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BondageAkt-Richtlinien | Kein Akt außerhalb des Aktchannels | Aktfotografie | Klassischer Akt | Aktportrait | Männerakt | Mädchenakt | Erotischer Akt | Pinup | Fetisch | Bondage | Pornografie | Bodypainting | Akt-Forum | Lernen am Bild-Forum Bondage ist eine Richtung, die lange Zeit eher im Verborgenen und dort auch hauptsächlich mit einem dokumentarischem Charakter, zu sehen war. Grundsätzlich ist Bondage kein Ausdruck der aus der Fotografie kommt, sondern eine sexuelle Spielart, die ihren Ursprung in der SM und Fetisch-Szene hat. Bondageaufnahmen dokumentarischer Art zirkulierten in diversen Underground-Szene-Magazinen, wurden weitergereicht und nur in Japan wurde es, aufgrund der aufsehenerregenden Fesslungs- und Knotentechniken, als Kunstform anerkannt. Grundsätzlich geht es bei Bondage um das Fesseln einer anderen Person. Da es sich um eine anerkannte, sexuelle Spielart handelt, geht man von einer Freiwilligkeit der Beteiligten aus und legt auch viel Wert darauf, dieses dem Betrachter zu vermitteln. Erst in den letzten Jahren, mit einer Emanzipation der Fetischbewegung und einer gleichzeitigen Verkommerzialisierung derselben, erreichte diese Fotografie ein Mainstreampublikum, gewann ihre Akzeptanz und wurde als Kunst jenseits der Schmuddelecke anerkannt. Mit dem Einzug ins Mainstream ist Bondage auch in vielen Schlafzimmern angekommen. Fesselspiele mit Handschellen werden vielleicht noch als "exotisch" angesehen, aber keineswegs als außerordentlich ungewöhnlich. Dies hat zur Folge, dass Bondage als Motiv heute verschiedenste Ausprägungen haben kann. Für manche geht es immer noch um das Darstellung von Unterwerfung und Hilflosigkeit, für andere ist es ein Aufpeppen von erotischen Bildern, wieder andere sehen den gefesselten Körper als Kunstwerk an sich. Die Frage, inwiefern das Spielen mit Bondage-Motiven (Plüschhandschellen sind ein gutes Beispiel) den Gedanken und die Wurzeln von Bondage verwässern, ist Gegenstand vieler Diskussionen. Eines jedoch bleibt: Bondage ist ein starkes Motiv, was fotografisch unglaublich viele Möglichkeiten eröffnet und selten den Betrachter kalt lässt. Besondere Erwähnung verdient hier die sogenannte Japan-Bondage, auch shibari, nawa shibari oder kinbaku genannt. In Japan entwickelte sich nämlich eine besondere Art des Fesselns, die sich durch besonderen Aufwand auszeichnet (15 Meter Seil sind nichts ungewöhnliches). Auch diese Art der Fesselung kann und wird für Spiele im Bereich BDSM verwendet, aber - und das ist das besondere - auch als Kunstform. Viele berufen sich deswegen gerne auf die japanische Kunst des Fesselns. Auch hier entstehen verschiedenste Debatten, ob es sich bei japanischer Bondage um die "ernsthafte" Form von Bondage handelt und ob das nun wirklich Kunst wäre. Letzlich gibt es aber kein richtig oder falsch, nur die eigene Meinung. Ungeachtet dieser Debatten bietet diese Form von Bondage auch eine Vielzahl von Möglichkeiten als fotografische Motiv: Der Körper wird in eine bestimmte Pose gezwungen, die Seile unterbrechen freie Flächen und können geradezu als Ornamente verwendet werden. Siehe auch
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