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DatensicherungFestplatten-Image-Sicherung - Synchronisierungsprogramm Etwas frustrierendes vorweg: Festplatten sterben, CDs/DVDs werden unlesbar. Es empfielt sich daher eine klare Trennung von Daten (Dokumente und Bilder) bzw. System und Anwendungen auf verschiedenen Festplatten-Laufwerken oder zumindest verschiedenen Festplatten-Partitionen. Im Falle eines Datenverlustes durch eine korrupte Festplatte etc. kann man dann (möglicherweise) seine Daten (z.B. Bilder) mittels eines Datenrettungsprogramms wiederherstellen, ohne sich zusätzlich mit den 378 Windows-Ordnern und 25.768 Windows-Systemdateien abplagen zu müssen. Schützen kann man sich vor einem Datenverlusst nur durch mehrfache Kopien seiner Daten auf unterschiedlichen Medien, z.B. mit einem Synchronisierungsprogramm, sowie Anlegen einer Image-Kopie von (Windows-)System und Applikationssoftware.
Was ist ein sinnvolles Datensicherungskonzept?Ein gangbarer Weg seine Daten (in unserem Fall unsere Bilder) ohne immensen Aufwand vor Datenverlusst zu schützen, wäre zb:
RAIDEin RAID-Festplattenverbund (http://de.wikipedia.org/wiki/RAID) ist keine Datensicherung! Ein RAID-Festplattenverbund ist entweder eine Hochverfügbarkeitslösung zb für Server (RAID 1, RAID 5, RAID 10) die auch bei einem Festplattencrash unterbrechungsfrei weiter Daten liefert oder eine Geschwindigkeitserhöhung für Festplattenzugriffe (RAID 0).
CD - DVD±R - DVD-RAMIm Gegensatz zu einer CD-R, CD-RW, DVD±R oder DVD±RW hat das DVD-RAM-Format den Vorteil, dass es das gleiche bewährte Defektmanagement wie eine Festplatte verwendet und es ist dafür außerdem kein CD/DVD Brennprogramm nötig! Dateien lassen sich auf DVD-RAM-Medien wie auf eine Festplatte, oder große Diskette einfach verschieben/kopieren. Nötig ist nur ein DVD-RAM Treiber und natürlich ein DVD-RAM kompatibler DVD-Brenner (sogenannte SuperMulti-Brenner). Die nachträgliche Verifizierung der CD-R, DVD±R oder DVD±RW Medien ist nur eine Behelfslösung, weil im Fehlerfall der Fehler nicht korrigiert werden kann und das CD-R/DVD±R, Medium weggeworfen und alle Inhalte auf einem neuen CD-R/DVD±R Medium gebrannt werden müssen. Das Defektmanagement der DVD-RAM lässt sich vereinfachend auch als "automatisierte Verifizierung mit Fehlerkorrektur" bezeichnen, weil es schon während des Brennens stattfindet. Externe FestplattenBilder und andere Daten getrennt vom Computer auf einer, oder mehreren, externen Festplatten in (am besten gekühlten) USB 2.0- / Firewire-Gehäusen zu lagern und gleichzeitig Kopien doppelt auf CD oder DVD unterschiedlicher Hersteller zu brennen (Verifizierung nach dem Brennen nicht vergessen!) und zumindest eine CD/DVD-Kopie (besser auf DVD-RAM) räumlich getrennt (bei Freunden, Verwandten, Bankschließfach) zu lagern ist keine schlechte Idee... Ein Gangbarer Weg ist auch das doppelte Lagern der Bilddaten auf Platten, das heisst die "Hauptlagerplatte" intern oder als erstes USB drive und eine zweite Platte mit dem selben Datenbestand extern als USB Drive die nur dann am PC angeschlossen ist wenn gerade kopiert wird, damit schliesst man Probleme wie Blitzschlag, Überspannungen und Viren fast gänzlich aus. Will mam Elementarschäden wie Feuer/Hochwasser auch noch ausschliessen empfiehlt sich das lagern der zweiten Kopie bei Verwandten/Freunden. Damit entfällt das Kopieren der Daten auf CD/DVD.
NAS (Network attached storage)Statt einer USB 2.0- oder Firewire-Festplatte kann man auch ein Netzwerklaufwerk wie den Netgear Storage Center SC101 (http://www.netgear.de/Produkte/Zubehor/SC101/index.html) verwenden. Dann kann man auch gleichzeitig von mehreren Rechnern (wenn gewünscht sogar über WLAN) auf den Speicher zugreifen. Es sei aber angemerkt daß ein NAS Server allerhöchstens eine Hochverfügbarkeitslösung darstellt aber keine echte Datensicherungslösung weil die Daten bei Blitzschlag, Netzüberspannungen, Virenbefall, Feuer, Hochwasser etc nicht geschützt sind. Dagegen hilft nur das Lagern der Daten offline, das heisst weder mit dem PC noch mit dem Stromnetz verbunden auf externen Festplatten oder Medien wie CD/DVD-RAM.
Linux Fileserver mit NASLiteEine weitere Möglichkeit Bilder oder Backups zu speichern ist ein Linux Fileserver wie NASlite (http://www.serverelements.com), der je nach NASlite Programmversion von einer CD, einem USB-Stick oder sogar einer Floppydisk startet und - per Netzwerk an den/die Arbeitsrechner angeschlossen - im Keller oder der Abstellkammer werkeln kann. Die Festplatten werden als ext2 (http://de.wikipedia.org/wiki/Ext2) (Linux-Dateisystem) formatiert. Dazu reicht als Minimalvoraussetzung ein alter 486er Rechner mit 16MB RAM, Netzwerkkarte, Floppylaufwerk (für NASlite) und einer bis vier Festplatten (wenn NASlite von einem CD-Laufwerk startet natürlich nur max. drei Festplatten). Vorteil: Nen ollen Rechner hat man noch im Keller oder bekommt ihn so gut wie geschenkt, ne Diskette hat man meist auch noch rumliegen, NASlite gibts umsonst (die Floppydisk Version ist kostenlos, die schnelleren CD und USB-Stick Versionen kosten $25,-), nur die Festplatten und evtl. eine Netzwerkkarte muss man noch kaufen.
Weblinks
Im Falle eines Falles...Übrigens, schon vor einem Datengau ein gutes Datenrettungsprogramm zur Hand zu haben, kann im Fall des Falles auch einige graue Haare ersparen...
Weblinks
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