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JPEGSiehe auch: Kodierung, Datenformate - TIFF - PSD - RAW - JPEG Artefakte JPEG-FormatDas JPEG-Komprimierungsverfahren zählt zu den verlustbehafteten Komprimierungstechniken. Zusammen mit dem GIF-Format ist es im Internet am häufigsten anzutreffen. JPEG steht für Joint Photographic Expert Group, das ist eine Untergruppe der ISO, die das Verfahren 1990 standardisierte. JPEG eignet sich besonders gut für die Komprimierung 'natürlicher' fotorealistischer Abbildungen. Die verwendete Komprimierungstechnik basiert auf der diskreten Cosinus Transformation (DCT) in Verbindung mit der Huffmann-Kodierung. Für die Bilddaten, die mit dem JPEG-Verfahren komprimiert wurden, entwickelte man ein entsprechendes Datenformat, das JPEG File Interchange Format (JFIF), das es ermöglicht, JPEG-kodierte Information zwischen inkompatiblen Computersystemen auszutauschen. Die JPEG-Komprimierung ist ein asymmetrisches Komprimierverfahren, d.h. die Kodierung benötigt mehr Rechenzeit als die Dekodierung. Es wird zwischen vier verschiedenen Modi unterschieden:
Der designierte Nachfolger des JPEG-Kodierverfahrens ist das JPEG2000-Kodierverfahren, das z. Z. den Standardisierungsprozess der ISO durchläuft. Es basiert auf der sog. Wavelet-Komprimierung, sie gestattet eine Farbtiefe bis zu 48Bit. Weiterhin werden die Kodierung von aprupten Farbübergängen mit harten Kontrasten verbessert. Darüberhinaus verfügt es über Methoden der Fehlererkennung und -korrektur und bietet Möglichkeiten der schrittweisen, progressiven Datenübertrageung in Abhängigkeit von vorgegebenen Qualitätsanforderungen sowie wahlfreien Zugriff auf den Datenstrom. JPEG-KoprimierungsprozeßDer Komprimierungsprozeß erfolgt in vier Stufen:
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