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Blendenautomatik

Bei der Blendenautomatik wählt man die Zeit manuell vor. Die Blende wird dann von der Kamera aus Parametern - wie eingestellter ISO Wert, eingestellter Belichtungszeit und gemessener Lichtmenge - errechnet.

Bei den meisten Kameras ist diese Funktion am Wählrad mit T, TV, (engl. Time Value) was übersetzt Zeitvorwahl bedeutet oder mit S (engl. shutter priority) belegt.

Die Verschlusszeit ist ein wichtiges fotografisches Gestaltungsmittel. Durch sie wird die Bewegungsunschärfe beeinflusst, bzw. Verwacklungen der Kamera vermieden. Die Blendenautomatik wird dann gerne eingesetzt, wenn der Fotograf bei sich bewegenden Objekten (Sportfotografie) bewusst eine möglichst kurze Belichtungszeit anstrebt, um rasche Bewegungen der Akteure im Bild „einfrieren“ zu können, oder umgekehrt in der Naturfotografie, wenn durch eine möglichst lange Belichtungszeit das Verwischen von fließendem Wasser, Brandung, Wolken etc. angestrebt wird.

Siehe auch Zeitautomatik

  Letzte Änderung: 09:56, 5. Okt 2011 von Chris Pietsch . Basiert auf dem Text von Gabriela Ürlings und samthy . - Aufrufe: 4553
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