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Flugzeugspotting
Flugzeugspotting oder Planespotting beschreibt das Beobachten von Flugzeugen und dessen Dokumentation. Das Wort beruht auf dem englischen 'to spot' (entdecken, ausfindig machen).
Flugzeugspotting findet an Flughäfen oder deren Umgebung statt, z.B. auf Gebäuden welche in der (gedachten) Verlängerung entlang der Anflug/Abfluggschneisen liegen. Diese Standpunke werden auch als Spottinglocations oder Spotting Points bezeichnet.
Es werden eine Vielzahl von Webseiten gepflegt, die sich dem Flugzeugspotting verschrieben haben (s. auch unten einige exemplarische Links).
Im diesem Artikel wird der Begriff Spotter für eine/n per Foto dokumentierende/n Flugzeugbeobachter/in verwendet.
Vorbereitungen eines Spottings
Die erste und wohl einfachste Entscheidung für einen Spotter ist die Festlegung auf einen Flughafen. Entweder, weil sich dessen Standort in bequem erreichbarer Nähe befindet oder dort bestimmte Events angekündigt sind (Luftfahrtschau oder Landung bestimmter Flugzeuge z.B. Airbus A380 in XFW Hamburg-Finkenwerder).
Schwieriger wird es bei der Festlegung der genauen Spottinglocation am Flughafen.
Dabei bietet es sich an, vorab folgende Fragen zu beantworten:
- Interesse an einem bestimmten Flugzeug?
- Der Start z.B. einer Boeing 747-400 (sogenannter Heavy) setzt eine Mindestlänge der Startbahn voraus. Am Flughafen Zürich (ZRH) beispielsweise kann dieser Start nur auf der Piste 16/34 mit einer Länge von 3700m erfolgen.
- Interessieren nur bestimmte Situationen (Starts/Landungen/Boarding/Taxiing)?
- - In der Regel bieten sich für das Beobachten des Boarding die Besucherplattformen an. Diese befinden sich häufig in unmittelbarer Nähe der Flugzeuge, sofern diese nicht direkt am Terminal auf dem Vorfeld abgestellt sind. Auf einigen Flughäfen sind auf den Besucherplattformen Scheiben angebracht. Dies kann die Aufnahme und nicht zuletzt die Stimmung wesentlich beeinträchtigen. Von hier sind natürlich auch Detailaufnahmen des Flugzeuges oder die Beobachtung diverser Aktivitäten (Beladung, Betankung usw.) in unmittelbarer Nähe möglich.
- - Das Taxiing bezeichnet den Weg des Flugzeuges nach der Landung zu der Position auf dem Vorfeld am Terminal oder von dort zum Startpunkt. Entweder kann die Aufnahme von Besucherplattformen erfolgen oder von Positionen entlang der Pisten.
- - Starts und Landungen gehören zu den aufregendsten Momenten eines Spotters. Hier den perfekten Standort eines Fotografen aufzuzeigen, ist in der Regel nicht möglich. Es ist z.B. nicht vorhersehbar, mit welchem Schub ein Pilot seine Maschine eines bestimmten Typs mit einem bestimmten Gewicht beschleunigt und dementsprechend abhebt.
- Zu welcher Tageszeit und bei welchen Windverhältnissen wird gespottet?
- Abhängig von der Tageszeit und den Windverhältnissen werden Starts und Landungen an unterschiedlichen Enden einer Piste durchgeführt.
- Sonstige Faktoren
- Weiterhin sollte der Sonnenstand in die Standortüberlegungen mit einbezogen werden, um z.B. Gegenlichtaufnahmen zu vermeiden. Auch wegen Bestimmungen zu Lärmemissionen in angrenzenden Ländern wird der Start/Landepunkt der Flugzeuge im Laufe eines Tages geändert. Wichtig ist es, auch die Hauptverkehrszeit auf dem Flughafen zu beachten. Es ist aus diesen Gründen keine Seltenheit, seinen Aufenthaltspunkt im Laufe eines Tages zu wechseln.
Sinnvoll ist es immer sich vorher über die Gegebenheiten am Flughafen durch Besuch entsprechender Webseiten zu informieren. Dies entweder auf der offiziellen Seite des Flughafens (besonders die Abflug/Ankunftzeiten) oder auf den Spotterseiten, die weitaus mehr Informationen z.B. hinsichtlich bestimmter Spottinglocations bieten.
Aufnahmetechniken
-Erklärung folgt -
Diese Bild wurde mit einer Canon EOS 350D und folgenden Einstellungen aufgenommen:
Belichtungszeit: 1/50 s,
Blende: 29,
Brennweite: 170mm,
ISO: 100,
Focus modus: AI Servo,
Objektiv: 70-200 L, 2.8 EF
Siehe auch
Weblinks
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