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Bildaufteilung

Inhaltsverzeichnis

Der Goldene Schnitt...

Zuerst wurde der goldene Schnitt von Euklid (Mathematiker) beschrieben. Der goldene Schnitt beschreibt ein Längenverhältnis, welches auch in vielen anderen Bereichen wiedererkennbar ist. Z.B. der Goldene Winkel, mit dem man viele natürliche Formen und Anordnungen beschreiben kann (Bsp: Phyllotaxis).

...und die Fotografie

Was hat dies mit der Fotografie zu tun? Nun ja, dieses "göttliche" Verhältnis ist deshalb in der Fotografie so nützlich, weil das menschliche Bewusstsein dieses Verhältnis als ungemein natürlich (Wink zum Goldenen Winkel) und als sehr angenehm empfindet.

Um das Verhältnis mal etwas genauer zu beschreiben schauen wir uns die mathematische Regel mal an:

"a verhält sich zu b wie a+b zu a."

Hört sich erstmal verwirrend an, ist aber ganz einfach :) Das Verhältnis beträgt grobe 1:1.62. Um es noch einfacher zu beschreiben:

Ein Bild hat eine digitale Länge von 100 pixeln. Das zu fokusierende Objekt müsste nach der Regel des Goldenen Schnittes also ca. bei Pixel 62 stehen. Um es noch grober auszudrücken, das Objekt sollte bei knapp 2/3 der Bildlänge stehen (stark verallgemeinert, da das Verhältnis dann 1:1.5 beträgt).

Dies kann man in der Bildkomposition natürlich so gut wie immer einfließen lassen und man kann eigentlich fast immer sicher sein, dass man an solch einer Bildkomposition nichts zu meckern hat.

Schon in der Kunst wurde der Goldene Schnitt oft verwendet und steht auch dort für Ästethik.

Anwendungsfehler?

Der Goldene Schnitt wird fälschlicherweise oft nur im Verhältnis zum Gesamtbild bzw. der Gesamtlänge des Bildes (oder Fotos) gesehen. Dies ist aber nicht richtig. Der Goldene Schnitt kann auch in einer "Subkomposition" der eigentlichen Hauptkomposition des Bildes eingebracht werden. Somit können bspw. auch Details in einem natürlichen Verhältnis zum Model, zu Requisiten, zur Perspektive, ja sogar zum Licht dargestellt werden.


Weblinks


Note: Beschreibende Bilder folgen...

  Letzte Änderung: 05:17, 30. Jun 2010 von F. Fischer . Basiert auf dem Text von Franz-Josef Wirtz und rockNklick und anderen. - Aufrufe: 26822
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