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MänneraktAkt-Richtlinien | Kein Akt außerhalb des Aktchannels | Aktfotografie | Klassischer Akt | Aktportrait | Männerakt | Mädchenakt | Erotischer Akt | Pinup | Fetisch | Bondage | Pornografie | Bodypainting | Akt-Forum | Lernen am Bild-Forum Technisch gesehen unterscheidet sich Männerakt nicht vom Frauenakt. Thematisch gesehen ist es jedoch so, dass sich Männerakt lange Zeit in sogenannten "Muskel-Magazinen" vor dem Erotikverdacht tarnte, und dadurch eher im Kunstbereich als Studienobjekt oder in den genannten Magazinen existent war, ansonsten aber ein unbedeutendes Nischendasein fristete. Zwar gab es zu jedem Zeitpunkt der Aktfotografie auch Fotografen, die sich mit Männerakt beschäftigten, ebenso gab es immer Fotografen, die in Orientierung an den Gemälden und Skulpturen der griechischen und römischen Mythologie das Thema vorsichtig angingen, doch erst in den Achtziger Jahren begann sich das Thema Männerakt als eigenständig zu emanzipieren und brachte führende Fotografen wie Herb Ritts, Greg Gorman und Tom Bianchi hervor. Wie auch Frauenakt kann man Männerakt thematisch nur schwer eingrenzen. Es gibt Körperstudien, neben Grenzgängern zum erotischen Akt bis zu dem Thema das so manch einer als Pornografie bezeichnen möchte (strittige Werke aus diesen Bereichen findet man in der letzten Zeit bei den technisch ausgesprochen versierten und interessanten Arbeiten von Tom Bianchi, aber auch teilweise im Werk Mapplethorpes, das heute aber jegliche Anerkennung als Kunst genießt und nur noch in einigen Staaten der USA als Pornografie bekämpft wird). Bedingt durch die muskulösen Bilder eines Bruce Weber, Herb Ritts und Greg Gorman kann man leicht geneigt sein, eine eher schönheitsbewußte Ausrichtung der Männerfotografie derzeit zu sehen, doch darf man nicht vergessen, das Fotografinnen wie Herlinde Koelbl in Deutschland und z.B. Nan Goldin dieses Genre schon lange aus einer fast streng dokumentarischen Sicht beackern, bereichern und zum Teil auch salonfähig machten. Trotzdem muss man zugeben, dass zu den großen Förderern der aktuellen Männerfotografie sicherlich der Verlag Bruno Gmünder gehört, und daher eine erotische Blickrichtung grundsätzlich vorgegeben ist und demzufolge gefördert wird. Wer sich allerdings tiefer mit der Geschichte beschäftigt, wird auch feststellen, dass Fotografen wie Wolfgang Tillmanns das Thema erfrischend unkompliziert angegangen sind, und dabei eine experimentelle Richtung geöffnet haben, die einiges für die Zukunft erwarten lässt. Aktuell interessante Männerfotografen (Auswahl neben den genannten): Benno Thoma, Clifford Baker, Frank Dileo, Dook (wird fortgesetzt) Siehe auch
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