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Linienführung

Wenn wir ein Bild betrachten, orientieren wir uns an den Linien, die auf dem Bild sichtbar und erkennbar sind. Hierbei geht es nicht nur um reale sichtbare Linien im Motiv sondern auch um gedachte Linien, die sich aus einzelnen Bildelementen ergeben können. Das heißt, unser Blick gleitet unbewusst an den Linien entlang. Werden die Linien bewusst eingesetzt, kann das Auge des Betrachters zu wichtigen Details des Bildes hingeführt werden. Sind in einem Bild zu viele regellos verteilte Linien vorhanden, wird das Auge beim Betrachten verwirrt, folgt mal dieser Linie mal der anderen, letztendlich ensteht kein stimmiger Bildeindruck sondern nur ein fragmentarisches Sehen von Details. Enthält ein Bild aufgrund des Motivs sehr viele Linien, ist es sehr wichtig, dass diese Linien sich entweder zu Mustern ordnen bzw. die möglichen Schnittpunkte nicht im ganzen Bild verteilt sind.


  Letzte Änderung: 07:33, 24. Okt 2008 von . Basiert auf dem Text von Franz-Josef Wirtz und Eberhard - Aebby - Huber. - Aufrufe: 9370
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