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Langzeitbelichtung


Unter dem Begriff Langzeitbelichtung versteht man Aufnahmen von mehreren Sekunden, Minuten oder sogar Stunden Belichtungszeit. Damit können z.B. Bewegungen im Motiv verwischt dargestellt werden oder extrem dunkle Motive abgelichtet werden. Der Film bzw. der Sensor fungiert dabei als eine Art Lichtsammler, so dass Dinge fotografiert werden können, die für das menschliche Auge nicht erkennbar sind.

Einige wenige gute Kompaktkameras sowie wohl alle Spiegelreflexkameras haben eine Einstellmöglichkeit, die Belichtung beliebig lange durchzuführen, oft als "bulb" bezeichnet. Vom stabilen Stativ und mit Kabel- oder Fernauslöser können damit vollkommen verwacklungsfrei Langzeitbelichtungen durchgeführt werden.

Die korrekte Belichtungszeit lässt sich oft nicht genau messen. Deswegen sind hier so genannte Belichtungsreihen angeraten. Dabei werden z.B. mit einer fest eingestellten Blende Aufnahmen mit jeweils doppelter Belichtungszeit gemacht, also z.B. 4", 8" und 15".

  Letzte Änderung: 18:29, 2. Nov 2008 von . Basiert auf dem Text von Andreas Allgeyer. - Aufrufe: 27231
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