hier: Scala im Foma-Kit (http://sw-magazin.de/swmag_leser_09.htm)

Auch Kodak bietet einen fertigen Chemikaliensatz an.

Spezialverfahren

Eine andere Mglichkeit ein positive Bild zu erhalten ist die Verwendung eines Spezialfilmes. Dieser beruht auf dem Prinzip der Solarisation. Die dabei zu erreichende Filmempfindlichkeit vom maximal ca. ISO 12/12 und die geringe Maximaldichte haben aber bisher keinen dieser Filme zu einem Erfolg werden lassen. Er findet im technischen Bereich Anwendung.


  Letzte nderung: 23:04, 22. Nov 2006 von Franz-Josef Wirtz . Basiert auf dem Text von Christian Kolinski. - Aufrufe: 3797
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