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Hippolyte Bayard

Hippolyte Bayard (1801 – 1887)

Hippolyte Bayard ist von seiner Heimatstadt Breteuil-sur Noye (Oise) nach Paris gezogen und arbeitete dort als Staatsbeamter und Jurist im Finanzministerium. Er lebte bescheiden und zurückgezogen.

Daguerre hatte sich mit dem Lichtbild auf einer Metallplatte beschäftigt, und Bayard experimentierte ausschließlich mit lichtempfindlich gemachten Papieren. Dabei war er zu folgender Methode gekommen: Er überzog Papier mit Chlorsilber und ließ es in der Sonne so schwarz wie möglich werden. Dann ließ er dieses geschwärzte Papier auf einer Lösung von Jodkalium schwimmen, brachte es in die Kamera und belichtete es. Der Lichteinfall schwärzte nun nicht, sondern bleichte, wodurch er direkt ein positives Bild erhielt. Am 24. Juni 1839 stellte Bayard in der Salle des Commissaires-prisseures solche Bilder auf Papier bereits öffentlich aus – einen vollen Monat bevor Daguerre sein Verfahren publizierte.




Quelle: Die Erfindung der Fotografie (http://www.photographiegeschichte.de)

  Letzte Änderung: 23:49, 1. Jun 2005 von Gabriela Ürlings . Basiert auf dem Text von El Fi. - Aufrufe: 2271
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