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Objektive mit veränderlicher Brennweite, ZoomobjektiveZoomobjektive zeichnen sich dadurch aus, das ihre Brennweite verstellbar ist. Dadurch erreicht man einen veränderten Bildwinkel, der wiederum Einfluss auf den Ausschnitt vom Motiv hat. Man kann also von einem Standort (Grafische Gestaltung) verschiedene Bildausschnitte vom Motiv aufnehmen. Als Zoomfaktor wird bei diesen Objektiven bezeichnet, um welchen Faktor sich die kleinste von der größten Brennweite unterscheidet. (Beispiel: Bei einem Telezoom 70-210 ist dieser Faktor 210/70 = 3). Insbesondere bei vielen Amateurobjektiven verändert sich die Blende beim Zoomen. Ein typischer Wert für die Blende bei längster Brennweite ist z.B. 5,6 und das kann schon als lichtschwach bezeichnet werden. Hochwertigere Objektive besitzen eine durchgehend gleichbleibende Blende und werden deswegen als lichtstarke Zooms bezeichnet, z.B. 2,8/28-70. Man kann vier Gruppen von Zoomobjektiven unterscheiden: WeitwinkelzoomsDie Brennweiten dieser Zooms beginnen oft im Superweitwinkelbereich und enden im Weitwinkelbereich, also z. von 16mm bis 35mm (auf Kleinbild bezogen, siehe Cropfaktor). Normal- oder StandardzoomsDie Brennweiten dieser Objektive beginnen meistens im Weitwinkelbereich und enden im leichten Telebereich, also z.B. von 28mm bis 80mm (Kleinbild). TelezoomsDie Brennweiten dieser Zooms beginnen meistens im leichten Telebereich und enden im mittleren Telebereich, also z.B. 70mm-300mm (Kleinbild) SuperzoomsSuperzoomobjektive umfassen Brennweiten vom Weitwinkel bis z.T. weit hinein in den Telebereich, z.B. 28mm-300mm (Kleinbild). Dieser große Zoombereich ist auf der einen Seite ein Vorteil, denn es erspart Objektivwechsel, macht bei der Konstruktion aber mehr oder weniger große Kompromisse erforderlich, so dass die Abbildungsleistung bauartbedingt nicht an die der Zooms mit kleinerem Zoomfaktor heranreicht.
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