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Negativbühne

Die Negativbühne dient beim analogen Vergrößern dem Halten des Negatives und sitzt im Vergrößerer zwischen Lampe/Kondensator und dem Objektiv.

Meist ist diese ein Klapprahmen mit einem oberen und einem unteren Glas, welches der Planlage des Negativs dient. Außerdem verhindert das Glas das gefürchtete "Ploppen" des Negativs - ein Effekt der auftritt wenn sich das Polyester durch die Lampe erwärmt und ausbeult. Dies führt dann zu Unschärfen im Abzug.

Meist ist die Negativbühne für mehrere Formate geeignet, je nach Vergrößerungsgerät. Es gibt entweder Einlegemasken für z.B. 24x36, 6x6 und 6x7 oder das jeweilige Negativ wird über verstellbare Maskenbänder eingestellt. Über diese Maskenbänder hat man auch die Möglichkeit ein Stück des Negativrandes mit auszubelichten, ein Effekt der gerne genutzt wird um zu zeigen das Bild nicht nachträglich als Ausschnitt komponiert wurde, sondern so im Sucher gestaltet war.

Die Negativbühne ist penibel sauber und staubfrei zu halten, Fusseln etc. geben störende Punkte im Abzug und müssen abschließend aufwändig mit Pinsel und Retuschefarbe ausgefleckt werden.


  Letzte Änderung: 14:25, 5. Okt 2011 von Christina Diedrich . Basiert auf dem Text von bella . - Aufrufe: 587
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