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Boxkamera

Boxcameras waren einfache, unkomplizierte, stabile und sehr preiswerte Rollfilmkameras. Sie waren meist aus Stahlblech oder aus Plastik gebaut, waren nicht zusammenklappbar, waren für Fotos bei Sonnenlicht gedacht, hatten meist nur drei Symbole für die Entfernungseinstellung wie Landschaft, Personen und Portrait. Kein teueres Objektiv, sondern eine sogenannte "Meniskuslinse" meist Blende 11, Verschluß meist 1/50 oder beliebig, manche dieser Kameras hatten sogar einen X-Blitzanschluß für Elektronenblitzgeräte und - oder einen M-Blitzanschluß für Blitzgeräte mit den Einmal-Blitzbirnchen. Aber fast alle dieser Kameras besaßen ein Stativgewinde. Beim Auslösen wurde der Verschluß gespannt und abgeschossen. Gewünschte und unerwünschte Doppelbelichtungen waren möglich. Für Fotos bei dunkleren bzw. schlechten Wetter oder Licht wurde das Verwenden von höher-empfindlichen Filmen empfohlen. Bei Sonnenschen war der 17-Din Film richtig. Im Gegensatz zur Digitalfotografie heute, hatten damals die SW-Filme einen großen Belichtungsspielraum.





  Letzte Änderung: 14:51, 30. Sep 2011 von Christina Diedrich . Basiert auf dem Text von Partyreporter-Horst . - Aufrufe: 1281
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