- Rubriken
- Galerie - Best of fc
-
- Neue Fotos
- Deutsch
- Alle Sprachen
- Fotos mit wenigen Anmerkungen
- Fotos von neuen Mitgliedern
|
|
RöntgenfotografieBei der Röntgenfotografie wird im Gegensatz zur "normalen" Fotografie nicht die Reflektion eines Objektes sondern dessen Transmission aufgezeichnet. Dazu werden eine Röntgenröhre als Lichtquelle und ein Detektor benötigt, der für diese durchdringende Strahlung empfindlich ist. Die Röntgenröhre wird von einem Generator angesteuert, an dem sich die Hochspannung [kV] und das Strom-Zeit-Produkt [mAs]einstellen lässt. Mit der Hochspannung wird die Energie der Fotonen [keV] und damit die Durchdringungsfähigkeit der Strahlung festgelegt. Mit dem Strom wird die Anzahl der Fotonen gesteuert. Die Belichtungszeit ist auch hier von der Empfindlichkeit des Detektors abhängig. Der Silber-Bromid-Film ist relativ unempfindlich für Röntgenstrahlung, weshalb man sogenannte Verstärkerfolien beidseits des Filmes in die Filmkassetten einlegt. Die Entwicklung des Filmes erfolgt wie bei der analogen Fotografie, jedoch mit speziell angepassten Entwicklern. Es gibt allerdings auch digitale Detektoren, die nach der Belichtung mit einem speziellen Laserscanner ausgelesen werden. Wer in Deutschland Röntgenfotografie betreiben möchte, muss eine Fachkunde im Strahlenschutz absolvieren und den Kauf einer Röntgenanlage mindestens 14 Tage vor der geplanten Inbetriebnahme bei der zuständigen Behörde anzeigen. Ebenso ist vor Inbetriebnahme eine Sachverständigenprüfung vorgeschrieben, bei welcher der Strahlenschutz und die Geräteparameter kontrolliert werden. Wer sich einen Überblick über mögliche Bilder machen möchte sucht im Internet nach der Homepage von Nick Veasey. |
|||
|
||||