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Elektronenblitz

Der Elektronenblitz erzeugt aus elektrischen Strom ein sehr helles Licht binnen kurzer Zeit. Hier der einfachste Aufbau, der Strom aus den Batterien wird mit einer elektronischen Schaltung in eine höhere Spannung umgewandelt und im sogenannten Blitzkondensator gespeichert. Der Blitzkondensator ist mit der Blitzröhre mit "dicken" Drähten fest verbunden. Der Strom kann aber erst fliesen bzw. die Röhre aufleuchten, wenn die Röhre, die Lampe, aktiviert, genannt ionisiert wird. Dazu wird gleichzeitig ein kleiner Zündkondensator mit Hochspannung aufgeladen. Beim Auslösen wird diese Zündspannung bei analogen Kameras mit einen mechanischen kleinen Schalter, bei Digitalkameras mit einer elektronischen Schaltung über den Blitzkontakte, Synchronkontak, Blitzkabel oder den Kontakten im Zubehörschuh an die Blitzröhre weitergeleitet. Die Blitzröhre wird aktiviert und der Strom kann fließen, die Röhre brennen, aufleuchten bis der Blitzkondensator leer ist. Bei modernen Geräten kann die Lichtmenge gesteuert bzw. geregelt werden, siehe auch "Computerblitz". Aus dem Blitzkondensator wird nur so viel Strom entnommen wie nötig. Die Lichtmenge eines Gerätes wird in "Leitzahl" angegeben. Z.B. bei der Filmempfindlichkeit von 21 Din Leitzahl 16, die Leitzahl ist das Ergebnis von Entfernung mal Blende. Z.B. Blende 16 und 1 Meter oder Blende 8 und 2 Meter oder Blende 4 und 4 Meter usw. usw. Was heute die Automatik macht, mußten die Fotografen der früheren Jahre im Kopf ausrechnen.



  Letzte Änderung: 14:18, 30. Sep 2011 von Christina Diedrich . Basiert auf dem Text von Partyreporter-Horst . - Aufrufe: 1385
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