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PicasaDigitale oder elektronische Bildbearbeitung - Bildbetrachtungssoftware - Bilddatenbank Das kostenlose Picasa (für MS-Windows) kann Bilddateien anzeigen, wobei einige Dateiformate noch nicht unterstützt werden (DNG). Picasa macht Bildbestände durchsuchbar und arbeitet dabei vergleichsweise sehr schnell. Einfache Optimierungen an den Dateien sind möglich. Es gibt Möglichkeiten für Diaschauen/CD-Erstellung und für Ablagen auf einem Webserver als Blog. Die neue Picasaversion erlaubt auch das Hochladen von Photos nach Picasaweb.google.com. Hierfür ist allerdings ein Gmail Mailaccount notwendig. Picasaweb stellt 1024 MB Speicher für die eigenen Photos zur Verfügung.
AnzeigeAlle ausgewählten Ordner werden zunächst in einer flachen Hierarchiestruktur dargestellt und können anschließend in frei wählbaren "Sammlungen" gruppiert/sortiert werden. Daneben ist in einer weiteren Struktur (sog. "Labels") die Zuordnung der Bilder möglich. Über die Vergabe von "Keywords" können bei den einzelnen Bildern Stichworte hinterlegt werden, die die Suche sehr erleichtern. Erfreulicherweise ist dies bei allen unstützten Dateiformaten möglich, also auch bei solchen, die die IPTC- und EXIF-Formate nicht unterstützen (z. B. TIFF, RAW-Formate, etc). Die Übersicht der gefundenen Bilddateien ist sehr großzügig gehalten, braucht also eigentlich zu viel Raum, insbesondere für wenig hilfreiche Angaben zum enthaltenden Ordner. Bei der Detailanzeige werden - sofern vorhanden - die IPTC-Angaben zur Beschreibung angezeigt, allerdings ohne einen dort enthaltenen Zeilenumbruch oder Leerzeilen zu berücksichtigen. Bildeigenschaften werden nur in einem anzuklickenden Dialog angezeigt. Die Auswahl der Eigenschaften ist nicht konfigurierbar und sehr spartanisch, auf Dateisystemebene kann man wesentlich mehr Angaben erhalten, etwa mit Pixvue. Picasa erlaubt es auch über das Menu Ansicht->AnzeigeModus alles in SW oder Sepia oder Mac Gamma oder Neutral Gamma anzuzeigen SuchePicasa können Verzeichnisse zur Überwachung auf Änderungen am Bestand von Bilddateien zugewiesen werden. Die eigenen Speichermedien lassen sich einmal oder auch nach und nach scannen. Auf den Fortgang der Überwachung wird man immer wieder durch kleine aufpoppende Info-Fenster hingewiesen, was auf Dauer störend sein kann. In jedem Ordner wird eine picasa.ini-Datei hinterlassen. Die Suche selbst arbeitet inkrementell, also bei jedem eingetippten Buchstaben wird ggf. das Suchergebnis enger. Für die Suche werden Ordner, Dateiname und Teile der IPTC-Angaben ausgewertet. Picasa greift bei der Suche bedingt auf IPTC-Daten zu. Jedoch sind Angaben wie etwa Bildautor oder zum Ort nicht verfügbar. Die zeitliche Anordnung ist nur bedingt brauchbar, da es bei einer Bilddatei unterschiedliche Datumsangaben geben kann. Das Dateidatum wird oft von Bearbeitungssoftware zurückgesetzt oder unangetastet gelassen. Das EXIF-Datum stimmt nur, wenn es korrekt an der Kamera eingestellt ist, eher bei moderneren Kameras, die für die Datumsfunktion eine eigene Batterie haben und nicht bei jedem Akku-Wechsel das Datum zurücksetzen. Eine Auswahl des zu ordnenden Datums ist nicht möglich. Diaschau, CD-ErstellungSiehe unter Picasa im Diaschau-Artikel BearbeitungEin winziger Ausschnitt der IPTC-Daten kann bearbeitet werden, ohne konkret als solche ausgewiesen zu werden. Wer hat damit Erfahrungen? Siehe auchWeblinks
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