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Polaroid Image-TransferBeim Polaroid Image-Transfer gilt es in der Regel Dias auf Polaroid-Filme zu kopieren. Man kann natürlich auch direkt ein Foto mit einer geeigneten Kamera machen. In beiden Fällen verwendet man die alten ‚peel-apart’ Filme von Polaroid. Man beginnt nach der Belichtung den normalen Entwicklungsprozess damit, dass man den Film aus der Halterung zieht. Wartet man dann 2 Minuten, entwickelt sich in dieser Zeit das Bild auf der ‚Negativ’-Seite und die Farbstoffe wandern dann in die Gelatineschicht auf der ‚Positiv’-Seite. Ist dieser Vorgang abgeschlossen trennt man das Foto (‚Positiv’-Seite) durch Auseinanderziehen ab. AnleitungUm einen Image-Transfer anzufertigen, unterbricht man diesen Entwicklungsprozess indem man das Foto vorzeitig abtrennt. Als Foto verbleibt also weiße Gelatine, die dann entsorgt wird. Statt auf das Gelatine-Foto wird die Farbe also auf ein anderes Medium übertragen. Um Farbverschiebungen nach Blau zu vermeiden, kann man den Film sehr früh trennen, sollte das aber bei Dunkelheit machen. Wenn man ca. 30s wartet, dann kann man bei Licht arbeiten. In dem Fall wird man aber bemerken, dass auf der weißen Gelatine bereits ein leichtes rotes positives Bild entsteht. Diese rote Farbe fehlt dann auf dem späteren Transfer, was zu starken farblichen Verfälschungen führen kann. Dann drückt man die ‚Negativ’-Seite auf die Fläche, auf die das Foto übertragen werden soll. Dazu eignet sich Aquarellpapier. Man kann mit allen möglichen saugfähigen Materialen experimentieren (Stoff etc.). Man unterstützt das Übertragen der Farbe indem man die ‚Negativ’-Seite mittels einer Rolle sanft und gleichmäßig andrückt. Wenn man zu stark drückt, dann quetscht man die Farbstoffe seitlich heraus und verändert damit das Bild. Dieses Übertragen kann man variieren (teilweise vereinfachen) in dem man das Material anfeuchtet. Nach gut zwei Minuten wird dann wie beim eigentlichen Polaroid die ‚Negativ’-Seite wieder von dem Empfängermaterial vorsichtig getrennt. Hierbei kommt es vor, dass Teile des Bildes auf dem Negativ kleben bleiben. Dieses Kleben-bleiben kann man reduzieren, wenn ich das Negativ über ein Lineal oder Messer nach hinten abrollt. Was wird benötigt
FazitInsgesamt ist das eine spannende und kreative Technik. Bei diesen Arbeiten entstehen grundsätzlich Unikate, weil wegen der Unzulänglichkeiten dieser Technik de facto keine zwei identischen Bilder entstehen.
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