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BildstabilisatorViele Objektive und Kameras werden heutzutage mit so genannten Bildstabilisatoren ausgerüstet. Diese Technik dient dazu, das leichte Wackeln und Zittern beim Halten der Kamera in der Hand zu reduzieren, um so die Gefahr verwackelter Aufnahmen zu minimieren. Geht man im Normalfall davon aus, dass man aus der Hand etwa die Zeit halten kann, die dem Kehrwert der Brennweite entspricht (siehe Belichtungszeit), kann man mit Hilfe eines Bildstabilisators etwa die 2-4-fache Zeit "verwacklungssicher" halten, also z.B. bei einem 100mm-Objektiv anstatt 1/125 Sekunde, 1/60 bis 1/30 Sekunde, mit etwas Übung sogar noch 1/15 Sekunde. Damit ist dann auch klar, dass diese Technik nur bei unbewegten Motiven (!) zu dem gewünschten Ergebnis führt. Fotografiert man sich bewegende Motive, macht das Hinzuschalten des Bildstabilisators keinen Sinn, denn dort ist die Bewegung des Motivs verantwortlich für eine eventuelle Bewegungsunschärfe. Dies kann man natürlich auch bewusst nutzen, um z.B. bei 1/30 oder 1/15 Sekunde einen unbewegten Hintergrund scharf abzulichten, währenddessen vorbei gehende Personen leicht verwischt erscheinen. Bei der Technik der Bildstabilisatoren gibt es zwei grundsätzlich verschiedene Ansätze: Bildstabilisator im ObjektivDer Bildstabilisator ist in das jeweilige Objektiv eingebaut. Nachteil: Für jedes Objektiv muss eine eigener Bildstabilisator eingebaut werden, der aber - und das ist gleich der Vorteil - individuell auf das Objektiv angepasst werden kann.
Bildstabilisator in der KameraHier ist der Bildstabilisator in die Kamera integriert, so dass er für alle ansetzbaren Objektive benutzt (Vorteil), aber nicht auf bestimmte Größen der Objektive angepasst werden kann (Nachteil)
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