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Blendenautomatik

Bei der Blendenautomatik (oder Zeitvorwahl) wählt man die gewünschte Belichtungszeit manuell vor. Die Blende wird dann von der Kamera aus Parametern - wie eingestellter ISO Wert, eingestellter Belichtungszeit und gemessener Lichtmenge - errechnet und automatisch eingestellt.

Bei den meisten Kameras ist diese Funktion am Wählrad mit T, TV, (engl. Time Value), was übersetzt Zeitvorwahl bedeutet oder mit S (engl. shutter priority) belegt.

Die Verschlusszeit ist ein wichtiges fotografisches Gestaltungsmittel. Durch sie wird die Bewegungsunschärfe beeinflusst, bzw. Verwacklungen der Kamera vermieden. Die Blendenautomatik wird dann gerne eingesetzt, wenn der Fotograf bei sich bewegenden Objekten (Sportfotografie) bewusst eine möglichst kurze Belichtungszeit anstrebt, um rasche Bewegungen der Akteure im Bild „einfrieren“ zu können, oder umgekehrt in der Naturfotografie, wenn durch eine möglichst lange Belichtungszeit das Verwischen von fließendem Wasser, Brandung, Wolken etc. angestrebt wird.

Siehe auch: Zeitautomatik


  Letzte Änderung: 09:03, 13. Sep 2012 von . Basiert auf dem Text von Chris Pietsch und Gabriela Ürlings und anderen. - Aufrufe: 11602
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