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Kleinbild

Technik - Kamera


Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde in erster Linie im Großformat fotografiert. So konnte zwar damals schon eine beeindruckende Qualität erreicht werden. Die Handhabung der schweren Ausrüstungen war aber – beispielsweise für Landschaftsfotografen – sehr umständlich. Gleichzeitig etablierte sich für bewegte Bilder der 35-Millimeter-Film mit einer standardisierten Lochung für den Transport. Da von diesem Filmtyp auch diverse Reste (Abschnitte) zur Verfügung standen, gab es verschiedene Ansätze, Fotokameras für 35-Millimeter-Film zu konstruieren. Der Firma Ernst Leitz gelang es als erste, eine Sucherkamera für diesen Filmtyp auf dem Markt zu etablieren, die von Oscar Barnack entwickelte "Leica". Von dieser Kamera stammt auch das heute gebräuchliche Kleinbild-Format von 24x36 Millimetern. Erst später hat Kodak den Kleinbildfilm in Patronen lanciert. Momentan ist Kleinbild das gebräuchlichste Format mit der größsten Auswahl an verschiedenen Filmen für Negativ und Diapositiv.


  Letzte Änderung: 16:26, 10. Mai 2005 von Gabriela Ürlings . Basiert auf dem Text von David Marquis und Marc S.. - Aufrufe: 9610
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