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Firewire

Siehe auch: USB 2.0


Es gibt zwei Firewire Standards.

  • zum einen das ältere und verbreitete "klassische" Firewire 400 (IEEE 1394a, iLink) mit einer Übertragungsrate bis 400Mbit/s (ca 50MByte/s)
  • das neuere Firewire 800 (IEEE1394b) mit einer derzeitigen Übertragungsrate bis zu 800Mbit/s (ca 100MByte/s). In Zukunft soll die IEEE1394b Schnittstelle sogar bis zu 1.600Mbit/s und 3.200 Mbit/s übertragen können.

Firewire ist wie USB "hot-plug" fähig. Das bedeutet dass die Geräte im laufenden Betrieb mit dem Computer verbunden oder getrennnt werden können.

Auf dem Papier ist USB 2.0 (im High Speed Modus) mit max 480MBit/s schneller als Firewire 400 (400MBit/s). Praktisch ist die max Geschwindigkeit im günstigsten Fall etwa gleich.

Firewire hat gegenüber USB den Vorteil, das es im Gegensatz zu USB für einen kontinuierlichen Datenstrom ausgelegt ist. Daher hat Firewire 400, trotz nominell höherer Datenübertragungsrate von USB 2.0 (High Speed), den gleichen oder sogar höheren Datendurchsatz.
Ausserdem kann man an einen Firewire Port bis zu 17 Firewire Geräte einfach (wie bei SCSI aber ohne manuelle Adressierung) über ihre zwei Firewirebuchsen in Reihe schalten.

Teure Hubs, wie bei USB, sind also meist unnötig. Das ist gerade bei Notebooks mit ihren wenigen (meist nur zwei bis drei USB- und einer Firewire-) Anschlüssen von Vorteil.


Weblink



  Letzte Änderung: 13:03, 15. Sep 2006 von Marc Schlueter . Basiert auf dem Text von H.-M. M.. - Aufrufe: 5078
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